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Kleine Fitnesstools

Fitmacher für die Reise.

Home » Genuss » Kleine Fitnesstools - 07.2018

Wer im Urlaub Sport machen will, muss eine Aktivreise buchen? Stimmt nicht! Mit diesen Tools kommt man überall in Form.

Wie am Schnürchen

Fitnesstools aus Bändern oder Seilen bekommt man am einfachsten in den Koffer. Der Klassiker ist die Springschnur. Hier ist die passende Seillänge für ein effektives Workout unverzichtbar: Stellt man sich mit einem Fuß auf die Mitte des Seils, sollten die Hände mit den Griffen bis zu den Achseln reichen. Auch auf das richtige Material sollte man achten. Es lohnt sich, zu solchen mit Stahl zu greifen, denn für saubere und schnelle Umdrehungen muss das Seil möglichst schwer sein.

Wenn es zusätzlich Handgriffe mit leicht laufenden Kugellagern besitzt, ist es schon so gut wie perfekt. Richtig ausgeführt fördern schon 15 Minuten Schnurspringen die Kondition ebenso wie den Muskelaufbau und wirken sich positiv auf Herz und Kreislauf aus.

Praktisch für ein Workout zwischendurch sind auch Therabänder, mit denen man den Rücken stärken kann, sowie Expander oder Slingtrainer. Mit allen kann man eine Vielzahl an Übungen durchführen, ohne viel zusätzliches Gepäck mitschleppen zu müssen. Wer noch ein bisschen Platz im Koffer hat, sollte für ein Theraband-Training geeignete Handschuhe oder auch kleine Türanker einpacken, mit denen man das Band oder einen Slingtrainer an der Hotelzimmertür befestigen kann.

Und wer lieber seine Balance trainiert, kann natürlich auch mit einer Slackline anreisen. Hier sollte man jedoch genau auf das Gewicht achten: Selbst Zehn-Meter-Varianten bringen schon ein paar Kilo auf die Waage. Wer nicht so viel schleppen will, erkundigt sich, ob es im Ferienort einen Verleih gibt.

Leicht-Gewichte

Auf den ersten Blick sind Hanteln nicht unbedingt der optimale Begleiter auf Flugreisen. Bei guter Planung fallen zwei 1-kg-Kurzhanteln aber gar nicht so sehr ins Gewicht.

Ein Kilogramm ist für das angestrebte Trainingslevel zu wenig? Dann trainiert man eben jeden Arm abwechselnd. Oder man legt sich befüllbare Modelle zu, die oft günstig zu bekommen sind. Sie werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten, leer transportiert und vor Ort mit Sand oder Wasser aufgefüllt.

In dieser Variante gibt es auch die derzeit trendigen Kettlebells, die wegen ihres runden Designs schön rutschfest – und damit gut geeignet für heiße Sommertage – sind und dafür sorgen, dass das Gewicht in der Mitte der Hand bleibt. Durch den Schwung bei den Kettlebell-Übungen steigt das Gewicht der Hantel, so erreicht man bei richtiger Ausführung in kürzerer Zeit sehr gute Trainingserfolge.

Workout im Wasser

Schon ein Swimmingpool genügt, um Tools für ein Aquatraining einzupacken. Sie machen im Handumdrehen fit, weil der Wasserwiderstand das Workout besonders effektiv werden lässt. Und sie sind zumeist federleicht. Ihr Nachteil: Sie sind oft sperrig und brauchen deshalb ganz schön viel Platz. Eine Schwimmnudel oder ein Schwimmbrett in einem Koffer unterzubringen kann sich zu einer ziemlichen Herausforderung entwickeln.

Es gibt aber auch gepäckfreundlichere Alternativen, etwa den rund 20 cm langen und kompakten Pullboy, einen Styroporblock, den man sich beim Schwimmen zwischen die Beine klemmt. Bewegt werden dann nur die Arme, deren Muskulatur dabei trainiert wird. Will man hingegen die Beine in Form bringen, empfehlen sich Kurzflossen, die man im Koffer gut als Sockenaufbewahrung nutzen kann.

Ebenfalls hocheffektiv und platzsparend sind Paddels – Hartplastikschalen, die mit Schlaufen an den Händen befestigt werden, um den Wasserwiderstand zu verstärken –, flossenartige Schwimmhandschuhe, die ebenfalls für mehr Widerstand sorgen, oder ein Aquagürtel aus Schaumstoff, der etwa beim Aquajogging den Auftrieb erhöht.

Geradezu winzig ist ein Hydro-Tracker: ein wasserdichtes GPS-Gerät, das die geschwommene Route und Distanz aufzeichnet und im Idealfall zu immer höheren Leistungen motiviert.

