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Haare wie Rapunzel

Pflegetipps für alle Kinderhaare und die passenden Produkte.

Home » Family » Kinder » Haare wieRapunzel - 11.2015

Teil 1: Haar-Pracht wie aus dem Märchen

Das Mädchen aus dem Märchen wird vom Königssohn gerettet. Ihre Enkelinnen kommen mit weniger aus. Pflege für jedes Haar und jeden Schnitt.

Rapunzel 2.0

Seidiges Haar, so lang, dass es ein Königssohn (oder das Nachbarskind) als Leiter für einen Turm (oder den Balkon nebenan) verwenden könnte? Davon träumen viele kleine Prinzessinnen auch heute. Leider fallen die Zeiten, in denen Haare ungehindert wachsen und sich zu ihrer vollen Pracht entfalten konnten, unter „es war einmal“. Die moderne Realität mit Heizungsluft, häufigem Föhnen und oft allzu hektischem Bürsten macht zartem Mädchenhaar zu schaffen. Und auch die kleinen Märchenprinzen jammern immer öfter über ihre Haare. Nicht weil sie sich turmlange Locken wünschen würden. Aber eine coole Kurzhaarfrisur, die nicht auf der Stirn klebt oder struppig wirkt wie Heu, wäre ihnen schon recht.

Zum Glück braucht es keine gute Fee oder hilfsbereite Freundin, um Kindern fast alle ihre Wünsche zu erfüllen. Meistens reichen schon die richtige Pflege und Behandlung. Hier sind ein paar Tipps für schönes Kinderhaar.

Langes Haar …

… muss vorsichtig gekämmt werden, besonders wenn es feucht ist. Es bricht dann schnell und das Ziepen ist für alle Beteiligten eine Nervenprobe. Haarbalsam für Kinder oder Anti-Ziep-Sprays entwirren störrisches Langhaar. Spray muss nicht extra ausgespült werden. Zum Waschen sollte man nur lauwarmes Wasser verwenden. Je kühler es ist, desto weniger quillt die Haarstruktur auf und umso schonender lässt es sich kämmen.

Mädchen mit Zöpfen

Lang. Eine lange Mähne muss vorsichtig gekämmt werden, besonders wenn die Haare nass sind.

Schulterlanges Haar …

… stößt auf die Schultern. Das strapaziert die äußere Schicht und die Haare spalten sich. Begünstigt wird der Spliss durch heißes Föhnen, vorbeugen kann man durch Lufttrocknen. Wenn doch geföhnt werden muss: Die Haare nach der Wäsche zehn Minuten in ein Handtuch wickeln, das saugt Feuchtigkeit auf.

Feines Haar …

… braucht einen Trick: Nach der Haarwäsche die luftgetrockneten Haare weit oben am Kopf zusammenzwirbeln, mit einem weichen Band befestigen und nach einer Stunde lösen. Wirkt Wunder!

Schweres Haar, …

… womöglich noch lang getragen, muss oft ausgedünnt werden, weil das Gewicht sonst zu schwer auf den Schultern lastet. Ideal bei fülligem Haar: Stufen-Fransenschnitte, Stirnfransen und asymmetrische Schnitte.

Prima. Was die Mama mit ihrer Tochter macht, kann die Puppenmama dann an ihrer Puppentochter üben.

Prima. Was die Mama mit ihrer Tochter macht, kann die Puppenmama dann an ihrer Puppentochter üben.

Krauses Haar …

… ist besonders pflegeintensiv. Sprays und Conditioner können die wilden Löckchen leichter kämmbar machen. Nach dem Waschen kann man das Haar in mehrere Teile unterteilen und in einzelne grobe Zöpfe flechten. Danach drückt man Wasserreste heraus und kämmt jeden Teil extra mit einem grobzinkigen Kamm. Entwirren sollte man die Haare schon vor dem Waschen – und zwar vorsichtig: Krauses Haar wirkt zwar robust, ist aber sehr empfindlich.

Fliegendes Haar …

… ist kein Lufttransportmittel. In der Haubenzeit sind Kinderhaare elektrisch aufgeladen, vor allem unter synthetischen Fasern. Lufttrocknen statt föhnen, Kämme aus Naturmaterialien, Mützen aus Naturwolle. Im Akutfall die Haare mit ein wenig Wasser besprühen.

Hübsch. Um das Flechten zu erleichtern, beginnt man am besten gleich nach dem Haarewaschen damit. Dann sind die Haare geschmeidiger.

Hübsch. Um das Flechten zu erleichtern, beginnt man am besten gleich nach dem Haarewaschen damit. Dann sind die Haare geschmeidiger.

Zöpfe und Pferdeschwänze …

… sollten mit weichen Haargummis befestigt werden. Vorsicht bei scharfen Metallteilen und anderen Deko-Elementen: Empfindliche Haare können sich aufreiben und brechen. Auch auf schlecht verarbeitete Bürsten und Kämme sollte man verzichten.

Babyhaar …

… braucht besonders mildes Shampoo, das nicht in den Augen brennt. Kinder, die das Haarewaschen in den ersten Lebensjahren als schmerzhaft empfinden, wehren sich oft jahrelang dagegen. Nimmt man zum Ausspülen statt der Brause einen Becher, verliert die Prozedur an Schrecken. Am besten sorgt man für eine entspannte Atmosphäre, singt dem Baby ein Lied vor oder erzählt ein Märchen. Zum Beispiel das von Rapunzel.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Haar-Pracht wie aus dem Märchen
Teil 2: Tipps für die Märchen-Mähne

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