Menü öffnen

Da blüht uns was

Von der Blüte zur Kosmetik.

Home » Schönheit » Da blüht uns was - 07.2017

Was machen eigentlich all die Blumen und Blütenextrakte in unserer Kosmetik? Abgesehen davon, dass sie maßgelblich für die Duftrichtung verantwortlich sind, haben sie vielfältige Aufgaben zu erfüllen. Das Wissen um Blumen, Blüten und ihre Wirkung ist alt und fundiert. Mal müssen sie die Haut beruhigen, mal heilen, Feuchtigkeit spenden oder die Poren verfeinern. Für jedes Problemchen ist ein Kraut gewachsen. Oder eben eine Blume. Wir haben fünf davon etwas genauer unter die Lupe genommen.

Arnika

arnikaDie gelbe Arnika ist bekannt für ihre antibakterielle und durchblutungsfördernde Wirkung. Gerne wird sie bei Muskelkater oder anderen Gelenkbeschwerden eingesetzt um das Gewebe zu entspannen. Gerade Sportler schwören auf die Wirkung von Arnika. Aber auch bei Haarpflegemitteln wie Haarwässern oder Tonika wird die Pflanze auf Grund ihrer durchblutungsfördernden Eigenschaften eingesetzt. Wer zu Akne neigt, ist mit Arnika auch gut aufgehoben. Sie hat neben einer antiseptischen Wirkung auch entzündungshemmende Eigenschaften.

Rosenblüten

roseBetörender Duft und großartige Wirkung. Die Rose wird für ihre harmonisierende und feuchtigkeitsspendende Wirkung geschätzt. Aus den Blüten gewinnt man einerseits Rosenöl, das wiederum mehrere hundert Einzelstoffe beinhaltet und wertvolle Lipide und Wachse die die Haut vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Das Öl sorgt durch seine speziellen Inhaltsstoffe für Spannkraft und Glätte, weshalb die Rose gerne in Anti-Aging-Produkten anzutreffen ist. Durch seine erfrischende, antiseptische Wirkung eignet sich Rosenextrakt für Gesichtswasser oder Bodysprays.

Calendula

calendulaDie Ringelblume, wie die Calendula auch heißt, hat eine stark heilungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung. Das aus der Pflanze gewonnene Öl hilft etwa bei trockener, rissiger Haut und kommt daher oft in Handcremen zum Einsatz. Auf Grund ihrer pflegenden Eigenschaften wird Calendula gerne in der Baby-Kosmetik eingesetzt. Aber auch bei Sonnenbrand werden mit Calendula sehr gute Ergebnisse erzielt.

Entdecken Sie die blumigen Sommerdüfte im dm Online Shop.

Malve

MalveMalvenextrakt wirkt reizlindernd und leicht adstringierend. Es wirkt zusätzlich beruhigend, entzündungshemmend und reizlindernd. Und bei trockener, sensibler Haut kommt die Malve auch gerne zum Zug. Wie ein unsichtbarer Schutz legen sich nämlich die Schleimstoffe des Malvenextrakts auf die Haut und schützen sie so vor äußeren Einflüssen. Als weiterer Pluspunkt: Malve spendet jede Menge Feuchtigkeit und hat somit die Fähigkeit die Haut aufzupolstern und prall wirken zu lassen.

Kamille

kamilleTeenager aufgepasst: Für sensible zu Akne neigender Haut ist Kamille eine reine Wohltat und das war schon immer so. Das in der Kamille enthaltene Bisabolol lässt etwa Entzündungen schneller heilen und beschleunigt die Wundheilung. Auszüge oder die ätherischen Öle der Kamille werden auch in Zahnpasta, Cremen oder Haarkosmetik verwendet. So wirkt Kamille extrem beruhigend bei Zahnfleischproblemen. Kamillenextrakt kann aber auch einen goldenen Schimmer ins Haar zaubern. Daher finden wir Kamille oft und gerne in Shampoos speziell für blondes Haar.

Blütenmeer

Alles blüht, alles duftet. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich ein Meer aus Blumen vor. Mit diesen Beautyprodukten können Sie direkt hineinspringen.

Tipp: Die einzelnen Extrakte der Blüten ergänzen und unterstützen einander. Achten Sie auf Unverträglichkeiten.

Selbstgemachtes Blüten-Öl

 

DIY: Duftendes Rosenöl

Zutaten:

rosenöl

  • 2 Handvoll Rosenblüten (ungespritzt)
  • 500 ml Rapsöl

Zubereitung:

Rosenblätter im Wasserbad waschen. Auf einem Geschirrtuch gründlich trocknen lassen. In ein Weckglas füllen und mit dem Öl bedecken. In einem Topf mit heißem Wasser auf niedrigster Stufe ziehen lassen und zwischendurch immer wieder umrühren. Gegebenenfalls Wasser nachfüllen. Nach zwei Stunden durch ein Geschirrtuch seihen und in kleine Fläschchen füllen. Im Kühlschrank gelagert hält das Öl einige Wochen.

Tipp: Wer Zeit hat, kann die Rosenblüten auch trocknen und über zwei bis drei Wochen im geschlossenen Weckglas mit Öl ziehen lassen. Zwischendurch ein paar Mal öffnen und schütteln. Danach wie gewohnt abseihen und abfüllen.

Share
Nach Oben
Zur optimalen Darstellung der Website verwenden wir Cookies. In Ihren Browsereinstellungen können Sie die Verwendung von Cookies deaktivieren.OK