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Loslassen unter Palmen: Die erste Ayurveda-Kur

Sri Lanka hat gerufen

Home » Inspiration » Reise und Reisetipps » Loslassen unter Palmen:Die erste Ayurveda-Kur - 09.2015

Teil 3: Reinigung und der Abschied

Das Tagebuch einer Reinigungsprozedur mit Ayurveda. Das Ankommen und die ersten Massagen hat Geli Goldmann auf Sri Lanka bereits hinter sich. Lesen Sie weiter, was sie noch alles auf ihrer ersten Ayurveda-Kur erlebt.

Tag 7: Meditieren

Meine Gedanken haben sich beruhigt, die Haut ist straffer und schöner. Heute am Programm: Nasya, Nasenspülung. Ich inhaliere heißen Dampf mit Kräutern. Doktor Janaki verabreicht mir Öl in jedes Nasenloch. Abschließend gurgle ich mit Salz-Pfeffer-Wasser. Umesh steht daneben. Kräftig hochziehen und ausspucken soll ich. Es ist mir unangenehm, das neben ihm zu tun. Dann: Ruhe. Jeden Nachmittag kommt Mister Garvin in den Garten. Er ist 79 und unser Meditationsguru. Heute hat er eine Hibiskusblüte dabei. Er legt sie auf den Boden und eine verwelkte Blüte daneben. „Zuerst ist es nur eine Knospe, dann entfaltet sich die Blüte. Sie ist wunderschön, sie duftet. Nach einiger Zeit wird sie welk, dann hässlich, bis sie vergeht. Das ist der Lauf des Lebens, eine stete Veränderung, ein Fluss, den man nicht aufhalten kann.“ Die Veränderung geschieht. Was wir auch tun. Ich lerne, loszulassen.

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Ausblick Dieser Blick ist Entspannung pur.

Tag 8: Resümieren

Eine Augenreinigung steht an, diesmal mit Ghee. Doktor Janaki legt mir aus Teig geformte Ringe um meine Augen und drückt sie fest. Dann wird mir lauwarmes Ghee auf die geschlossenen Augen gegossen. Angenehm. Ich soll sie bewegen, auf- und zumachen, seitlich rollen, nach oben und unten schauen. Ab und zu brennt es. Vor dem Abendessen steht eine letzte Behandlung an. Ein Vasti, ein Einlauf mit Öl und Kräutern. Mittlerweile nehme ich das mit stoischer Ruhe hin. Letztes Dinner am Strand. Ich fühle mich besser, entspannter und ruhiger, meine Augen strahlen, meine Haut ist glatter und straffer. Zwei Kilo habe ich abgenommen. Und das trotz des köstlichen Essens, obwohl ich Currys, Obst und Fruchtsäfte genossen habe. Und: Das Leben ist um mehr als zwei Kilo leichter geworden hier.

Tag 9: Weitermachen

Die letzte Arztkonsultation bei 
Doktor Janaki. Mein Vata und Pitta sind gesunken. Meine Medizin soll ich weiterhin nehmen. Und Lebensmittel essen, die Vata und Pitta reduzieren. Auf Kaffee verzichten. Abends kein Fleisch und keinen Fisch, aber viel gekochtes Gemüse. Mindestens drei Liter Wasser pro Tag, tagsüber, nicht am Abend. Vor dem Schlafen empfiehlt sie mir eine kurze Meditation. Eine letzte Behandlung ist mir noch vergönnt, Thamara und Ashmila bearbeiten mich im Milchbad. Kurz fühle ich mich wie Kleopatra, bevor ich an die letzte Meditation mit Mister Garvin denke. Die haben wir gehend im Garten absolviert, haben uns ganz bewusst nur auf den Moment konzentriert. Ich fühle mich gut auf das Danach vorbereitet. Genauso werde ich es zu Hause auch machen.

LINK TIPP Das Resort

Meine erste, aber sicher nicht meine letzte Panchakarma­-Kur habe ich im Süden Sri Lankas, in der Vattersgarden Ayurvedic Clinic in Kottegoda, verbracht.

Ayurveda auf Sri Lanka – ein Erfahrungsbericht von Geli Goldmann

Teil 1: Ankommen auf Sri Lanka
Teil 2: Ist eine Ayurveda-Kur immer entspannend?
Teil 3: Reinigung und der Abschied
Teil 4: Ayurveda-Lexikon
Teil 5: Genießen Sie einen Ayurveda-Aufenthalt in Österreich

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