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Frühjahrsputz: Mit allem aufräumen

Mit einem guten System schafft man ein sauberes Zuhause, in dem man sich wohlfühlt.

Home » Inspiration » Frühjahrsputz: Mit allem aufräumen - 03.2017

Der Frühjahrsputz ist so etwas wie das Meisterstück der Hausarbeit, die Königsdisziplin des Saubermachens. Und am besten begegnet man dieser durchaus großen Herausforderung mit einem guten Schlachtplan, in dem viele kleine und realistische Etappenziele vorgesehen sind. Darin ist auch festgelegt, ob man alles an einem Wochenende schaffen oder lieber Woche für Woche ein Ziel nach dem anderen abhaken möchte. Hat man diese Basisagenda beisammen, arbeitet man sich von Zimmer zu Zimmer vor. Mit einigen guten Tipps geht’s natürlich schneller.

Gründlich vorgehen

Beim Frühjahrsputz kümmert man sich vor allem um Bereiche, die man sonst das Jahr über eher vernachlässigt hat: ausmisten, Vorhänge abnehmen und waschen, Fenster putzen, Sofakissen saugen, Regale ausräumen und wischen und so weiter und so fort. Bevor es losgeht, überprüft man aber die Grundausstattung im Putzschrank. Zu den wichtigen mechanischen Helferlein gehören ein Staubwedel, gute Staubtücher, (ökologische) Putztücher, ein Eimer sowie Gummihandschuhe.
Die meisten Staubsauger brauchen Beutel, die man am besten auf Vorrat zu Hause hat. Auf chemische Mittel kann man hingegen getrost verzichten. Üblicherweise reichen ein Hand-Geschirrspülmittel, ein Allzweck­reiniger und ein Produkt gegen Kalkablagerung (mit Essig oder Zitronensäure) völlig aus, um die Wohnung von Schmutz zu befreien. Oft genügt es auch, Mikrofaser­tücher mit Wasser und ohne Chemie zu verwenden.

Umweltfreundlich putzen

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junge Frau putztPutzen mit System 

Wer beim großen Frühjahrsputz auch noch die Umwelt schonen möchte, muss heutzutage nicht lange nach entsprechenden Produkten suchen. Denn ökologische Reinigungsmittel verstecken sich schon lange nicht mehr in Bioläden, sondern stehen bestens sichtbar in der ersten Reihe. Dazu zählen insbesondere Reiniger mit Zitronensäure und dem schmutz- und fettlösenden Naturwirkstoff Soda.

Soda ist ein altbewährtes Hausmittel und entfernt hartnäckige Verschmutzungen, Verkrustungen und Fettablagerungen in der Küche und auf nahezu allen abwischbaren Oberflächen. Reiniger auf Sodabasis können meist bedenkenlos auch dort verwendet werden, wo Lebensmittel abgelegt beziehungsweise verarbeitet werden. Wer dem Putzwasser reines Waschsoda zufügt, macht das Wasser weicher – das verhindert später Ablage­rungen auf glatten Flächen. Mit einer Soda-Lösung bekommt man auch heikle Gegenstände wie Milchgeschirr (Baby­flaschen), Backbleche, Mehrwegflaschen, Blumenvasen oder Thermogefäße hygienisch und umweltschonend sauber.

Maßvoll dosieren

Richtiges Dosieren hilft nicht nur der Umwelt, man kann damit außerdem reichlich Geld sparen. Die meisten Reinigungsmittel sind vor der Verwendung mit viel Wasser zu verdünnen. Wie viel man braucht, das verrät ein Blick auf den Anwendungshinweis auf der Verpackung. Viele Dosierangaben beziehen sich auf einen vollen Reinigungskübel, der rund zehn Liter fasst. Auch wenn man mit umweltschonenden Reinigungsmitteln putzt, dosiert man besser nicht höher als empfohlen. Denn sauberer als sauber wird die Wohnung auch durch eine höhere Dosierung nicht.

Bei dm gibt’s Produkte, die umweltschonend sauber machen. Nur hartnäckiger Schmutz im Backofen kann ein stärkeres Mittel erfordern.

