Menü öffnen

Haare stylen ohne Hitze

Unsere Haare bekommen hitzefrei und sind trotzdem gut gestylt.

Home » Schönheit » Haare stylen ohne Hitze - 04.2017

Locken zaubern ohne Lockenstab, Sleek Look ohne Glätteisen? Das geht und schont auch noch Ihre Haare. Wir zeigen Ihnen wie.

Es ist wie so oft im Leben: Man will das, was man nicht hat. Wer lockige Haare hat, möchte lieber glatte. Und wer glattes Haar hat, träumt von präch­tigen Locken. Um der persönlichen Idealvorstellung näherzukommen, verwendet man ein Glätteisen oder einen Lockenstab.

Aber da gibt es ein Problem: Das regelmäßige Hitze-Styling schadet unseren Haaren auf Dauer. Trotz Hitzeschutz und pflegenden Mitteln ist jede Glättungsprozedur eine ordentliche Herausforderung für das Haar. Denn die Hitze – egal, ob sie nun vom Föhn oder vom Glätteisen kommt – greift die Haarstruktur direkt an. Manche Haare geben irgendwann einfach auf und werden brüchig und strohig. Und dann ist es mit der schönen, seidenglatte Mähne sowieso vorbei. Deshalb: mit Hitze sparsam umgehen. Oder sie einfach ganz weglassen.

Haarstyling ohne Hitze: So funktioniert es

Sleek Look ohne Glätteisen, Locken ohne Lockenstab – kein Problem. Aber eines vorweg: Das Styling beginnt bei der Pflege. Und wer extreme Korkenzieherlocken hat, wird um den Einsatz von Hitze und chemischen Mitteln nicht herumkommen. Für alle anderen gilt: ausprobieren.

Pflegender Anfang. Shampoos, Leave-in-Conditioner, Öle und Seren, die speziell auf Glätte und viel Feuchtigkeit abzielen, sind die beste Vorbereitung. Wir verwenden ein Shampoo und eine Spülung, die eine Glättung der Haarstruktur versprechen. Das allein macht zwar noch keinen Sleek Look, aber die Produkte bändigen eine unruhige Haarstruktur und schaffen die perfekte Basis für glattes Haar.

Ausgiebiges Bürsten. So können sich die Haare gleichmäßig und geordnet aushängen. Am besten verwendet man eine Paddle Brush. Diese Bürsten sind extrabreit und durch ein integriertes Luftkissen besonders sanft. Auch während des Trocknens kämmt man das Haar immer wieder sanft durch, um es zu entwirren und glattzuziehen. Manche machen das, bis es ganz trocken ist. Das ist aber anstrengend und kostet viel Zeit.

Glättende Kur. Nach dem Waschen trägt man ent­weder ein glättendes Fluid oder eine spezielle Haarkur auf. Besonders gut eignen sich Produkte mit Anti-Frizz-Formel. Die speziellen Haarlotionen oder Stylingschäume beeinflussen die Haarstruktur, indem sie sich um jedes einzelne Haar legen und es dadurch versiegeln. Auch ein Glätteserum oder ein Spray wirken bestens.

Verkehrte Welt. Mit Lockenwicklern zu glatten Haaren. Das hört sich paradox an, aber es funktioniert. Für den Glatt-Effekt dreht man die leicht feuchten, fast schon trockenen Haare auf XL-Wickler. Je größer, desto besser. Die einzelnen Strähnen werden dabei fest und glatt an den Wickler gedrückt und mit einer Haarnadel befestigt. Es ist wichtig, die Haare immer in die gleiche Richtung zu drehen. So erzielt man ein besonders glattes Ergebnis. Dann lässt man die Haare für zwei bis drei Stunden trocknen, nimmt die Wickler raus und kämmt sie ordentlich durch. So kann man auch den Dreh nach innen oder außen loswerden.

Kalte Luft. Wer keine Zeit für die Lockenwickler-Aktion aufbringen kann, hat noch die Möglichkeit, die Haare mit kalter Föhnluft zu glätten. Das dauert zwar auch seine Zeit, schadet den Haaren aber wesentlich weniger als die Hitze. Dabei föhnt man die Haare am besten über eine Rundbürste, indem man Strähne für Strähne glattzieht.

Locken ohne Hitze

Auch Locken bekommt man ohne Hitze zustande. Da gibt es dann Abstufungen zwischen welligem Haar und Locken. Die gängigste Methode ist mit Sicherheit die Verwendung von Lockenwicklern oder Papilloten. Aber wir haben noch andere Varianten auf Lager: etwa mit Haar­bändern oder gezwirbelten Dutts. Bei beiden Methoden sollte man etwas Vorarbeit leisten. Indem man entweder ein Lockenshampoo verwendet oder die Haare mit einer speziellen Locken-Mousse bearbeitet.

Anleitung für Locken mit Haarklammern

Schritt 1: Man braucht nur einen Fixierspray, einen Stielkamm und jede Menge Haarklammern. Und natürlich Zeit.
Schritt 2: Nach dem Waschen bürstet man die Haare erst einmal gut durch.
Schritt 3: Mit einem Stielkamm werden nun einzelne Strähnen abgeteilt. Diese zwirbelt man so lange, bis sie sich von selbst auf dem Kopf eindrehen.
Schritt 4: Die kleinen Dutts, die dabei entstehen, werden anschließend mit Haarklammern befestigt. Etwa drei Stunden sollte man diese Dutts am Kopf befestigt lassen.
Schritt 5: Danach werden die Haarklammern entfernt – und fertig ist der Lockenkopf.
Schritt 6: Um das Ergebnis zu fixieren, eignet sich Fixierspray oder ein Haarspray, der für Volumen sorgt.

Anleitung für Locken mit Haarband

Mit einem kleinen Trick kann man Locken auch mithilfe eines Haarbandes zaubern. Das Ergebnis: tolle wellige Haare ohne jegliche Hitzeeinwirkung. Haarschonend und trotzdem schön. Alles, was man dafür braucht, sind ein Haarband und etwas Fixierspray.

Schritt 1: Man beginnt, indem man das Haar gut kämmt und etwas anfeuchtet.
Schritt 2: Danach zieht man das Haarband von oben auf den Kopf. Es sollte dabei oberhalb der Ohren sitzen.
Schritt 3: Jetzt nimmt man die erste Strähne von vorne und steckt sie von oben in das Haarband. Je schmaler die abgetrennte Strähne ist, desto kleiner werden die Locken später.
Schritt 4: Diese Strähne wird nun bis zur Spitze um das Band gewickelt. So geht es jetzt Stähne für Strähne weiter. So lange, bis alle Haare um das Band gewickelt sind.
Schritt 5: Jetzt heißt es: geduldig sein. Diese Methode eignet sich übrigens wunderbar für eine Übernacht-Aktion. Sonst könnte man vor lauter Warten noch ungeduldig werden.
Schritt 6: Am Morgen löst man die Haare aus dem Haarband und fixiert die entstandenen Wellen mit etwas Haarspray.

So funktioniert’s:

Nach Oben
OKMehr Information