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Loslassen unter Palmen: Ayurveda-Kur auf Sri Lanka

Tagebuch einer Reinigungsprozedur

Home » Inspiration » Reise und Reisetipps » Loslassen unter Palmen:Ayurveda-Kur auf Sri Lanka - 09.2015

Teil 1: Ankommen auf Sri Lanka

Fotografin Geli Goldmann erzählt von ihrer ersten Ayurveda-Kur: Es war wieder so ein erstes Mal, die erste Ayurveda-Kur in Sri Lanka. Die Destination tropisch, die Schmetterlinge riesig, atemberaubend das Meer. Tagebuch einer wunderbaren Reinigungsprozedur.

Tag 1: Ankommen

Weiße Bungalows verstecken sich zwischen tropischen Pflanzen, überall blühen die schönsten Blumen von Hibiskus bis Frangipani. Ich spaziere durch einen Kokospalmenwald. Der reinste Garten Eden. Ich fühle mich sofort gut aufgehoben, obwohl mir der Koffeinentzug Kopfschmerzen beschert hat. Achini, eine hübsche junge Frau im Sari, begrüßt uns mit strahlendem Lächeln und Papayasaft. Ich bin schon auf dem Weg der Entspannung, jetzt muss ich nur noch das Tempo drosseln. Es ist feuchtschwül, mehr als einen Sarong werde ich die nächsten zehn Tage nicht tragen. Dann meine erste Konsultation mit Doktor Janaki, der Ayurveda-Ärztin, sie ist 29 und hat fünf Jahre in Colombo an der Universität studiert. Puls und Blutdruck werden gemessen und meine Zunge kritisch begutachtet. „Aha“, sagt sie.

 Autorin Geli Goldmann - Es war ihr, ihr erstes Mal.

Autorin Geli Goldmann Es war schön, ihr erstes Mal.

Tag 2: Vorbereiten

Seit gestern weiß ich: Ich bin ein Vata- Pitta-Typ. Davon habe ich viel zu viel, und vom Kapha zu wenig. Vata-Menschen sind kopflastige Menschen, die sehr viel grübeln. Pitta wiederum ist sehr emotional und energisch. Alles etwas lockerer zu sehen wäre kein Fehler. Ich soll nicht zu viel Schärfe essen, meint Doktor Janaki, das heizt das Pitta-Feuer an. Oje, ich liebe Chili. In der ersten Phase der Reinigungskur werde ich auf die eigentliche Reinigung, das aus fünf Methoden bestehende Panchakarma, vorbereitet. Frühstück gibt’s in der Vorbereitungszeit keines. Ich werde täglich massiert. Angenehm. Heute sind es Kopf- und Fußmassage und eine Synchro-Körper-Massage; Ashmila und Thamara bearbeiten mich gleichzeitig. Ich bin von den Haarwurzeln bis zu den Zehen eingeölt und bemüht, das Behandlungszimmer elegant zu verlassen.

Tag 3: Massieren

Morgens um sechs klopft es an der Tür. Das frühe Aufstehen fällt schwer, wird aber von Tag zu Tag besser. Der Kellner Mangala wartet mit dem heißen Wasser. Das trinkt man vor dem Frühstück und tagsüber. So viel wie möglich. Wie flüssiges, lauwarmes Ghee – geklärte Butter. Von innen und außen geölt, das dient zur Vorbereitung auf den Reinigungstag. „Back Massage“ steht auf meinem Terminplan und ich freue mich darauf. Möglichst würdevoll befreie ich mich aus meinem Sarong. Der Behandlungstisch ist hoch. Bei der Rückenmassage massiert man mir ausschließlich mein Hinterteil – das ist dann doch ein bisschen intim. Umesh, ein junger, attraktiver Ayurveda-Masseur, nimmt mir die Scheu. Im Nachhinein muss ich sagen: Es war großartig. Und meine Kehrseite ist im Handumdrehen knackiger geworden.

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Essen ist Medizin Aber das hier schmeckt auch noch.

Lesen Sie weiter, was Geli Goldmann in ihrer ersten Ayurveda-Kur noch erlebt hat (Teil 2). 

Ayurveda auf Sri Lanka – ein Erfahrungsbericht von Geli Goldmann

Teil 1: Ankommen auf Sri Lanka
Teil 2: Ist eine Ayurveda-Kur immer entspannend?
Teil 3: Reinigung und der Abschied
Teil 4: Ayurveda-Lexikon
Teil 5: Genießen Sie einen Ayurveda-Aufenthalt in Österreich

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