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Essen mit Kleinkindern: Vom Fläschchen bis zum Tisch

Mahlzeit!

Home » Family » Essen mit Kleinkindern: Vom Fläschchen bis zum Tisch - 11.2018

Selber essen macht groß, stark – und Flecken. Aber auch so viel Spaß! Schließlich ist Essen schon für die Kleinsten eine äußerst sinnliche Erfahrung: mit den Fingern im Brei matschen, am Tisch verreiben oder wahlweise das Gesicht oder die Kleidung dekorieren. Spätestens nach dem ersten Geburtstag ist der Entdeckungsdrang so groß, dass die Kleinsten in der Küche mitmachen wollen. Und das ist auch gut so. Denn das gemeinsame Werken in der Küche hilft nicht nur beim Erlernen verschiedener Fertigkeiten, sondern macht auch Lust auf das gemeinsame Essen.

Das Werkzeug

Ihre ersten Versuche, alleine zu trinken oder wie die Großen zu essen, finden Kinder noch toller, wenn sie das mit ihrer eigenen Ausrüstung tun dürfen.

Von Beginn an. Die Weithals-Glasflasche von babylove mit natomisch geformtem Silikonsauger ist mit einem Anti-Kolik-Ventil versehen, damit Babys beim Trinken nicht zu viel Luft mitschlucken. Die gesamte Flasche ist frei von PVC und BPA.

Für Fortgeschrittene. Damit das Großwerden zu etwas Besonderem wird und alles gut zusammenpasst, wird der Tisch mit Schalen, Besteck und Bechern aus Bambus von babylove gedeckt. Auch einzeln erhältlich.

Das Menü

Bei den Gläschen von dmBio findet jeder einen kleinen Snack, etwas für den großen Hunger oder eine süße Kleinigkeit für zwischendurch.

Süß. Der Bircher Müsli Babybrei ist eine gesunde Alternative zum Naschen.

Vielseitig. Der Kürbis pur Babybrei kann entweder direkt gelöffelt oder zum Verfeinern verwendet werden.

Sättigend. Nach dieser Mahlzeit mit Gemüse, Süßkartoffeln und Huhn kann mit neuer Energie weitergespielt werden.

 

Das Spiel

Essen zu lernen bedeutet nicht nur, den Löffel zum Mund führen zu können, ohne dabei zu patzen. Auch der sorgsame Umgang mit Essen spielt eine wichtige Rolle. Spielerisches Lernen intensiviert den Bezug zum Essen und macht nicht nur den Kleinen Spaß. Auch die Erwachsenen spielen gern Einkaufen oder kochen gemeinsam mit den Kindern in der Puppenküche.

 

Komplett. Zutaten sind so wichtig wie ein guter Koch: Der Esskorb von Maileg liefert die Ausstattung.

Heiß. Geeignet für leidenschaftliche Köche: die Kinderküche „Moonlight“ von Maisons du Monde.

 

Kinder in der Küche: Gemeinsam Kochen, mehr Spaß beim Essen

Mit diesen Tipps macht das gemeinsame Kochen Spaß und das Essen danach sowieso! Übrigens: Rechnen Sie danach nicht mit einer klinisch reinen Küche, aber mit glücklichen kleinen Essern.

1. Schon die Kleinsten lieben es bei den Eltern in der Küche zu stehen. Sie können zum Beispiel in der Spüle Salat oder Gemüse waschen. Wasser fasziniert Kinder in jeder Altersstufe. Ist diese Aufgabe erledigt, können danach noch Schüsseln und Becher abgewaschen werden. Währenddessen können die Eltern das restliche Essen zubereiten.

2. Backen ist bei Kleinkindern nicht nur auf Grund des Ergebnisses sehr beliebt. Hier darf mit Hingabe gerührt, vermischt und geknetet werden. Wenn Mama und Papa bei Mehlstaub und Teigpatzern etwas nervös werden, gibt es zu bedenken: Es gibt nichts, dass man nicht wegwischen oder wegsaugen kann.

3. Ab zirka drei Jahren können Kinder mit speziellen Kindermessern inklusive Fingerschutz Obst und Gemüse schneiden. Schließlich gibt es nichts köstlicheres, als ein Stück selbstgeschnittene Gurke. Es versteht sich von selbst, dass die Eltern bei der Verwendung der Messer unbedingt dabei sein müssen.

4. Kinder lieben es, mithelfen zu dürfen. Sie sind zum Beispiel besonders stolz, wenn sie beim Tischdecken helfen können. Schon die Kleinsten können Teller und Besteck tragen, ohne dass nennenswerte Verluste zu beklagen sind. Bewahren Sie dazu alltagstaugliches Geschirr und Gläser oder Becher in einem leicht erreichbaren Küchenschrank auf.

5. Eine kleine, handliche Karaffe mit Wasser füllen und Wassergläser oder -becher auf den Tisch stellen – eine perfekte Aufgabe für Kleinkinder. So kann sich zudem bei Tisch jeder selbst mit Wasser bedienen. Es ist erstaunlich, wie schnell sich schon die Kleinsten souverän ihr Wasser eingießen.

6. Der Klassiker: die Spielküche. Kinder lieben es nachzuahmen. Was Mama und Papa in der großen Küche machen, spielen sie in der Puppenküche nach. Idealerweise steht die Spielküche in Sichtweite, so dass auch hier gemeinsam gekocht werden kann.

7. Tische & Arbeitsflächen – für unsere Minis sind die Höhen der Erwachsenen oft frustrierend. Ein sogenannter Learning Tower schafft hier Abhilfe. Hier kann selbständig raufgeklettert werden und die Kinder sind auf allen vier Seiten gesichert, so dass niemand runterpurzeln kann. Auch die Höhe ist auf die der meisten Arbeitsflächen abgestimmt.

8. Was Mama und Papa essen ist auch für die restlichen Familienmitglieder äußerst interessant. Das heißt im Umkehrschluss: Wenn Eltern Obst und Gemüse verweigern, können sie deren Verzehr von ihren Sprösslingen nicht einfordern. Eltern sind in jeglicher Hinsicht Vorbilder. Deshalb stellt man als Elternteil auch gerne sein eigenes Essverhalten auf den Prüfstand.

9. Klar, ohne Kinder in der Küche geht alles viel einfacher, viel schneller. Aber es spielt sich enorm viel Zeit des Familienalltags in der Küche ab. Frühstück, Mittagessen und Abendessen zubereiten, dazwischen die Obstjause herrichten, Jausenbrote einpacken, etc. Wer schon zu Beginn, das natürliche Verhalten, mithelfen zu wollen, fördert, entspannt trotz anfänglicher Missgeschicke den Alltag und erspart sich später die „Jetzt hilf doch mal mit!“-Schimpftiraden.

10. Zu guter Letzt: Kinder brauchen Zeit beim Essen. Neue Speisen müssen auch im Kleinkindalter öfter gekostet und probiert werden dürfen. Wenn neue Gerichte nicht sofort begeistert gegessen werden, dann dürfen Mama und Papa nicht verzweifeln. Irgendwann ändert sich auch das.

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