Menü öffnen

Das eigene Spiegelbild – das andere Spiegelbild

active beauty berichtet, wie Sie in den Kreislauf eingreifen können (Teil 2)

Home » Leben » Psyche » Das eigene Spiegelbild –das andere Spiegelbild - 10.2015

Analysiert man sein Verhalten, lernt man vieles über sich

Durch seine Schwächen lernt man seine Stärken kennen.

Veränderung ist kein Zuckerschlecken

Leicht ist das nicht. Man kann schon sicher sein, dass es sich um keine nichtigen Informationen handelt. Um gespiegelt zu bekommen, dass man keine roten Pullover tragen soll, weil sich das mit der Haarfarbe schlägt, braucht man bloß einen Alibert. Einen Menschenspiegel braucht man für die echten Knackpunkte im Inneren. Für die Glaubenssätze, die man nicht loswird. Für ein Gwirkst, das sich schwer entwirren lässt. Für den Schubser, wenn man sich selber im Weg steht.

Man lernt etwas über sich selbst. Wenn man sein Verhalten analysiert und den Mut hat, ehrlich zu sein, sich selbst in Frage zu stellen und den Fehler bei sich zu suchen. Man lernt, in seinen Schwächen Stärken zu erkennen. Sich überhaupt anders zu sehen. Und mitunter mag man sich dann sogar.

Mitunter auch nicht. Es kann schon vorkommen, dass man Seiten an sich entdeckt, die man lieber nicht entdeckt hätte. Aber dann gilt es, verständnisvoll zu sein. Zu versuchen, sich zu akzeptieren, nicht zu verurteilen. Knoten, an denen man arbeitet, lösen sich irgendwann. Und dem Inneren folgt dann das Außen nach. Wenn man in sich selbst aufgeräumt hat, ist auch die Welt um einen herum in Ordnung.

active-beauty-spiegel-vorhalten

Den Spiegel in der Hand Wenn es Ihnen nicht gefällt, was Sie sehen. Ändern Sie es!

Das Gesetz der Resonanz

Gleich und Gleich gesellt sich gern, sagt man. Stimmt, man nennt es das Resonanzgesetz. „Das Gesetz der Anziehung gilt generell für alles und alle. Es gilt für alles, was existiert. Jeder Gedanke, den wir denken, jedes Gefühl, das wir fühlen, zieht ähnliche oder gleich­ artige Gedanken und Gefühle an“, schreibt Peter von Karst in dem Buch „Das universelle Lebensgesetz der Anziehung“. Das Gesetz ist so tröstlich wie praktisch. Leicht zu befolgen ist es nicht.

Aber dadurch, dass man bei sich selbst ansetzt, dadurch, dass man sich ändert, ändert man auch das Umfeld. Man strahlt etwas anderes aus. Etwas Positives. Die Menschen merken das, spiegeln es zurück, behandeln einen anders. Und dann fliegt einem alles einfach so zu.

Verändern Sie den Kreislauf

Eine Gehaltserhöhung, weil man seinen Job mit Freude und voller Selbstbewusstsein macht. Ein Lächeln, weil man gut drauf ist. Ein Kompliment, weil man mit sich im Reinen ist. Auf einmal geht man auf Dinge zu, vor denen man früher davongelaufen ist. Man erntet ein Lächeln, wo man zuvor böse Blicke kassiert hat. Und man bekommt Lob für etwas, mit dem man sich einst eine Predigt eingehandelt hat. Man hält sich die Kinder vor lauter Stress nicht mehr vom Leib, und auf einmal sind sie überhaupt nicht mehr quengelig. Man hat ein offenes Ohr für den Partner, und plötzlich ist er durchaus verständnisvoll. Man buckelt nicht mehr vor dem Chef, und von einem Tag auf den anderen ist er voller Respekt. Man verkriecht sich nicht mehr vor den Kollegen, und postwendend laden sie einen zum Afterwork-­Drink ein, von dem man sich immer so ausgeschlossen gefühlt hat. Beziehungen vertiefen sich, weil man die Menschen neuerdings an sich heranlässt. Man wird geliebt, weil man sich selbst liebt. Man hat es geschafft. Man hat den Kreislauf verändert.

Und dann lebt man weiter in dem Spiegelkabinett Welt und wartet auf das nächste Feed­back, das einen wieder einen Schritt weiterbringen wird auf dem Weg zum wahren Ich.

Lachen ist gesund!

»Ein freundliches Lächeln kann ein Zeichen dafür sein, dass man eine positive Ausstrahlung hat.«

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Wer Sie sind – das sagt Ihnen das Spiegelbild Ihres Gegenübers
Teil 2: Wie funktioniert die Veränderung?

Nach Oben
Zur optimalen Darstellung der Website verwenden wir Cookies. In Ihren Browsereinstellungen können Sie die Verwendung von Cookies deaktivieren.OK