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Sugaring: Zucker auf der Haut

Haarentfernung mittels Zuckerpaste findet immer mehr Anhänger.

Home » Schönheit » Sugaring: Zucker auf der Haut - 03.2017

Haare entfernen mit Zucker? Das geht tatsächlich. Sugaring nennt sich diese Methode, deren Anhängerschaft täglich wächst. Was nicht mehr so schnell wächst, sind die Haare. Hört sich süß an, irgendwie harmlos. Ist aber genauso effektiv wie Waxing, nur mit weniger Schmerzen verbunden und daher auch für Sensibelchen bestens geeignet.

Hinter dem neuen Schlagwort verbirgt sich eine Haarentfernungsmethode, bei der eine Paste auf Zuckerbasis zum Einsatz kommt. Das ist denkbar einfach und kann auch daheim leicht durchgeführt werden. Die Methode verspricht drei bis sechs Wochen glatte Haut, und das ganz ohne Schmerzen. Kein Wunder also, dass Sugaring entsprechend viele weibliche, aber auch männliche Fans hat. Was sich so schön modern anhört, hat in Wirklichkeit seit tausenden von Jahren Tradition. Angeblich handelt es sich dabei um die älteste Methode der Haarentfernung überhaupt, die schon von den alten Ägyptern um 1900 v. Chr. praktiziert wurde. Im arabischen Raum verwendet man die süße Paste, die dort Halawa genannt wird, seit vielen Generationen zur traditionell-rituellen Haarentfernung. In Europa hat der Siegeszug erst begonnen.

Viele Wörter, eine Bedeutung. Ausdrücke gibt es viele dafür – von Sugaring, Sugar Waxing und Persian Waxing bis zu Halawa und Sukkar. Die Art der Anwendung bleibt aber stets die gleiche. Alles, was man dafür braucht, ist eine Paste, die aus Zucker, Zitronensaft und etwas Wasser angerührt wird. Natürlicher geht es eigentlich nicht. Die zuckersüße Paste ist in der Lage, die Haare besonders gründlich zu entfernen. Da sie die Haarfollikel fest umschließt und in Wuchsrichtung der Haare entfernt wird, werden weniger Hautpartikel mitgerissen und es tut nicht so weh. Gleichzeitig ist die Paste für alle Hauttypen besonders gut verträglich. Kein Wunder, es stecken ja auch ausschließlich natürliche Zutaten drin. Dadurch treten weniger Hautreizungen und Pickelchen auf. Sugaring kann daher auch bei sensibler Haut und in empfindlichen Bereichen wie Achseln, Intimbereich oder Gesicht problemlos angewendet werden.

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Erfahrungen haben gezeigt, dass Sugaring am besten bei einer Haar­länge zwischen 1,5 und 4 Millimetern greift. Längere Haare sollten getrimmt werden, bei kürzeren Härchen muss man ein bisschen warten. Was man bei dieser Methode schon einplanen muss: Zeit. Dreißig bis vierzig Minuten dauert ein Enthaarungsvorgang inklusive Vorbereitung. Zuckerpasten gibt es auch fix und fertig zu kaufen.


Soft
. Die Zuckerpaste für orientalische Haarentfernung von Cleopatra garantiert lang anhaltende Glätte. Die Enthaarung hat keine unerwünschten Nebenwirkungen wie Einwachsen und Entzün­dungen, da die Haare mit der Wurzel entfernt werden. Mit Ringelblume und Aloe Vera.

Strong. Die Zuckerpaste von Cleopatra entfernt ebenfalls mit Aloe Vera und Ringelblume Haare bereits ab 2 Milli­meter Länge. 99 Prozent der Inhaltsstoffe sind aus biologischem Anbau; für den Intim­bereich geeignet.

 

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Sugaring Schritt für Schritt

  1. zuckerpasteReinigen: Bereiten Sie zuerst die Haut auf die Haarentfernung vor. Am besten wird sie mit einer desinfizierenden Lotion gereinigt. Dadurch wird die Haut sauber und fettfrei und die Zuckerpaste haftet besser an den Haaren.
  2. Auftragen: Die handwarme Zuckerpaste wird entgegen der Wuchsrichtung der Haare mit den Fingern auf die Haut gestrichen.
  3. Abziehen: Anders als beim Waxing sind keine Klebestreifen nötig. Die Paste wird in Wuchsrichtung der Haut abgezogen. Es braucht zwei Durchgänge, bis alle Haare restlos weg sind. Die Pastereste warm abwaschen.
  4. Pflegen: Trocknen Sie anschließend die Haut gut ab und pflegen Sie sie mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion.

Wie man Zuckerpaste selber macht

Die Paste für die Jahrtausende alte, traditionelle Methode der Haarentfernung kann ganz einfach am eigenen Herd zubereitet werden. Wir benötigen:

  • 200 g Zucker
  • 10 ml Wasser
  • 30 ml Zitronensaft

Zubereitung

  1. Zucker und Zitronensaft werden in einen Topf gegeben und sorgfältig verrührt.
  2. Bringen Sie die Masse nun unter ständigem Rühren zum Kochen. Das Wasser wird nun schluckweise der Masse zugeführt.
  3. Die kochende Zuckerpaste soll für circa 15 Minuten leicht köcheln. Rühren nicht vergessen!
  4. Wenn der Zucker vollständig karamellisiert ist, wird die Zuckerpaste honigfarben und von zäher Konsistenz. Ähnlich wie ein Kaugummi.
  5. Um die notwendige Zähigkeit zu gewährleisten, gibt es einen kleinen Test: Mit einem Löffel wird eine kleine Menge der Zuckerpaste in ein Glas mit kaltem Wasser gegeben. Löst sich die Masse darin auf, ist sie noch zu flüssig und muss weitergekocht werden. Erweist sie sich als hart und brüchig, ist sie bereits zu fest geworden. In diesem Fall kann mit etwas Zitronensaft nachgebessert werden.

Und hier die Zubereitung noch einmal zum Zusehen:

Weitere Methoden für weniger Haare

Epilation

Bei der Epilation wird das Haar samt Haarwurzel entfernt – im Gegensatz zur Depilation, bei der nur die sichtbaren Haare entfernt werden. Die Epilation erfolgt mit einem elektrischen Epilierer, mit Kaltwachsstreifen, heißem Wachs oder Zuckerpaste. Diese Methoden gelten als besonders lang anhaltend, Irritationen der Haut sind aber nicht auszuschließen.

Warm- und Kaltwachs

Wachs kann als flüssiges Warmwachs, als Kaltwachsstreifen oder praktisches Roll-on angewendet werden. Die Methode ist sehr effektiv und macht die Haut für mehrere Wochen glatt und geschmeidig. Großes Manko: Sie kann sehr schmerzhaft sein, oft entstehen Rötungen und Pickelchen. Wachs ist eher nichts für sensible Haut. Danach sollten ein bis zwei Tage zur Regeneration der Haut eingeplant werden.

Elektrisches Epilieren

Mit dem elektrischen Epiliergerät werden die Haare samt Wurzel entfernt. Diese Methode der Haar­entfernung gilt als besonders lang anhaltend, ist aber auch zeitaufwändig. Die meisten Menschen empfinden dabei Schmerzen, die allerdings selbst dosiert werden können.

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