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So gelingen Familien-Fotos

Feste wie der Muttertag gehören ins Bilderbuch der Familie. So wird alles perfekt.

Home » Genuss » So gelingen Familien-Fotos - 04.2017

Feste und Familienfeiern wie der Muttertag bieten viele Gelegenheiten für schöne Momentaufnahmen. Doch wie gelingen diese Erinnerungsfotos am besten.

Belichtung, Timing & Panorama-Tricks

Die richtige Belichtung
Ob tagsüber im Freien oder abends bei künstlicher Beleuchtung: Licht sollte nicht blenden – und zwar weder Sie, weil Sie sonst eine Gegenlichtaufnahme machen, auf der vermutlich wenig zu erkennen sein wird, noch Ihre Motive, weil sie sonst auf den Fotos zusammengekniffene Augen haben. Gut ist es, wenn das Licht von rechts oben auf die Models fällt und in ihren Augen Licht­reflexe zu sehen sind. Das macht die Aufnahme lebendiger.

Das richtige Timing
Endlich sind alle so zusammengerückt, dass sie ins Bild passen. Endlich schneiden die Kids keine Grimassen mehr. Endlich schauen alle in die Kamera und sagen laut: Cheese. Oder wie Fotografen neuerdings raten: Money. Und dann verwackelt man das Foto. Damit das nicht passiert: Stützen Sie Ihre Arme auf den Knien, Hüften oder einem stabilen Gegenstand ab und atmen Sie ein, bevor Sie auf den Auslöser drücken. Wer es ganz professionell machen möchte, nimmt ein Stativ. Einfache Modelle gibt es auch für wenig Geld.

Tipp für Muttertagsgeschenke: Ob Fotobuch, Poster, Kalender, Tasche, Polster oder Fotoleinwand – im dm Foto-Paradies können Sie Ihre schönsten Bilder in einzigartige Erinnerungsstücke verwandeln und verschenken.

So gelingen Panorama-Fotos
Menschen sind das zentrale Motiv auf einem Familienfoto. Aber schauen Sie, bevor Sie mit dem Fotografieren los­legen, auch auf die Ränder des Bildausschnitts. Hier schummeln sich gerne Mülleimer, Straßenschilder oder andere unattraktive Kulissen, die in der Nachbearbeitung schwer zu entfernen sind, auf das Foto. Stellen Sie diese, wenn möglich, um oder ändern Sie die Perspektive.

Teilen & archivieren

Mit der Familien teilen
Natürlich ist es praktisch, Bilder auf Facebook oder Instagram zu stellen, damit sie alle Familienmitglieder dort bewundern können. Allerdings sollte man vorher abklären, ob alle Beteiligten mit einer Veröffentlichung einverstanden sind. Selbst wenn man die Fotos nur mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Personen teilt. Per E-Mail versenden oder in einen Online-Ordner hochladen muss man die Bilder meist trotzdem. Denn wer sie für sein Archiv downloaden will, hätte sie wohl gern in höherer Auflösung als in der von Social-Media-Diensten gebotenen.

Fotos sicher archivieren
Durch Digitalkameras ist Fotografieren heute viel kostengünstiger als früher. Umso gewaltiger ist klarerweise auch die Bildermenge, die sich auf Handys oder Computern ansammelt. Selbst wenn Programme wie iPhoto, XnView MP oder Photoshop Lightroom es ermöglichen, die Fotos einfach und übersichtlich zu archivieren, so sind die Datenmengen doch oft beachtlich.
Aber nicht nur deshalb empfiehlt es sich, Fotodatenbanken auf externen Medien abzulegen – sondern auch als Sicherheitskopie. Man kann dazu billige bis kostenlose Online-Speicher wie iCloud, Dropbox, Google Fotos oder MyTuxedo nutzen – diese Speichermedien sind aber nur so sicher, wie sie der jeweilige Dienstleister macht. Eine etwas teurere Alternative sind externe Laufwerke, auf die man die Bilder mit wenig Aufwand über den Windows-Explorer oder den Finder am Mac verschieben kann. Allerdings halten auch diese Festplatten zumeist nicht ewig: Es wird daher empfohlen, die Fotos von Zeit zu Zeit auf ein anderes Laufwerk umzukopieren.

Die besten Kamera-Apps

Filter und Effekte:
Viele Smartphones sind heute mit sehr guten Foto-Apps ausgestattet. Trotzdem lohnt es sich oft, alternative Kamera-Apps herunterzuladen, denn sie können zusätzliche Funktionen, Einstellungsoptionen und Filter bieten. Für Android: Open Camera, Google Kamera, Camera Zoom FX, Hipstamatic. Für iPhone: Camera+, ProCamera, Hipstamatic.

Im Nachhinein verbessern:
Aktuelle Apps und Programme zur Bildbearbeitung können viel. Ein paar Klicks, und das Foto ist perfekt. Pixlr: entfernt rote Augen oder stellt Collagen zusammen. SKWRT: korrigiert die Perspek­tive von Fotos. Snapseed: korrigiert Farben, bietet Filter und setzt Fokus-Effekte. Photoshop: kann so ziemlich alles. Damit holt man das Optimum aus jedem Foto heraus.

Hier gibt es Porträtfoto-Tipps vom Profi.

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