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Strahlende Haut durch gesunde Ernährung!

Diese Lebensmittel sorgen für eine gesunde Haut.

Home » Leben » Strahlende Haut durch gesunde Ernährung! - 03.2017

Pickel auf der Stirn? Da hat’s was mit der Verdauung. Heiße Ohren? Zu viel Koffein erwischt. Ernährung wirkt von innen nach außen. Sie zeigt unsere Sünden. Und lässt uns strahlen, wenn wir das Richtige essen.

Eine Creme, die Falten verschwinden lässt. Eine Maske, die dem Teint Frische verleiht. Eine Foundation, die Unreinheiten überdeckt. Ein Puder, um Akzente zu setzen. Ein Concealer, um Augenschatten aufzuhellen. Ein Rouge, um die Wangen zu betonen. Etwas Mascara, ein bisschen Kajal und ein wenig Lidschatten für ausdrucksstarke Augen. Und dann noch ein Stift, um die Augenbrauen nachzuzeichnen, und einer, um den Lippen Farbe zu verleihen. Et voilà, das Make-up steht uns zu Gesicht.

Make-up ist eine großartige Erfindung. Es pflegt und verschönert unsere Haut. Oder lässt sie zumindest nahezu makellos erscheinen. Aber Schönheit kommt auch von innen. Nicht direkt vom Charakter, wobei auch das nicht zu leugnen ist. Sie kommt von dem, was wir essen. Lebensmittel wirken von innen nach außen. Und lassen uns strahlen. Oder eben nicht.

Was die Haut verrät

Die Haut ist eine Art Simultanübersetzer des Körpers. Über sie lässt er uns ausrichten, was ihm fehlt. Oder wovon er zu viel bekommt. Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) besteht eine Verbindung zwischen der Haut und den Organen. Am Äußeren kann man also erkennen, was im Inneren los ist. Vor allem im Gesicht. Das teilt man in verschiedene Zonen ein, die für bestimmte Bereiche im Körper und damit verbundene Beschwerden stehen. Face-Mapping nennt man das.

Ein paar Beispiele:

  • Der Stirnbereich hängt mit Blase und Verdauungssystem zusammen. Wenn wir hier Pickel haben, ernähren wir uns vermutlich nicht besonders gesund. Verzichten wir auf Fertigprodukte und Fast Food und trinken ausreichend Wasser, verschwinden auch die Unreinheiten.
  • Die T-Zone, also der Bereich zwischen den Augenbrauen, soll mit der Leber verbunden sein. Unreinheiten an dieser Stelle entstehen durch Alkoholkonsum, aber auch durch fettes Essen, Nikotin oder Nahrungsmittel­unverträglichkeiten wie eine Laktoseintoleranz.
  • Die Ohren zeigen hingegen an, was uns an die Nieren geht. Heiße Ohren sind oft ein Zeichen dafür, dass wir zu viel Alkohol und Koffein trinken. Auch die Bereiche um die Augen deuten auf Nierenbeschwerden hin. Viel Wasser entlastet die Organe.
  • Viel frische Luft sorgt für schöne Wangen. Die stehen nämlich in Verbindung mit den Lungen. Wer raucht oder in einer stark befahrenen Straße lebt, verbringt seine Freizeit am besten in der Natur.
  • Und Pickel im Bereich rund um den Mund können ebenfalls auf eine unausgewogene Ernährung hindeuten, kommen aber auch bei hormonellen Umstellungen und Schwankungen sowie bei Stress zum Vorschein.
  • Natürlich ist Face-Mapping keine anerkannte Diagnoseform. Ein paar Pickel zu deuten macht noch keinen Arzt. Schließlich können Hautveränderungen viele Ursachen haben. Trotzdem: Was wir zu uns nehmen, beeinflusst unsere Haut. Und gewisse Lebensmittel lassen sie strahlen.

Richtige Ernährung: Lebensmittel für strahlende Haut

Buttermilch ist so ein Lebensmittel. Kalzium und Vitamin B12 wirken von innen nach außen. Außerdem ist Buttermilch kalorienarm. Gut für die Haut, die Haare und die Nägel sind aber eigentlich alle B-Vitamine. Ein Mangel an Vitamin B2 macht sich zum Beispiel durch eingerissene Mundwinkel, Hautveränderungen und brüchige Fingernägel bemerkbar.

Verhindern kann man das, wenn man Milchprodukte, Fleisch, Gemüse, Erdäpfel oder getrocknete Steinpilze zu sich nimmt. Nimmt man zu wenig Biotin aus Eiern, Nüssen oder Sojabohnen auf, schuppt die Haut, die Fingernägel werden brüchig, die Haare bekommen Spliss. Und Pantothensäure spielt eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung und Regeneration der Zellen, weshalb Eier, Milch, Gemüse, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen sollten.

