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Was Sie schon immer über Haare wissen wollten

FAQ.

Home » Schönheit » Was Sie schon immer über Haare wissen wollten - 12.2017

Wir haben uns die häufigsten und wichtigsten Fragen rund um das Thema Kopfhaar genauer angesehen. Hier die Antworten.

Wie viele Haare hat ein Mensch?

Die meisten Menschen schleppen um die 5 Millionen Haare mit sich herum. Davon befinden sich jedoch nur zwischen 90.000 und 150.000 auf dem Kopf. Bei Brünetten sind es rund 100.000, bei Blondinen 140.000, und Rothaarige bringen es auf 85.000 Haare. Diese Zahlen können variieren, Kinder, ältere Menschen und jene mit unzureichender Nährstoffversorgung haben wesentlich weniger Haare auf dem Kopf. Der Rest der 5 Millionen verteilt sich auf den Körper, unter anderem im Schambereich.

Gibt es Hilfe bei fettigem Haar?

Wer unter fettigem Haar leidet, fühlt sich oft ungepflegt. Die Talgdrüsen der Kopfhaut produzieren je nach Hormonspiegel und Lebensführung unterschiedlich stark. Talg ist nicht grundsätzlich böse, immerhin hilft er, den Säureschutzmantel der Kopfhaut aufrechtzuerhalten. Dort bleibt er nur leider nicht immer, sondern wandert gern in Richtung Haare.

Doch je öfter man die Haare wäscht, umso stärker trocknet die Kopfhaut aus. Um sie zu schützen, wird die Talgproduktion gleich noch ein bisschen angekurbelt. Und dieser Kreislauf muss erst einmal unterbrochen werden. Renate Harrer, Qualitätstrainerin bei dm, rät deshalb zu pH-neutralen, basischen und besonders tensidarmen Shampoos oder auch zu Kräutershampoos, die eine natürliche Anti-Fett-Funktion haben.

Produkttipps:

Sauber. Reinigt fettige Haaransätze und pflegt trockene Spitzen: das Ansatz+Spitzen Shampoo von Balea Professional.

Balanciert. Wilde Kräuter wie Salbei und Brennnessel regulieren im Balance Shampoo von i+m Hair Care die Talgproduktion.

Wie schnell wachsen Haare?

Das hängt vom Alter, Hormonstatus, von psychischer und körperlicher Belastung sowie der ethnischen Zugehörigkeit ab. So wächst zum Beispiel asiatisches Haar schneller als afrikanisches Haar, das europäische Haar liegt dabei mit 0,3 Millimeter pro Tag genau in der Mitte. Das sind pro Monat immerhin zwischen einem und eineinhalb Zentimeter. Das Wachstum unterliegt dabei einem zyklischen Prozess. Die erste Phase wird Wachstumsphase oder Anagenphase genannt.

Sie dauert zwei bis sieben Jahre, rund 80 Prozent aller Haare befinden sich in dieser Phase. Darauf folgt die Übergangs- oder Katagenphase. Jetzt werden die Haare nicht mehr mit Nährstoffen versorgt, das Wachstum wird eingestellt. Etwa ein bis drei Prozent der Haare stecken in diesem Stadium. In der Ruhephase oder auch Telogenphase wird die Verankerung des Haares immer lockerer. Nach drei bis vier Monaten fällt es dann aus. Dafür genügen bereits sanfte Manipula­tionen wie Haarewaschen oder Bürsten.

Produkttipps:

Stärkend. Das Balea Profes­sional Coffein Shampoo kräftigt geschwächte Haarwurzeln, macht das Haar dadurch fülliger und verhilft zu natürlichem Glanz.

Anregend. Die Koffein Haarwäsche faster stronger longer von petritsch ist mit einer Vielzahl an Kräutern an­gereichert und stimuliert damit die Haarfolikel.

Und wie wachsen Haare schneller?

