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3 Männer, 3 Stile

Drei Männer verraten die Geheimnisse ihres individuellen Styles.

Home » Schönheit » 3 Männer, 3 Stile - 05.2017

Drei Männer aus der Blogger- und Kreativszene zeigen: Individueller Style ist mehr als die Kombination aus Kleidung und Accessoires.

Hendrik Genotte, 28: Lifestyle-Blogger und Unternehmer, www.hankge.com

Blogger Hendrik

Hawaiihemd von Selected Homme, Hose von Asos, Gürtel von H&M, Uhr von Kapten & Son, Ketten und Armbänder über die Zeit gesammelt und von Reisen mitgebracht (alle Teile privat).

Look-Tipp: Das Bartöl von Brisk ist für den Dreitagebart sowie den Vollbart geeignet. Es pflegt Barthaare und Haut und lindert den Juckreiz.

Hendrik

»Mir gefällt es, dass es heute möglich ist, seine Individualität jederzeit auszuleben.«

Auf deinem Blog findet man alles, was den modernen Mann von heute anspricht. Von Mode über Pflege hin zu Food und Travel. Welche Rubrik ist dir am liebsten?
Meine Lieblingsrubrik ist Food. Als Mitgründer und Geschäftsführer von Die Lieferei Gmbh liegt mir dieses Thema natürlich besonders am Herzen, da wir eine Plattform für junge und innovative Food- und Beverage-Marken sind.

Wie würdest du deinen Look beschreiben – und was ist besonders an ihm?
Ungezwungen trifft’s am besten. Mir gefällt es, dass die gesellschaftlichen Zwänge nicht mehr so eng sind und es heute möglich ist, seine Individualität jederzeit auszuleben. Was ich auch tue, denn es wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich aussehen würden.

In deiner Welt dreht sich alles um das Thema Lifestyle. Wie wichtig sind da Pausen, in denen man sich um sein Styling mal weniger Gedanken macht?
Ich denke, dass Arbeitspausen generell für die Erholung wesentlich sind und die Produktivität erhöhen. An einem Casual Friday darf das Styling dann auch mal etwas kürzer treten.

Von Hosenträgern bis zum Kapuzenpulli findet man viele unterschiedliche Stilzugänge auf deinem Blog. Was bietet dein Kleiderschrank sonst noch?
Einen gut sitzenden Anzug, ein weißes T-Shirt, eine schwarze Lederjacke, Oxford-Schuhe und eine Jeans von Levi’s.

Du trägst lange Haare und Vollbart zugleich. Wie wichtig und zeitintensiv ist da die richtige Pflege?
Der Trick ist, nicht zu überpflegen. Um die Haare in einem guten Zustand zu halten, sollte man sie nur alle zwei bis drei Tage waschen. Auf diese Weise bleiben der Kopfhaut und dem Haar ausreichend Zeit, sich aus eigener Kraft zu regenerieren.

Was macht eine gute Balance beim Styling aus?
Männer sollten beim Styling auf keinen Fall übertreiben.

Hendrik auf Instagram

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Mahir Jahmal, 30: Fotograf und bildender Künstler, www.mahirjahmal.com

Blogger mahir

T-Shirt von Weekday, Vintagekappe von Burggasse 24, Shorts und Uhr privat.

Look-Tipp: Ohne einen Spritzer des Parfums Boss Bottled von Hugo Boss verlässt Mahir nie das Haus.

Mahir

»Im 10. Bezirk bin ich aufgewachsen. Vielleicht ist es ein Klischee, aber Jogginghosen trage ich am liebsten.«

Als Fotograf stehst du hinter der Kamera. Inwiefern hat sich dein Blick auf Mode dadurch verändert?
Besonders in der Zeit als Fotoassistent für diverse Mode- und Werbefotografen hab ich mehr auf ein gutes Styling ge­achtet. Das und eine gute Pose machen viel aus, auch hinter der Kamera. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Welchen Anspruch hast du an deinen Look?
Wichtig ist mir vor allem Hygiene und mein Geruch. Ich versuche nicht, mit meiner Kleidung zu beeindrucken, aber gut riechen tu ich immer. Da leg ich echt Wert drauf.

