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Einrichten statt Umziehen

Einrichten ist das neue Umziehen – 7 Tipps, die für frischen Wind sorgen.

Home » Inspiration » Wohnen » Einrichten stattUmziehen - 10.2015

Gleiche Adresse, neues Zuhause

Es gibt Momente, in denen man daheim alles anders haben will. Dann zieht man entweder aus. Oder man greift ein. Mit Farben, Accessoires, Stoffen und anderen Ideen – dabei helfen unsere sieben Tipps!

Gestern hat es noch gepasst, das Gesamtbild. Aber Geschmäcker ändern sich. Und auf einmal hat man einen anderen Blick auf das Ganze. Die Muscheln passen nicht mehr als Tischdekoration, und an der grünen Wand hat man sich auch sattgesehen. Es muss keine aufwändige Generalüberholung sein. Ein paar neue Accessoires, etwas Farbe und selbst gemachte Dekoration reichen oft schon aus, um sich ein bisschen anders einzurichten.

Vase auf Glastisch, Buch

Fein-Schliff Schon Kleinigkeiten bewirken in der Wohnung große Veränderungen.

1. Grundlegende Gedanken

Bevor man mit der Umgestaltung beginnt, muss man sich klarmachen, welchen Gesamteindruck man erzielen will. Soll der Raum elegant, gemütlich oder modern werden? Hat man ein Bild vor Augen, wie das Zimmer auf Bewohner und Gäste wirken soll, fällt die Umsetzung erheblich leichter. Wohnbücher und Blogs sind dabei eine gute Inspiration. Ist da geklärt, kann man eigentlich auch schon loslegen.

2. Farbenfroher Mut

Nichts verändert die Gesamtwirkung eines Raums so nachhaltig wie eine farbige Wand. Und gemeint ist tatsächlich nur eine farbige Wand. Grün, zartes Blau und Gelb versprechen Frische, kräftiges Rot sorgt für Energie, Rotbraun für Behaglichkeit. Mustertapeten sollte man sparsam einsetzen. Farbe an einer Wand verlangt nach passender Einrichtung, eine gemusterte zusätzlich nach reduzierterem Interieur.

3. Neues Altes

Nur weil man die Wand neu streicht, muss man nicht den Kasten entsorgen. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich Möbel leicht umgestalten, etwa indem man sie abschleift und neu lackiert oder die Knöpfe adaptiert. Sind die Schubladen an der Front abgenützt, können sie mit Stoff und Handleim oder Sprühkleber neu bezogen werden. Noch schneller geht die Neugestaltung mit bunter Folie. Alte Lampenschirme oder Holzboxen peppt man auf, indem man sie mit Stoffresten oder Landkarten beklebt.

4. Guter Mix

Wie auch in der Mode sorgt ein Stilmix für Individualität. Bevor man die alten Lieblingsstücke in den Keller schleppt, umgibt man sie mit neuen Trendteilen: eine reduzierte Design-Lampe auf Omas Vintagekommode oder altes Porzellan auf dem modernen Glastisch. Erlaubt ist, was Spaß macht. Und dabei möglichst individuell ist. Ein weiterer Vorteil: Durch schlichtes Mixen und Umstellen von Möbeln und Accessoires muss man sich von nichts trennen und kann trotzdem für Veränderung sorgen.

5. Inspiration

Spazieren Sie durch Ihren Wohnort, schauen Sie in erhellte Fenster hinein, sprechen Sie mit Bekannten und Freundinnen, durchblättern Sie Bücher. Holen Sie sich einfach einen neuen Zugang und neue Inspiration. Wir empfehlen Ihnen folgendes Buch:

BUCH TIPP Wohnideen aus dem wahren Leben

„Wohnideen aus dem wahren Leben“ von Petra Harms , Callwey, presäntiert die schönsten Bilder aus bekannten Interior- Blogs. Die Ideen sind leicht umsetzbar und bieten gut durchdachte, kreative Einfälle.

6. Passende Textilien

Stoffe erzeugen Behaglichkeit. Und lassen sich auch schnell austauschen, wenn man frische Stimmung ins Haus bringen will. Der Klassiker: neue Kissenbezüge. Statt maritimer Kuschelzonen sorgen Naturmotive aus dem Wald für Herbstgefühle, glitzernde Effekte für Glamour oder wild gemusterte Polster für schöne Kontraste zur frisch gestrichenen Wand. Wer einen Schritt weitergehen will, passt auch Stuhlhussen, Teppiche oder Gardinen an und verändert damit die Grundstimmung im Raum mit nur wenigen Handgriffen.

7. Selbst gemachte Accessoires

Die schönste Dekoration ist jene, die etwas über den Besitzer aussagt. Also nicht nur gekauft, sondern auch selbst gestaltet ist. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, es darf nach Lust und Laune zweckentfremdet werden. Schöne Zweige eignen sich – aufgehübscht mit floralen oder Wald-Elementen (Filzeule, Stoffpilz oder Tannenzapfen) – als herbstliche Deko am Tisch. Sie lassen sich aber auch zum Bilderrahmen umfunktionieren, indem man sie einfach zusammennagelt oder klebt. Wer den Kürbis nicht als Halloween-Utensil nimmt, höhlt ihn gut aus und verwendet ihn als Vase für Hagebuttenzweige. Und kleine Laternen können auch Nüsse und Beeren präsentieren, die man beim Spaziergang gesammelt hat. Einzige Regel: Die Deko sollte zum Konzept des Zimmers passen.

Noch mehr Wohntrends für Sie

Teil 1: Einrichten statt Umziehen – 7 Tipps, die für frischen Wind sorgen
Teil 2: Top 3 Wohntrends der Saison

 

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