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Das 1×1 der Baby-Pflege

Viele Tipps und tolle Produkte rund um die Baby-Pflege.

Home » Family » Baby » Das 1×1der Baby-Pflege - 11.2015

Teil 2: Das Baby-Pflege Lexikon

Creme ist nicht gleich Lotion. Lotion ist keine Milch. Eine Salbe ist was anderes als ein Öl. Und Puder ist nun wirklich kein Gel. Ein Schnellkurs.

Was Babys Haut braucht, muss man nicht erraten, man braucht sie nur anzuschauen. Leichte Pflege, wenn sie trocken ist. Sanfte Pflege, wenn sie irritiert ist. Natürliche, parfumfreie Pflege, wenn sie besonders sensibel ist. Reichhaltige Pflege, wenn es draußen kalt ist. Das richtige Produkt ist leicht zu finden, wenn man weiß, woraus Cremen, Lotionen, Öle und Puder eigentlich bestehen. Und für welche Körperregionen sie zuständig sind.

Cremen

Cremen sind meist rückfettend und werden speziell bei gereizter Haut empfohlen. Gesichtscremen besitzen eine leichte Textur, die schnell einzieht und besonders mild ist, während Produkte für Wind und Wetter reich- und fetthaltiger sind und speziell exponierte Körperstellen wie Nase und Wangen schützen. Bei diesen Cremen bleibt auch ein dünner Fettfilm als Schutz auf der Haut zurück. Generell empfiehlt es sich, genau auf die Inhaltsstoffe zu achten, da gerne Parfumstoffe oder Konservierungsmittel beigemengt werden, die gerade bei Babys Irritationen auslösen können.

Collage aus verschiedenen Pflegeprodukten-Freistellern

Wie geschmiert.Lotion, Gel, Öl, MIlch oder Puder? Wer weiß, was drin ist und wie sie wirken, findet für jede Körperregion die passende Pflege.

Lotionen

Für den Körper verwendet man am besten ab und zu Lotionen, die dünnflüssiger als Cremen sind und schnell einziehen. Sie spenden vor allem Feuchtigkeit und beugen so Hautirritationen vor. Lotionen sind besonders im Sommer gefragt, weil sie hauptsächlich aus Wasser bestehen und wenig Öl beigemengt haben. Sie lassen sich besonders leicht auftragen, was gerade für die Kleinen sehr angenehm ist, da sich das Eincremen perfekt mit einer Massage verbinden lässt. Auch hinterlassen Lotionen kaum einen Film auf der Haut.

Wundsalben

Ist der Po des Babys gerötet, helfen Wundsalben mit festerer Konsistenz. Sie setzen meist auf Inhaltsstoffe wie Zink, Fett und Harnstoff und werden nur dünn aufgetragen. Ringelblume ist ebenfalls besonders in der Naturkosmetik sehr beliebt, da sie den Juckreiz lindert. Wundsalben hinterlassen eine Fettschicht auf der Haut, was im Windelbereich sinnvoll ist, und sind meistens wasserfrei.

Öle

Die meisten Babys vertragen Öle sehr gut, vor allem, wenn man sie in Maßen dem Badewasse beimengt. Wichtig ist, dass man rein auf pflanzliche Produkte vertraut, da sich diese deutlich besser zur Hautpflege eignen. Paraffine, also aus Erdöl gewonnene Fette, lassen die Haut schlechter atmen und sind daher nicht empfehlenswert. Öle brauchen keine Konservierungsstoffe.

Coverbild Active beauty family

Pflegeleicht. Die richtige Pflege für Babyhaut zu finden, ist ein Kinderspiel – wenn man weiß, was man braucht.

Babypuder

Neigt das Baby zu Rötungen oder Hautirritationen, kann man vorbeugend pudern. Das gilt vor allem für den Windelbereich, aber auch für alle Stellen, die sich leicht entzünden, wie Achselhöhlen, Kniekehlen oder Halsfalten. Babypuder werden auf Talkumbasis hergestellt. Weil sie beim Einatmen die Atemwege stark reizen, sollte das Kleine auf keinen Fall damit spielen. Am besten ist es, wenn Mama oder Papa die benötigte Menge vorab direkt auf die eigene Hand gibt und dann vorsichtig aufträgt.

Körpermilch und Gel

Körpermilch ist eine andere Bezeichnung für Lotion und wird in der Babypflege sehr gerne eingesetzt. Pflegeprodukte auf Gelbasis gibt es hingegen für kleine Kinder eigentlich nicht, da grundsätzlich Alkohol beigemengt ist und sie daher nicht für die zarte Babyhaut geeignet sind, selbst wenn sie kein Fett enthalten.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Zart wie Babyhaut
Teil 2: Das Baby-Pflege Lexikon
Teil 3: Die besten Produkte für Babyhaut

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