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Ein Schluck auf eine bessere Welt

Eine fair produzierte und gehandelte Bio-Limonade unterstützt Entwicklungsprojekte.

Home » Leben » Nachhaltigkeit » Ein Schluck aufeine bessere Welt - 12.2015

Gutes tun ist ganz einfach: Man trinkt. Eine Bio-Limonade macht jeden zu einer Kehle von einem Menschen.

Konsumieren und die Welt verbessern. Manche Lieblingsbeschäftigungen lassen sich nicht gleichzeitig ausüben. Bis jetzt. Denn nun haben die drei jungen Hamburger Paul Bethke, Jakob Berndt und Felix Langguth Lemonaid gegründet. Mit der fair produzierten und gehandelten Limonade wollen sie nicht zeigen, dass man als Firma fair handeln kann. Umgekehrt: Sie beweisen, dass Sozialunternehmen den Wandel in der Welt aktiv mitgestalten können. Helfen ist alles, Gewinn Nebensache. „Uns geht es darum, den Zweck eines Unternehmens auf einen sozialen Gedanken umzumünzen und unabhängig Gelder für gemeinnützige Projekte zu generieren“, sagt Paul Bethke.

Vor Ort. Die Unternehmer und ihre Mitarbeiter lernen die Bauern persönlich kennen.

Vor Ort. Die Unternehmer und ihre Mitarbeiter lernen die Bauern persönlich kennen.

Faire Preise

Lemonaid zahlt mehr als branchenüblich an die Rohwaren-Produzenten in Südamerika und Asien. Das gibt Sicherheit und ermöglicht eine gerechte, menschenwürdige Landwirtschaft. Die Praxis: Mehrere Bauern bilden kleine Kooperativen und verpflichten sich zu biologischen Produktionsstandards. Die Fairtrade-Prämien gehen an einen Sozialfond, der lokale Gesundheits- und Sozialprojekte finanziert. Etwa eine kommunale Zahnarztpraxis für 200 Rohrzucker-Kleinbauern in Paraguay.

Bio-Limo und sonst nichts

Die Getränke bestehen aus frischem Direktsaft, etwas Rohrzucker und Wasser. Zusatzstoffe sind tabu. Die Limos sind biozertifiziert, vegan, laktose- und glutenfrei. Aktuell gibt es Lemonaid in drei Geschmacksrichtungen: Limette, Maracuja und Blutorange. Im Klassiker, der Limettenlimonade, stecken Rohrzucker aus Paraguay und Limetten aus Brasilien, bald auch aus Mexiko. Maracujas werden in Sri Lanka, Mangos in Indien, Blutorangen in Brasilien und Orangen in Sizilien eingekauft. Jedes Jahr besuchen die Unternehmer und ihre Mitarbeiter selbst die Anbauregionen, um die Bauern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen kennenzulernen. Demnächst geht’s nach Sri Lanka, Südafrika und Mexiko.

Nachhaltig. Drei Hamburger verkaufen Limonade, die Bauern in Südamerika und Asien hilft.

Nachhaltig. Drei Hamburger verkaufen Limonade, die Bauern in Südamerika und Asien hilft.

Fünf soziale Cent pro Flasche

Fairer Handel mit biologischen Produkten ist die eine Seite. Zusätzlich unterstützt jeder, der eine Flasche Lemonaid kauft, den Verein Lemonaid & ChariTea e.V.. Anders gesagt: Von jeder verkauften Flasche fließen fünf Eurocent in Entwicklungsprojekte in den Ländern, aus denen die Zutaten stammen. Im Jahr 2014 wurden so insgesamt 350.000 Euro für Sozialprojekte eingesetzt, etwa für einen Kinderhort in Paraguay und ein Friedens- und Gemeinschaftsprojekt in Sri Lanka. Wir sollten alle viel Durst haben.

Werfen Sie einen Blick auf das Projekt in Sri Lanka: Lemonaid on the road. Projektreise Sri Lanka.

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