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Gesund bleiben im Advent

Survival-Guide für Weihnachten.

Home » Leben » Gesund bleiben im Advent - 11.2017

Alle Jahre wieder: Geschenke kaufen, Einladungen zum Punsch annehmen – und dazwischen süßen Versuchungen und hartnäckigen Erkältungsviren widerstehen. Dieser Survival-Guide hilft beim weihnachtlichen Endspurt.

Stille Nacht, heilige Nacht: Wenn es doch schon so weit wäre! Der Advent ist schön – allerdings sehr oft auch ganz schön anstrengend. In den Wochen vor dem Fest sind ruhige Minuten Mangelware. Entspannt wird zu Weihnachten meist erst, wenn die Geschenke unter dem geschmückten Christbaum liegen. Davor absolvieren wir tagsüber noch in gewohnter Manier einen Einkaufsmarathon, abends schmerzen dann die Füße in den High Heels bei den Weihnachtsfeiern, und dazwischen werden wir mehr als einmal angehustet. Irgendwann rebelliert auch noch der Magen, weil seine Aufnahmekapazität an natürliche Grenzen stößt. Gut geplant lässt sich all das halbwegs unbeschadet überstehen. Mit etwas Strategie und smarten Helferlein aus dem dm drogerie markt kann man die obligaten Fest-Fallen geschickt umgehen.

Bewusst genießen

Es ist ja wirklich fies. Im Advent gibt es nicht nur köstliche Kekse, die aus nicht viel mehr als Zucker und Butter bestehen. Auf jeder Feier warten auch noch weitere Kalorienbomben darauf, vernascht zu werden. Prinzipiell hätte die Evolution gar nichts dagegen: Körperliche Fettreserven trugen früher dazu bei, heil durch einen langen, kargen Winter zu kommen. Heute führt dieser Überlebensmechanismus nur zu überschüssigen Kilos. Da aber lukullische Entsagung das ganze Jahr über nicht wirklich Spaß macht, wird zumindest zur Weihnachtszeit ordentlich geschlemmt. Einer, der dafür eher wenig Verständnis aufbringt, ist unser Magen. Er grummelt wegen chronischer Überlastung vor sich hin.

Natürliche Verdauungsförderer

Deftiges liegt oft deshalb so schwer im Magen, weil wir zu schnell essen. Wer länger genießt und gründlich kaut, ist besser dran. Dadurch werden nicht nur im Mund Enzyme freigesetzt, welche die Verdauung unterstützen. Wir registrieren auch das Sättigungsgefühl, ohne uns schon vorher heillos überfressen zu haben. Wer untertags viel Gemüse isst, baut der abendlichen Übersäuerung am besten vor.

Bekömmlich wird deftiges Essen zudem durch bittere Beilagen wie Radicchio- und Endiviensalat oder Artischocken. Ihre Inhaltsstoffe regen die Leber dazu an, Gallensäuren abzugeben. Diese wiederum schließen Nahrungsfette auf und entlasten so den Verdauungsapparat. Auch reines Basenpulver hilft, die Folgen von Süßem, Fleisch und Alkohol zu mindern. Mineralische Heilerde und Fencheltee lindern ebenfalls Magen- und Darmbeschwerden.

Volle Kraft voraus trotz Shoppingstress

Ein Samstagnachmittag auf der Einkaufsmeile kommt in der Vorweihnachtszeit einem Hochleistungstraining gleich – und genauso sollte man ihn auch angehen. Der wichtigste Grundsatz dabei: Shoppe nicht mit leerem Magen! Zwischendurch sollte man daher unbedingt kleine Pausen für einen Snack und Getränke einlegen. Ideal sind mineralstoffreiche Lebensmittel wie Bananen, die sind zudem noch leicht verdaulich. Auch ein Riegel dunkle Schokolade darf sein, er beugt Unterzuckerung vor und sorgt für einen Energiekick zwischendurch. Wer eine kleine Flasche gespritzten Apfelsaft einsteckt, hat ebenfalls ein Gegenmittel gegen Schwächeanfälle parat. Neben der Flüssigkeitszufuhr stabilisieren die im Saft enthaltenen Mineralstoffe und der Fruchtzucker zusätzlich den Kreislauf.

Erste Hilfe beim Schwächeanfall

Falls die Erschöpfung irgendwann doch siegt: Ein Teelöffel (Ceylon-)Zimt im Kaffee weckt die Lebensgeister binnen Minuten. Was man sofort machen kann, wenn der Kreislauf schwächelt: rund 20-mal von den Fersen zu den Ballen schaukeln, das regt die Durchblutung an. Durch langes Stehen versackt das Blut nämlich in den Beinen und fehlt dann im Gehirn.

Die Füße entlasten

Für die Xmas-Party kann man endlich die High Heels aus dem Schrank holen. Leider sind die meisten Stöckelschuhe eher zum Sitzen als zum Tanzen gedacht. Vorbeugen kann man hier mit Fußgymnastik: mehrmals am Tag auf den Zehen gehen – und den Weg zurück auf den Fersen. Ein Trick: Vor der Feier den dritten und den vierten Zeh mit einem dünnen Verbandspflaster zusammentapen. Das verhindert, dass zu viel Druck auf den Nerv zwischen den beiden Zehen ausgeübt wird. Um die Füße vor Blasen zu schützen, kann man sie mit Hirschtalg eincremen. Spezielle Gel-Polster federn den Druck ab. Wichtig: Regelmäßig den Vorrat an Blasenpflastern in der Handtasche checken!