Man trifft dich öfters in einem bunten Hawaiihemd oder Retroteil an. Bevorzugst du generell Vintage-Teile?
Ich bevorzuge und schätze in erster Linie Stücke, die ich in meiner Größe finde. Da ich ein großer Kerl bin, ist das oft nicht so leicht. Mein Kleiderschrank ist daher auch nicht allzu groß. Das Hawaiihemd habe ich in den USA ergattert und es begleitet mich recht oft und hoffentlich auch noch länger.

Neben deiner Arbeit als Fotograf warst du auch Gitarrist in der Band James Hersey. War da Mode jemals Thema?
Auf der USA-Tour habe ich bei fast jeder Show ein buntes Seidenhemd mit Dreiecken getragen. Ich nenne es immer das Pizza-Hemd. Damit konnte ich meine Lockerheit und meinen Humor auch optisch zum Ausdruck bringen.

Wie bist du zum Musikmachen gekommen – und wer sind deine Idole?
Mein Vater hat mich in den Keyboard-Unterricht gesteckt und wollte, dass ich der nächste Stevie Wonder werde – übrigens auch eines meiner großen Idole. Es hat aber nicht lang gedauert, bis ich statt­dessen zur Gitarre gegriffen habe. Das ist mittlerweile 16 Jahre her.

Wie viele Minuten braucht Mahir Jahmal täglich im Badezimmer für seine Haar- und Bartpflege?
Nicht lange. Maximal fünf Minuten.

Mahir auf Instagram

 

 

Ilja Jay Lawal, 24: Male Blogger und Gründer des Labels TrueYou, www.iljajay.com

Jeansjacke von Cheap Monday, T-Shirt von H&M Coachella Kollektion, Trackpants von Wood Wood und Kappe von Bibi Chemnitz, beides bei Comerc, Schuhe von Diesel, Schmuck und Sonnenbrille privat.

Look-Tipp: Für Erfrischung sorgt das Gesichtswasser mit Gingko- und Traubenextrakt von lavera.

Ilja Jay

»Mein Stil hat sich in den letzten Jahren ziemlich entwickelt. Ich breche ab und zu auch gerne aus meiner Komfortzone aus.«

Wie hat sich dein Zugang zu Mode seit Gründung deines Blogs verändert?
Interessanterweise stärker als gedacht. In erster Linie hat er sich hinsichtlich meines persönlichen Geschmacks und Stils verändert. Nach einiger Zeit fängst du an, nur noch nach Geschmack und Fit zu selektieren. Das mache ich und kann damit meine Individualität gut ausleben.

Neben deinem Job als Male Blogger bist du auch Gründer der Wiener Fashion Brand TrueYou. Worauf spezialisiert ihr euch?
Anfangs waren es unkonventionelle Avantgarde-Mode und lässige Street-Styles. Aufgrund unseres Wachstums und der Transformation zur Lifestyle-Marke zählen nun auch branchenübergreifende Kooperationen und Kam­pagnen dazu. Wir spezialisieren uns darauf, einer ganzen Generation die Möglichkeit zu bieten, ihre Träume zu leben. Dafür steht der Name.

Wen willst du mit deinem Blog erreichen?
In erster Linie all jene, die ein breites Interessens­spektrum haben. Die Themen sind eine Kombination aus vielen Dingen. Es geht darum, wie man Mode, Reisen und Projekte unter einen Hut bringen kann.

Was macht eine gute Balance beim Styling aus?
Man sollte sich selbst gut kennen. Angefangen bei Produkten, die man verwenden möchte, über deren Anwendung bis hin zum Stylingprozess – quasi eine perfekte Balance aus Routine und Produktkenntnis.

Dein Blog ist auf Englisch. Erreichst du damit mehr Menschen?
Nein, ich denke aber, dass Englisch mir die Möglichkeit gibt, keine Abstriche innerhalb meiner Community machen zu müssen. Da ich viel im Ausland unterwegs bin, sehe ich es als logische Konsequenz, meinen Blog auf Englisch zu gestalten. Für die Zukunft ist aber geplant, auch zwei­sprachig zu schreiben.

Ilja auf Instagram

 

 

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