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Auf heißen Kohlen

Schmackhaftes rund ums BBQ.

Home » Genuss » Auf heißen Kohlen - 06.2017

In diesem Sommer brennen wir nicht nur für Steaks und Burger vom Grill, sondern auch für die Beilagen. Denn erst die machen die Grillparty zum Erfolg.

Unser Tipp: eine umfangreiche Salatbar und ausreichend Extras beim Grillen , die Steak-Liebhaber ebenso zufriedenstellen wie Gemüsefans. So stillt man schon mal die ersten Hunger­gelüste, falls es mit der Glut etwas länger dauern sollte.

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Wir machen eine Grillparty! 

Wichtig ist – sowohl beim Grillgut als auch bei den Salaten -, dem Öl genug Augenmerk zu schenken. Denn nicht jedes Öl ist für hohe Temperaturen geeignet. Empfehlenswert beim Grillen sind einfach gesättigte Fettsäuren, also etwa Rapsöl für Fisch; Gemüse und all jene Produkte, die kurz erhitzt werden. Erdnussöl ist vor allem bei asiatischen Gerichten beliebt und hoch erhitzbar. Nicht geeignet sind hingegen mehrfach ungesättigte Öle wie Leinöl.

Letzteres eignet sich aber gut für Salate (speziell Erdäpfelsalat), die es mit seinem nussigen Geschmack bereichert. Blattsalate harmonieren mit Sonnenblumen- und Olivenöl, bittere Salate wie Rucola verfeinert man gerne mit Walnussöl. Passend gewählte Essige für die Marinade verhelfen dem Salat dann zu fruchtigen oder süßlichen Aromen.

Tipp: Bei Marinaden auf Salz verzichten: Salz entzieht Flüssigkeit und das Fleisch trocknet am Grill so schneller aus.

Die 10 ultimativen Grilltipps

Für Grillmeister und alle, die es noch werden wollen, haben wir die besten Tipps und Tricks rund ums Grillen zusammengestellt.

1. Das ideale Öl zum Grillen
Das A und O um gesunden wie auch schmackhaften Grillgenuss zu garantieren, ist die richtige Auswahl des Öls. Denn nicht jedes Öl ist zum Grillen geeignet. Das an sich gesunde Olivenöl zum Beispiel enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren die bei hohen Temperaturen zerfallen – es entstehen gesundheitsschädliche Verbindungen. Traubenkern- oder auch Rapsöl sind eine ideale Wahl für alle, die hohe Ansprüche an Geschmack und Verträglichkeit haben, denn sie sind extrem hitzebeständig. Traubenkernöl enthält darüber hinaus den Stoff Procyanidin, der freie Radikale abfängt.

2. Den Grill windgeschützt aufstellen
Aschepartikel auf dem Grillgut sind nicht nur unappetitlich, sondern auch ungesund. Wer das Fleisch mit Bier oder ähnlichem ablöschen möchte, sollte außerdem immer ein Auffangschälchen aus Alu unter den Rost schieben – trifft der Alkohol auf die heiße Glut, können gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen.

3. Fleisch marinieren im praktischen Zipp-Beutel
Für volles Aroma und ein zartes Fleisch empfiehlt es sich, die zugeschnitten Stücke über Nacht oder zumindest für ein bis zwei Stunden vor der Zubereitung zu marinieren. In praktischen Zipp-Beuteln funktioniert das besonders gut, sie können außerdem platzsparend im Kühlschrank aufbewahrt werden. Einfaches Marinieren mit einer Marinade aus hitzebeständigem Pflanzenöl, Kräutern und Gewürzen geht so:

4. Die Glut richtig verteilen
Faustregel: Alles was eine kurze Garzeit hat und außen schön knusprig werden soll benötigt direkte Hitze. Dazu zählen beispielsweise Steaks, Koteletts und Fisch. Alles was größer und dicker ist im Umfang wird bevorzugt bei indirekter Hitze gegrillt. Ein deftiger Braten oder Gemüsesorten wie die Melanzani sollen innen gar werden ohne außen zu verbrennen.
Dazu eignen sich zwei Hitzezonen am Grill, die man durch die Konzentration der Glut auf einer Seite des Grills schafft. Die Seite mit viel Glut erzeugt direkte Hitze, die Seite ohne beziehungsweise mit wenig Glut erzeugt indirekte Hitze.

5. Das perfekte Steak
Idealerweise hat ein Steak eine Mindeststärke von 2 bis 3 cm, sonst wird es zäh und bekommt keine Kruste. Dazu sollte das Steak vor dem Grillen unbedingt rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden. Etwa 15 Minuten sollte es sich an die Außentemperaturen gewöhnen, dann kann es gleichmäßig durchgaren. Ein Bratenthermometer zeigt an, wann der perfekte Garpunkt erreicht ist. Je nachdem, ob man es lieber etwas roh oder gut durchgegart mag, liegt dieser bei 52° bis 72° Grad Celsius.

6. Frische Kräuter in die Glut
Ein echter Geheimtipp für alle, die den gesamten Grillvorgang zelebrieren möchten: Einfach ein paar Rosmarin-Stängel oder andere frische Kräuter unter die heiße Kohle mischen, das ergibt einen wunderbaren Duft. Darüber hinaus aromatisieren sie auch das Grillgut, das passt besonders gut zu Fisch und mediterranem Gemüse.

Tipp: 9 Tricks für einen sauberen Grill lesen Sie im dm Online Shop.

7. Eine Grillzange verwenden
Fleisch sollte niemals mit einer regulären Gabel angestochen werden, um es zu wenden. Der Fleischsaft läuft sonst heraus und es trocknet innerlich aus. Außerdem entstehen unangenehme Dämpfe, wenn der Saft in die Glut kommt, daher am besten eine praktische Grillzange verwenden. Der ideale Moment zum Wenden ist übrigens dann erreicht, wenn das Fleisch ein bisschen braun ist und sich leicht vom Rost ablösen lässt.

8. Ruhepause für das Grillfleisch
Bevor es seinen Weg in die hungrigen Mägen antritt, empfiehlt es sich das Fleisch einige Minuten unter einem Stück Alufolie ruhen zu lassen. Der Eigensaft des Fleisches kann sich so wieder gleichmäßig verteilen, es bleibt schön saftig und trocknet nicht aus.

9. Richtiges Warmhalten des Grillguts
Sollen Fleisch, Fisch und Gemüse nur kurz warmgehalten werden, so geschieht dies idealerweise bei indirekter Hitze auf dem Grillrost. Ein längeres Warmhalten auf diese Weise empfiehlt sich aber nicht, zu rasch trocknet das leckere Grillgut aus. Nehmen sie es doch lieber vom Grill und bewahren sie es in Alufolie im Kühlschrank auf.

10. Hygiene beachten
Sommerliche Temperaturen und rohes Fleisch stellen die idealen Voraussetzungen für Keimentwicklung dar. Um dem entgegenzuwirken, sollten während der Zubereitung von rohem Fleisch und Fisch öfter die Hände gewaschen werden. Außerdem sollten sie darauf verzichten die Zutaten für die Beilagen auf demselben Brett wie das rohe Fleisch zu schneiden, denn diese stehen meist länger ungekühlt im Freien.

Die passenden Produkte

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