Zu Hause die Füße zum Entspannen über einen Tennisball rollen. Ein Fußbalsam mit den ätherischen Ölen der Latschenkiefer fördert die Durchblutung und regeneriert.

Die Zehen warm halten

Dass man im Winter auf warme Füße achten soll, wussten schon unsere Urgroßmütter. Sind die nämlich kalt, kühlt sich das Blut im ganzen Körper ab. Für Wärme sorgen weite Schuhe mit dicker Sohle und heizbare Schuheinlagen. Eine Haube verhindert zudem, dass Wärme über den Kopf entweicht. Von innen regen Gewürze wie Ingwer die Durchblutung an – vor dem Weggehen eine Tasse Ingwertee trinken oder eine Brise Ingwerpulver mitnehmen und in den Punsch mischen. Wieder daheim hilft ein warmes Fuß- oder Vollbad, um den Körper auf Wohlfühtemperatur zu bekommen.

Kater-Killer

Medizinisch gesehen ist Alkohol einer der größten Feinde des Körpers. Er wirkt übersäuernd und entzieht dem Organismus Flüssigkeit. Die übermäßige Zufuhr an Kohlenhydraten (Zucker) lässt das Gewebe aufquellen, das nennt sich dann Lymphstau. Davon wird der Kopf schwer und der Magen schwach. Der Leber gelingt es nur dank Sonderschichten, all das Gift wieder abzubauen. Ganz lässt sich Alkohol in der Weihnachtszeit selten vermeiden, aber ein Brummschädel sehr wohl. Die beste Unterlage schafft man mit trinkfester, eher deftiger Nahrung: Pommes frites, Lachs, Butterbrot, Nudelsalat, Salat mit viel Olivenöl. Dazwischen immer wieder ein Glas stilles Mineralwasser trinken und Mandeln knabbern. Laut einer Studie soll auch Birnensaft einen möglichen Kater lindern. Übrigens: Je hochwertiger der Alkohol, desto besser verträglich ist er. Statt süßer Mixgetränke und Cocktails also lieber zu trockenem Champagner oder einem guten Glas Wein greifen.

Die Lebensgeister aufwecken

Mit dem richtigen Frühstück kommt man nach einer anstrengenden Nacht leichter in Schwung. Dazu zählen Honig, Orangensaft – beides regt die Entgiftung an – und Eier mit Speck oder als Omelett. Von Rollmops und literweise Kaffee wird eher abgeraten. Wer’s exotisch mag: Auch Papaya und japanische Umeboshi (Marillen in Salzlake) machen den Kopf wieder klar.

Diese Weihnachtsgewürze tun jetzt gut

  • Anis hilft, wenn der Bauch drückt. Eine Prise fördert die Verdauung und wirkt krampflösend.
  • Ingwer im Essen und im Tee heizt dem Körper ein und verhindert Erkältungen. Zudem lindert die Power-Knolle Übelkeit.
  • Vanille dämpft nicht nur den Appetit, ihr Duft kurbelt auch die Produktion von Glückshormonen an.
  • Zimt regt an. Das Pulver bringt den Kreislauf, die Durchblutung und die Fettverbrennung auf Trab.
  • Gewürznelken wirken ausgleichend auf die Magen-Darm-Tätigkeit und fungieren als Radikalfänger.
  • Kardamom ist antibakteriell und krampflösend und pusht die Durchblutung.

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So bleibt man in der Rushhour des Advents gelassen.

7 Tipps für’s stressfreie Fest

  1. Hinterfragen Sie Ihre Erwartungen von Weihnachten & Silvester und stimmen Sie diese mit ihren Familienmitgliedern ab. So vermeiden Sie sinnlose Streitereien.
  2. Sie haben Kinder? Bereiten Sie Ihre Kleinen darauf vor, dass das Christkind nicht alle ersehnten Geschenke bringen kann.
  3. Aufgaben gerecht verteilen – Sei es das Weihnachtsfest mit der Familie oder die Party mit Freunden. Sie müssen nicht alles kochen, kaufen oder herrichten. Es soll jeder seinen Teil dazu beitragen!
  4. Rückzugsmöglichkeiten sind immer eine gute Idee – ob die Ecke hinter dem Kamin oder ein Gästezimmer mit Leselampe. Geben Sie ihren Gästen die Option, dem Trubel für ein paar Minuten zu entkommen.
  5. Lernen Sie „Nein“ zu sagen. Nicht jede Party ist Pflicht, nicht jeder Schnickschnack muss gekauft werden.
  6. Perfektionismus ade! Verabschieden Sie sich von unrealistischen Zielen – das Essen muss nicht aussehen wie aus dem Katalog, die Playlist muss nicht jedem gefallen – kann sie auch gar nicht!
  7. Familiären Streitthemen vorbeugen – jede Familie / jeder Freundeskreis hat sie: Themen, die jedes Jahr und immer wieder Streitereien aufkochen lassen. Vermeiden Sie diese Themen und damit auch familiäre Zickereien.
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