Diese Frage beschäftigt seit jeher die Menschheit. Daher gibt es eine Unzahl an Kräutern, Tinkturen und Salben, die das Haarwachstum angeblich anregen. Spürbar beschleunigt wurde bis dato jedoch nichts. Trotzdem sollte man die Kopfhaut gut versorgen. Denn nur eine mit Nährstoffen gut versorgte Haarwurzel kann langes, gesundes Haar produzieren. Koffeinhaltige Substanzen regen immerhin die Blutzirkulation an. Und ein gesunder Lebensstil bewirkt oft mehr als jedes Wunderwässerchen. Nahrung, die reich an den Vitaminen H (Biotin) und A, Silizium, Folsäure und Eisen ist, sorgt auf jeden Fall für gesundes Haarwachstum, ebenso wie die tägliche Kopfmassage mit Fingern oder Bürste, die ebenfalls die Durchblutung anregt. Schneller wächst deshalb allerdings nichts.

Auch die These, dass Haare schneller wachsen, wenn sie während einer bestimmten Mondphase geschnitten werden, wurde wissenschaftlich nie bestätigt. Aber der Glaube versetzt ja Berge – und lässt vielleicht auch Haare wachsen.

Renate Harrer, dm Qualitätstrainerin

»Dass durch irgendwelche Substanzen die Haare schneller wachsen, ist reiner Irrglaube.«

Wie oft soll man seine Haare waschen?

Das ist für jeden und jede unterschiedlich. Regelmäßiges Haarewaschen ist Voraussetzung für schöne Haare. Es befreit von Staub, Schweißrückständen und Talg. Wer jedoch zu häufig wäscht, tut sich und seinem Haar nichts Gutes. Experten wie Renate Harrer von der dm Akademie raten daher zu einer zweimaligen Wäsche pro Woche. Besonders wichtig sei, dabei auf silikonfreie Shampoos zu setzen.

Das Waschen an sich ist nämlich nicht das Problem, sondern die dabei verwendeten Produkte. Herkömmliche Shampoos enthalten meist künstliche Tenside, Konservierungsstoffe und Silikone, die die Kopfhaut reizen können. Silikone heften sich dabei fest an das Haar und lassen es zwar seidig und glänzend erscheinen; allerdings können dann keine nährenden Pflegestoffe mehr eindringen. So wird eine Schicht Chemie über die andere gelegt. Mit der Zeit werden die Haare immer trockener und brüchiger und können nicht mehr richtig gereinigt werden.

Produkttipps:

Befreit. Das Raw Nourish Shampoo von Matrix Biolage ist frei von Silikonen, Sulfaten, Parabenen und künstlichen Farbstoffen.

Ausgewogen. Das Moisture Shampoo Rosmarin & Kräuter von Herbal Essences ist silikonfrei, hat einen ausgewogenen pH-Wert und spendet extraviel Feuchtigkeit.

Warum werden Haare grau?

Ein Mythos muss gleich vorweg aufgeklärt werden: Haare werden nicht grau, sie erscheinen nur so. Denn korrekt betrachtet werden Haare ausschließlich weiß. Der graue Eindruck entsteht durch die Mischung aus weißen und noch voll pigmentierten Haaren. Wann das passiert, ist genetisch festgelegt. Die Farbe in den Haaren erzeugen Pigmente, sogenannte Melanine. Produziert werden sie von Zellen, die in den Haarwurzeln sitzen. Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses lässt die Melaninproduktion nach, bis sie irgendwann ganz eingestellt wird.

Jedes Haar hat eine Art Pigment-Lebenszeituhr, die bestimmt, wie lange der Haarfarbstoff produziert wird. An der Stelle eines weißen Haares wird deshalb immer ein weiteres weißes Haar nachwachsen. Ausreißen bringt also – leider – nichts.

Was hilft gegen graue Haare?

Nichts außer Färben.

Produkttipps:

Versteckt. Sofortabdeckung von grauen Haaren und grauem Ansatz mit dem L’Oréal Paris Magic Retouch Kaschierspray. Hält bis zur nächsten Haarwäsche.

Gefärbt. Innerhalb kurzer Zeit wird ein grauer Ansatz mit dem Syoss Professional Performance Ansatzset überdeckt.

Wie viel kostet Haarefärben beim Friseur?

In den dm friseurstudios sind die Preise gestaffelt (Aufpreis für Haare über Schulterlänge).

  • Tönung: 29,50 €
  • Haarfarbe: 39,50 €
  • eos Pflanzentönung: 39,50 €
  • Blondierung: 35 €
  • Grauhaar-Kaschierung: 12 €

 

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