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Frühjahrsputz in 4 Schritten

Eine kleine Putzhilfe. Mit guten Tipps und nachhaltigen Alternativen.

Home » Inspiration » Frühjahrsputz in4 Schritten - 03.2016

Die Wohnung ist sauber, der Kopf ist frei. Und ganz nebenbei hat man auch noch die Umwelt geschont. Ein tolles Gefühl. Das sich aber leider erst nach dem Frühjahrsputz einstellt.

Schritt 1: Die Vorbereitung

Anfangs stellen sich einige Fragen: Habe ich alle Putzmittel vorrätig und griffbereit? Habe ich ökologische Alternativen (wie Essig) daheim, die ich statt der chemischen Mittel verwenden könnte? Und alte (weiche) Fetzen, die als Putzlappen zum Einsatz kommen könnten? Sind die Kinder beschäftigt, ist das Telefon außer Reichweite und die Gute-Laune-Musik vorbereitet? Dann noch feste Schuhe anziehen – im Haushalt passieren nicht selten Unfälle –, ausgiebig frühstücken, und los geht’s.

Frau putzt Küche

Putzplan. Wer mit System putzt, spart Zeit und Energie.

Schritt 2: Die Checkliste

Zuerst muss man sich einmal überlegen, mit welchem Raum man überhaupt anfangen möchte. Und was es da, abgesehen von den allgemein notwendigen Arbeiten wie Böden reinigen oder Fenster putzen, speziell zu tun gibt. Listen mit Häkchen-System motivieren und erinnern an Kleinigkeiten (wie Türklinken), die man sonst im Chaos gerne vergisst.

Schritt 3: Die Tätigkeit

Wichtigste Grundregel: oben beginnen. Lampen und Regalflächen zuerst. Dabei nicht über vollgeräumte Ecken hinwegsehen. Und wegwerfen, was man nicht mehr braucht. Auch wenn es schwerfällt. Vieles lässt sich wiederverwerten, deshalb sollte eine Kiste für all jene Dinge bereitstehen, die recycelt werden können. Im Schrank gilt: Alles, was man länger als ein Jahr nicht mehr getragen hat, fliegt raus. Karitative Sammelstellen und Freundinnen freuen sich über gut erhaltene Kleidung. Ebenfalls wichtig: dranbleiben. Nach jedem Raum macht man eine Pause. Zwischendurch ist das eher kontraproduktiv.

Frau beim Fenster putzen

Durchblick. Am besten putzt man von oben nach unten und macht nach jedem Raum eine Pause.

Schritt 4: Die Belohnung

Ein Bad, ein Kaffeetratsch mit der besten Freundin, eine neue Bluse für den eben entrümpelten Schrank. Nach der Arbeit hat man sich eine Belohnung verdient.

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Vier Nachhaltige Alternativen

  • Erstens. Auf ökologische Inhaltsstoffe achten, pflanzliche den chemischen vorziehen.
  • Zweitens. Sparsam mit Putzmitteln umgehen. Meistens verwendet man zu viel.
  • Drittens. Alternativen verwenden: Essig reinigt verkalkte Armaturen prima. Man kann ihn auch auf ein Tuch geben und es über Nacht über die Armatur wickeln.
  • Viertens. Auf Duftsprays verzichten, stattdessen öfter lüften oder auf natürlichen Ersatz zurückgreifen, etwa Lavendel-Duftsäckchen.
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Bewährte Hausmittel

  • Pflegen. Holzpolitur kann man selbst herstellen: 1 TL Salz in 1 Teil Öl einrühren, dann mit 1 Teil Essig (farblos) mischen. Bei dunklem Holz kann man auch dunklen Balsamicoessig verwenden.
  • Polieren. Versiegelte Parkettböden glänzen wieder, wenn man 1 Tasse kalten schwarzen Tee ins Putzwasser gibt.
  • Befreien. Verstopfte Abflüsse bekommt man wieder frei, wenn man 4 EL Backpulver hineinkippt und dann gleich mit einer ½ Tasse Essig nachspült. Sind die Blubbergeräusche vorbei, mit heißem Wasser nachspülen.
  • Auffrischen. Vergilbte Vorhänge wäscht man mit 5 Packungen Backpulver. Sind sie stark vergraut, zuerst wie gewohnt waschen. Dann die Badewanne mit lauwarmen Wasser füllen, Backpulver dazugeben und die Vorhänge 2 Stunden einweichen.
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