Wer es sich – im wahrsten Sinne des Wortes – besonders leicht machen möchte, greift einfach zu einem aufblasbaren Wasserball.

Sie wollen Sport zum fixen Bestandteil Ihres Alltags machen? Hier verraten wir Ihnen,
wie Veränderung gelingt!

Ab auf die Matte!

Yoga, Pilates, Antara: Workouts, für die man nicht mehr braucht als eine rutschfeste Matte, gibt es viele. Spezielle Travel-Mats zum Glück auch. Sie sind extradünn und besonders leicht und lassen sich auf das Volumen eines Yogablocks zusammenfalten. Allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass sie trotz der geringen Stärke genügend Komfort und Polsterung bieten – und auch nicht gleich kaputtgehen.

Natürlich kann man auf der Matte auch klassisches Bodyweight-Training durchführen. Wer die Übungen dafür nicht auswendig weiß, packt ein Trainingskarten-Set mit in die Reisetasche. Diese Karten werden von verschiedenen Herstellern angeboten, wurden zumeist von Profisportlern und Physiotherapeuten entwickelt und erklären die einzelnen Übungen gut verständlich anhand von Illustrationen. Um mehr Abwechslung ins Training zu bringen, mischt man die Karten einfach immer wieder neu. Die Sets sind klein, kompakt und ideal für unterwegs.

Noch weniger Platz brauchen nur noch Apps wie Freeletics, AnyUp oder Runtastic Results. Apropos Runtastic: Natürlich gehören auch Laufschuhe zu jenen Fitness-Accessoires, die man ganz praktisch in einen Koffer oder sogar ins Handgepäck bekommt. Falls nicht: einfach anziehen und auf dem Flughafen schon die erste Runde drehen!

Rockende Rollen

Auch Faszientraining erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Es basiert auf der Erkenntnis, dass die große Mehrheit von Überlastungsschäden im Sportbereich auf ein Versagen des faserigen, kollagenen Bindegewebes des Bewegungsapparats zurückzuführen ist.

Durch Eigenmassage soll dieses Gewebe – die Faszien – belebt und gestärkt werden. Die dazu benötigten Rollen sind für Reisen so gut geeignet wie kaum ein anderes Tool. Schließlich bestehen sie oft aus leichtem Schaumstoff und bringen es in der Mini-Version – die manchmal auch in Sets enthalten ist – auf nur 15 x 15 Zentimeter Größe.

Trotzdem kann man mit ihnen beachtliche Effekte erzielen. Sie können als Hilfsmittel zur Faszientherapie bei Crossfit, Yoga, Krafttraining oder Bodybuilding verwendet werden und sind dazu geeignet, den ganzen Körper zu trainieren sowie von Verspannungen zu befreien. Besonders praktisch für unterwegs sind Faszienrollen, die innen hohl sind: Man kann sie mit Tüchern ausstopfen oder zerbrechliche Toiletteartikel darin transportieren.

Scheibchenweise gut in Form

Sie sind flach wie eine Flunder, haben rund 30 bis 40 Zentimeter Durchmesser und passen locker in jeden Reisekoffer: Balancescheiben oder Air-Pad-Balance-Kissen sind ideal, um auch auf Reisen Gleichgewicht, Koordination, Kraft und Durchblutung zu verbessern. Das Schöne an diesen Tools ist, dass auch die tieferen Muskelschichten aktiviert werden – das beugt nervigen Rückenschmerzen vor.

Eine ganz andere Art von Scheibe, aber ebenfalls ein perfekter Fitmacher ist das gute alte Frisbee, das seit einigen Jahren durch den Teamsport „Ultimate Frisbee“ zu neuen Ehren kommt. Bei diesem aus den USA stammenden Mix aus American Football und Basketball stehen Spaß und Fair Play im Vordergrund – der ideale Freizeitsport also für den Urlaub mit Freunden oder der Familie.

Die Regeln sind simpel: Ziel ist es, die vom Mitspieler geworfene Frisbeescheibe am Ende des gegnerischen Feldes zu fangen und dafür einen Punkt zu kassieren. Zu diesem Zweck versucht die Mannschaft, in deren Besitz das Frisbee ist, sich Freiräume zu erlaufen. Der Gegner gibt sich Mühe, zu blockieren und das Frisbee zurückzuerobern. Körperkontakt ist verboten und bedeutet ein Foul. Außerdem darf der Spieler, der im Scheibenbesitz ist, nicht mehr laufen und die Position wechseln. Beendet ist das Spiel, wenn eine Mannschaft 17 Punkte erreicht hat – egal, wie lange sie dazu braucht. Ein Match kann also etwas Zeit beanspruchen. Aber die hat man in den Ferien ja ohnehin.

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