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Die neuen Haarfarben-Trends

Alles, nur nicht eintönig.

Home » Schönheit » Die neuen Haarfarben-Trends - 10.2017

Nur eine Haarfarbe – das war gestern. Das Zauberwort der kommenden Saison lautet: Multiton. Dazu gehören Nude Blond, Pastell- und Granny Hair genauso wie Brauntöne. Ein Überblick.

Ein Ton kommt selten allein. Haar­farben haben ihr einsames Dasein nun endgültig satt und treten ab sofort mindestens in Paarform auf – oder überhaupt in Gruppen. Denn mit Team­arbeit erzielt man bekanntlich die besten Effekte. Bei den sogenannten Multitönen geht es darum, mit natürlichen Farbtönen in unterschiedlichen Nuancen eine indi­viduelle Haarfarbe zu erzeugen. Diese Technik kommt bei braunen, roten und vor allem blonden Haaren am besten zur Geltung. Das natürlich wirkende Ergebnis ist der konstanten Weiterentwicklung von Färbetechniken zu verdanken, beispielsweise der „Foilyage“. Damit können Farbakzente gesetzt werden, die den persön­lichen Typ unterstreichen und funkelnde Reflexe erzeugen. So wirkt das Haar immer natürlich gesträhnt, so als hätte es eine Extraportion Sonne abbekommen.

Wissenswert: Was ist eigentlich Foilyage?

 

Wie der Name schon anklingen lässt, handelt es sich bei Foilyage um eine Technik, bei der Folie im Spiel ist. Hier wird die Coloration zunächst freihändig mit einem Pinsel auf­ge­tragen. An Stellen, die merklich heller werden sollen, kommen trichterförmige Alustreifen zum Einsatz, die für eine intensivere Aufhellung sorgen. Es geht darum, einen fließenden, soften Farbübergang zu kreieren und harte Kontraste möglichst zu vermeiden. Um die Farbintensität zu steigern, bleiben bei dieser Technik die Haaransätze eher unberührt, dafür werden die Spitzen eingewickelt.

Nude Blond: Die Rückkehr der Blondinen

Das wird ein gutes Jahr für Blondinen und alle, die es noch werden wollen! Aber: Auch wenn Blogger und Influencer in den sozialen Netzwerken vorzugsweise in kühlstem Blond und mit pastell­farbenen Experimenten auftreten, geht das Trendbarometer eindeutig zurück in Richtung Normalität. Die Farbe der Saison ist „Nude Blond“. Bei diesem Multiton wird auf die perfekte Balance zwischen aschigen und goldenen Blond-Nuancen abgezielt, also eine Mischung aus sowohl warmen als auch kühlen Tönen.

Nude Blond wird immer individuell dem Teint angepasst – und das können nur Profis. Denn ähnlich wie beim Nude Make-up geht es hier um Perfektion. Perfekt, aber nicht künstlich! Dafür werden feinste Farbsträhnchen in goldenen und aschigen Tönen als Highlights über den gesamten Kopf verteilt. Der Naturton – sofern dieser Blond ist – soll dabei aber immer durchschimmern. Dadurch vermischen sich die Töne und das Ergebnis wirkt extrem frisch und natürlich.

Helmut Maier, Kreativchef von dm

»Nude Blond ist eine neutrale, sehr pudrige Farbe, die ins Beige geht. Sie hat einen gewissen Kaschmir-Effekt und wirkt sehr edel.«

Produkttipps:

Strahle-Blond. Die permanente Öl-Coloration von syoss oleo intense verleiht dank pflegender Öle eine Extraportion Glanz (Nr. 9-10 Helles Blond).

Asch-Blond. Für ein intensives Farbergebnis mit vielen Reflexen: Die Infinia Préférence Premium-Intensiv-Glanz Farbe von L’Oréal Paris. (Nr. 9.1. Hell­aschblond).

Pastell & Granny Hair: Neu im Spiel

Pastellfarben und Granny Hair bleibt auch 2018 ein Thema. Wenn auch die verrückten „Rainbow Hair“- Geschichten ad acta gelegt werden können. Pastellhaarfarben sind also weniger intensiv und alltagstauglicher. „Hairstylings mit Wasserfall-Effekt werden nach wie vor ein Thema sein, wenn auch längst nicht in der gleichen Intensität wie die Jahre davor“, weiß Helmut Maier, Kreativdirektor von dm, zu berichten. Durchgefärbt werden sie kaum noch, eher geht es auch hier darum, ein paar verspielte Akzente zu setzen. Das Farbspektrum spielt sich dabei stark zwischen Lavendel und Purple ab.

Produkttipps:

Purple. Ist nach zwei Wochen wieder weg: Die Washout Haarfarbe von L’Oréal Paris Colovista (#Purple Hair).

Pink. Für ein kurzes Vergnügen: Pinke Haarkreide von HaiFX Pro Tong (Hot Pink).

Brauntöne: Sehr reflektiert

Auch bei den Brauntönen dreht sich alles um Facettenreichtum und das individuelle Setzen von Highlights. Reflexe in Gold oder Honig gehören ebenso ins Repertoire wie alle Töne, die irgendetwas mit Karamell zu tun haben. „Denn das ist wohl der Braunton der Stunde“, ist sich auch Helmut Maier sicher. „Karamell in sämtlichen Tonhöhen und -tiefen und unterschiedlich starken Schattierungen ist ein großes Thema.“

­Unter dem Arbeitstitel „Tiger Eye“ wird einer der großen Trends beschrieben, bei dem braune Haare mit Gold- und Bronzeakzenten in den Längen aufgehellt werden. Durch diese natürlich gehaltenen Licht­reflexe wirkt das Haar besonders lebendig und schmeichelt jedem Teint. „Tiger Eye“ hat im Übrigen nichts mit dem Raubtier zu tun, sondern mit einem gleichnamigen Quarzstein. Braune Haare eignen sich bestens für die neuen Färbetechniken wie Balayage oder Foilyage, die in Freihand gearbeitet werden.

Produkttipps:

Karamell. Haarfarbe von Garnier Olia (6.3. Karamellbraun) mit 60 % Öl­anteil für ein besonders geschmeidiges Ergebnis.

Schoko. Die permanente Schaumcoloration Perfect Mousse von Schwarzkopf lässt sich wie ein Shampoo auftragen. (Nr. 657 Schoko Karamell).

 

Wer es lieber professionell will, der lässt sich die neuen Trendhaarfarbeim im dm friseurstudio machen. Termin gleich hier online vereinbaren!

Welche Haarfarbe passt zu mir?

Meist verrät die Naturhaarfarbe schon, welcher Ton uns am besten steht. Man empfiehlt daher höchstens einen Ton heller oder dunkler zu gehen. Als weitere Faustregel gilt: Umso länger das Haar, desto natürlicher sollte es aussehen. Während man also mit kurzem Haar farbtechnisch experimentierfreudiger sein darf, sollte man bei langen Haaren eher auf einen natürlichen Ton zurückzugreifen. Ein weiteres wichtiges Indiz ist der Teint. Sind die Äderchen an den Handgelenken blau bzw. violett, ist der Teint kühl, schimmern sie grünlich durch, ist der Teint warm. Zu kühlen Teints passen an besten Farben, die einen klaren Kontrast zum Hautton haben, wie zum Beispiel warme Brauntöne. Zu warmen Teints hingegen sehen kühle Farben wie ein mattes Blond am besten aus.

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