Vitamin A wirkt auch direkt auf die Haut. Es macht sie straffer und bewahrt sie davor, auszutrocknen. Lieferanten sind zum Beispiel Makrele, Lachs, Milch, Käse oder Leber. Spinat, Paradeiser, Brokkoli, Rucola, Mangold oder Karotten enthalten Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A weiterverarbeitet wird. Vitamin E aus Nüssen, Vollkornprodukten und kaltgepressten Ölen stärkt das Bindegewebe, schützt die Zellmembranen, beugt UV-Schäden vor und verringert den Feuchtigkeitsverlust. Und Vitamin C ist wichtig für die Kollagenbildung, es strafft die Haut und vermindert Falten. Hoch ist die Dosis in Kiwi, Grapefruit, Brokkoli, Beeren und rotem Paprika.

Mineralstoffe sind wichtig

Brüchige Haare und Nägel, Haarausfall, trockene und rissige Haut können Anzeichen für einen Zinkmangel sein. Das Spurenelement ist vor allem im Kindes- und Jugendalter wichtig, weil ein Mangel zu Wachstumsverzögerungen führen kann. Aber es ist auch entscheidend für die Wundheilung, wirkt entzündungshemmend – auch im Magen-Darm-Bereich –, lindert Hautkrankheiten wie Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis und beeinflusst die Hauterneuerung und das Haarwachstum positiv.

Einen besonders hohen Zinkanteil haben Austern. Aber auch in Rindfleisch, Seefischen, Eiern, Milch- und Vollkornprodukten, Leber, Paranüssen, Sonnenblumenkernen und Haferflocken kommt Zink vor.

Grundsätzlich verwertet der Körper es aus tierischen Produkten besser, weil die Phytinsäure, die in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten ist, die Aufnahme im Dünndarm verringert. Vegetarier und Veganer müssen deshalb besonders auf ihre Zink-Zufuhr achten. Und wenn sie glauben, einen Mangel zu haben, mit einem Arzt reden. Der kann mit Präparaten aushelfen. Erhöhen kann man die Wirksamkeit mit Vitamin C, weshalb das in diesen Präparaten auch oft enthalten ist. Man sollte dem Körper aber nicht mehr Zink geben, als er braucht.

Vitamin C erhöht auch die Aufnahmefähigkeit von Eisen. Ein Mangel hat ähnliche Symptome wie ein Zinkmangel. Bei rissigen Mundwinkeln, brüchigen Fingernägeln und Haaren redet man aber ebenfalls am besten mit einem Arzt, weil zu viel Eisen nicht gesund ist.

Braucht der Körper mehr, kann man es ihm mit Rindfleisch, Schweinefleisch, Weizenkleie, Kürbiskernen, Vollkornbrot, Pistazien oder Walnüssen geben. Schwarztee, Kaffee, Milch- und Weißmehlprodukte vermindern hingegen die Aufnahme.

Für schöne Zähne und starke Knochen braucht man dann noch Kalzium. Und das liefern zum Beispiel Milchprodukte. Für die Haut ist es außerdem besonders wichtig, dass wir ausreichend Wasser trinken.

Man kann uns also ansehen, was wir unserem Körper zuführen. Dauernd auf die richtigen Mengen der richtigen Vitamine und Mineralstoffe zu achten ist aber ein Fulltimejob. Wir müssen nicht kontrollieren, ob hier oder da ausreichend Vitamin A oder C enthalten ist. Wir müssen nicht jedes Mal auf den Magnesium- oder Eisengehalt aufpassen. Oder gar darauf, welche Lebensmittel die Aufnahme bestimmter Stoffe verbessern oder verschlechtern.

Grundsätzlich genügt es, wenn wir uns bewusst und ausgewogen ernähren. Dann nehmen wir ganz automatisch von allem so viel auf, wie der Körper und die Haut brauchen. Et voilà, fertig ist das ansehnliche Antlitz.

Produkte die uns strahlen lassen

Diese Produkte sorgen für gesunde Haut – durch wichtige Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe.

Pantothensäure: Erhaltung und Regeneration der Zellen. dmBio Vollkorn Farfalle und dmBio Basmati Reis Vollkorn.
Zink: Entzündungshemmend und lindert Hautkrankheiten. dmBio Pekannuss Kerne und dmBio Hafer Flocken Großblatt.
Biotin: Für starke Nägel und kräftiges Haar. Abtei Kieselerde Biotin Plus Tebletten und dmBio Walnuss Kerne.

Übersicht: Welche Regionen des Gesichts spiegeln welche Organe?

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