Die besten Helfer

In 5 Schritten zu mehr Sauberkeit

Frau putzt mit StaubwedelSchritt 1: Nicht einschüchtern lassen. Das Wort Frühjahrsputz klingt für viele nach einer großen Herausforderung. Das setzt doch irgendwie unter Druck. Aber den können Sie sich selbst nehmen, indem Sie eine Liste mit den wichtigsten Dingen schreiben, die zu erledigen sind, und dafür einen realistischen Zeitrahmen setzen.
Schritt 2: Gemeinsam Spaß haben. Untermalen Sie Ihren Frühjahrsputz mit Ihrer Lieblingsmusik und setzen Sie Zeitlimits. So verhindern Sie ein lustloses Herumtrödeln. Und beziehen Sie Ihre Familie mit ein, feiern Sie ein erreichtes Ziel mit gegenseitigem Schulterklopfen. Singles können sich zusammentun und sich gegenseitig unterstützen: „Erst helf‘ ich dir, dann du mir.“
Schritt 3: Bereiche einzeln angehen. Aufräumen und sauber machen muss man zwar die ganze Wohnung, aber nicht alles auf einmal. Am besten nimmt man sich jeden Bereich einzeln vor. Schlafzimmer, Küche, Wohn­zimmer, Bad, Abstellraum. Und den Keller nicht vergessen.
Schritt 4: Beinhart aussortieren. Egal, in welchem Bereich Sie aufräumen: Seien Sie streng beim Aussortieren. Dazu zählt: abgelaufene Lebensmittel wegschmeißen, Aufbewahrungsdosen mit fehlendem Deckel wegwerfen, verstaubte Souvenirs entsorgen und Kleidung, die man schon lange nicht mehr getragen hat, spenden. Natürlich kann man Überflüssiges auch im Internet beziehungsweise am Flohmarkt verkaufen.
Schritt 5: Die Sonne hereinlassen. Nach dem Entrümpeln folgt der nächste Punkt im Pflichtprogramm: Vorhänge waschen und Fenster reinigen. Am besten fängt man mit den Innenseiten an, die nicht so schmutzig sind, dann ist man motivierter. Und wenn die Frühlingssonne wieder ungehindert in die Wohnung scheint, macht auch der Rest des Pflichtprogramms mehr Freude.

3-Kartons-Methode

Wenn man sich an die größeren Projekte wie Abstellraum, Dachboden oder Kleiderschrank wagt, hilft die bewährte Drei-Kartons-Methode:

  • In Karton 1 kommt das, was man aufheben will.
  • Karton 2 ist für das bestimmt, was man selbst nicht mehr brauchen kann, was aber für andere vielleicht noch einen Wert hat – Dinge zum Verkaufen oder Verschenken.
  • Karton 3 schließlich dient als Abfall.

Wer nun Stück für Stück Dinge einsortiert, wird überrascht sein, wie viel in den Kartons 2 und 3 landet.

Grundsätze des Entrümpelns

Viele sind Könner im Horten, aber blutige Anfänger beim Ausmisten. Auch das Entrümpeln will also gelernt sein. Die folgenden Grundsätze unterstützen beim Loslassen :

  • Sich nicht zu viel vornehmen. Einsteiger entrümpeln am besten nur eine Schublade, Fortgeschrittene können sich an den Kleiderschrank wagen. Wer gleich ein ganzes Zimmer in Angriff nimmt, könnte sich dermaßen überfordern, dass er aufgibt, ehe er richtig angefangen hat.
  • Bewusst entrümpeln. Besser ist es, gründlich eine Schublade oder den Kleiderschrank zu entrümpeln als halbherzig das Schrankzimmer ein wenig aufzuräumen oder Überflüssiges auszumisten.
  • Genügend Zeit mitbringen. Für eine Schublade sollte man eine gute Stunde, für den Kleiderschrank einen gesamten Nachmittag einplanen.
  • Nicht ablenken lassen. Am besten bleiben Fernseher, Internet und vielleicht sogar Handy und Telefon ausgeschaltet.

Allzweck-Reiniger selber machen

Wenn der Allzweck-Reiniger mal ausgehen sollte, oder man den Frühjahrsputz ganz natürlich erledigen möchte, kann man Allzweck-Reiniger auch ganz einfach selbst herstellen. Das dauert zwar ein bisschen, schont aber die Umwelt. Alles, was man dafür braucht, sind Schalen von Zitrusfrüchten, ein großes, verschließbares Glasgefäß und Essig, zum Beispiel von dmBio. Und so geht’s: Das Gefäß mit den Zitrusschalen füllen, mit Essig auffüllen und etwa 2 Wochen ziehen lassen. So entsteht ein effektiver Reiniger, der wunderbar nach Zitrus duftet. Durch ein Sieb filtern und loslegen!

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