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Fantasievolle Erziehung

Wie man die Fantasie von Kindern fördert. Und warum das so wichtig ist.

Home » Family » Kinder » FantasievolleErziehung - 11.2015

Teil 1: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt …“

Eltern und Kinder leben in derselben Welt. Aber die Erwachsenen sehen sie grau und immer gleich, die Kinder bunt und voller Abenteuer. Diesen Unterschied nennt man Fantasie.

Kinder können aus Wolken Drachen machen. In ihren Köpfen werden die Wurzeln eines Baumes zum Dorf der Feen und Steine zum Schatz der Zwerge. Kinder erfinden sich die Welten, in denen sie leben wollen, das gehört zum Kindsein genauso dazu wie die Sprache zu lernen oder auf den eigenen zwei Beinen zu stehen. Sprechen und Laufen fördern die Erwachsenen rund ums Kind nach Kräften. Die Fantasie wird dagegen fast als Stiefkind behandelt. Dabei will auch sie angeregt werden.

Verkleidete Kinder

Erfinderisch. Kinder erfinden sich die Welten, in denen sie leben wollen.

Die Tür zum Freiraum

Damit der Nachwuchs auf ungewöhnliche Ideen kommt, braucht er ein bisschen Freiheit und ein paar Requisiten. Heutzutage pflastern sich die Menschen ihre Zeit mit Terminen zu und beginnen damit schon bei ihren Kindern. Flötenunterricht, Kinderyoga, Englischkurs. Der einzige Unterschied ist, dass der Terminkalender Stundenplan heißt. Der Gedanke, das Kind damit zu fördern, erstickt die Fantasie im Keim. Denn Kreativität braucht Zeit.

Allein den Garten erkunden oder im Zimmer sitzen und nichts tun: Langeweile regt zu neuen Abenteuern an.

Ob sich das Kind dabei in der Sandkiste dreckig macht oder das Kinderzimmer mit Papierschnitzeln füllt, ist egal. Die Aufgabe der Eltern ist es, einen Raum zu bieten, wo nichts kaputtgehen kann und die Wand ein paar Farbspritzer verträgt.

Natürliche Kreativität

Das ideale Material zum Spielen ist alles, nur nicht vorgefertigt. Dinge aus der Natur sind besonders gute Lehrmeister der Kreativität. Ein Stück Holz kann ein Schwert, eine Rutsche für die Puppe oder eine Hexe werden. Was aus dem Holz werden soll, entscheidet das Kind. Nicht der Erwachsene. Die Rolle der Großen ist es, zuzuhören und sich überraschen zu lassen.

Bastelndes Kind

Lehrmeister aus der Natur. Was aus Naturmaterialien werden soll, entscheidet das Kind. Nicht der Erwachsene.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt …“
Teil 2: Ausflüge ins Reich der Fantasie

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