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Hydro-Boost für die Haut

Die Extradosis Feuchtigkeit.

Home » Schönheit » Hydro-Boost für die Haut - 06.2017

Im Sommer braucht unsere Haut viel mehr Feuchtigkeit als in den kühleren Jahreszeiten. Da hilft nur eines: ein Hydro-Boost.

Während wir unseren Hunger auf Sonne stillen, die Vitamin-D-Reserven neu aufladen und all die schönen Dinge, die der Sommer zu bieten hat, genießen, vergessen wir oft, dass unsere Haut in der heißen Jahreszeit auch besondere Bedürfnisse hat. Zwar ist sie endlich von langen Ärmeln und Hosenbeinen befreit und kommt auch einmal an die frische Luft. Doch je mehr Hitze und Sonne wir ihr gönnen, umso gestresster wird sie. Und umso durstiger!

Diesen Zustand bemerken wir oft erst, wenn bereits erste Anzeichen der Austrocknung sichtbar werden. Dann weist die Haut trockene, schuppende Stellen auf, die in weiterer Folge sogar die Faltenbildung begünstigen können. Um das zu verhindern, braucht die Haut eine Extraportion Feuchtigkeit – einen Hydro-Boost sozusagen.

Gesunde Haut ist von Natur aus gut mit Feuchtigkeit versorgt und könnte auf die Hilfe von außen verzichten. Doch die Feuchtigkeitsdiebe lauern überall. Durch eine Vielzahl an äußeren wie inneren Einflüssen schrumpft der natürliche Feuchtigkeitsgehalt. Die Sonneneinstrahlung entzieht der Haut wertvolle Feuchtigkeit. Deshalb müssen wir vor allem unsere äußere Schutzhülle pflegen und sie vor schädigenden Einflüssen schützen.

Der Sommer trocknet aus

junge frau im wasserNeben der Sonne selbst wirkt ausgerechnet Wasser austrocknend, vor allem Chlor- und Meerwasser. Unsere Haut wird von einem Hydrolipidfilm geschützt, der von den Talg- und Schweißdrüsen gebildet wird. Dieser besteht aus einem dünnen Fett- und einem Wasserfilm, der den pH-Wert der Haut regelt.

Üblicherweise liegt er in einem leicht sauren Bereich zwischen 4 und 6. Dieser Säureschutzmantel reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und verhindert, dass zu viel Feuchtigkeit über die Haut entweichen kann. Und auch wenn dieser Film unter anderem durch Säuren im Schweiß gebildet wird, ist es just übermäßiges Schwitzen, das ihn im Sommer angreift. Dadurch gehen Feuchtigkeit und Salze verloren, die der Haut dann fehlen.

Je mehr wir schwitzen, umso größer ist unser Bedürfnis zu duschen. Das ist verständlich und vor allem ein netter Zug gegenüber den Mitmenschen. Doch Seife und heißes Wasser entfetten die Haut, die dadurch noch mehr austrocknet. Je aufgeweichter die Haut bereits ist, umso leichter werden all die wertvollen Substanzen, die sie feucht und geschmeidig halten, aus ihr herausgespült.

Tipp: Im Sommer benötigt die Haut genau zwei Dinge – einen guten Sonnenschutz und viel Feuchtigkeit.

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Ist es also besser, in kühl klimatisierten Räumen nicht zu schwitzen? Leider auch wieder nicht, denn Klimaanlagen senken die Luftfeuchtigkeit, die der Haut normalerweise eine ideale Umgebung schafft, damit sie nicht austrocknet und zu spannen beginnt. Und selbst wenn das Büro über keine Klimaanlage verfügt – mittlerweile ist bereits jedes Auto klimatisiert.

Nicht zuletzt ist es die lang ersehnte Sonnenstrahlung selbst, die Schaden anrichten kann. Die Haut wird bereits lange, bevor ein Sonnenbrand entsteht, geschädigt. Im Schatten zu bleiben und auf das Eincremen nicht zu vergessen hilft also doppelt: Man schwitzt weniger und schützt dabei auch gleich die Haut.

Leichte Cremes helfen am meisten.

Tagsüber unterstützen wir den Hydrolipidmantel mit Sonnenschutzcremes, abends kommen Hydro-Booster für Gesicht und Körper zum Einsatz. Ihre speziellen Wirkstoffe stärken die Barrierefunktion der Haut und verhindern so das Verdampfen von Feuchtigkeit. Und sie animieren die Zellen, die zugeführte Feuchtigkeit auch zu speichern. Leichte Lotionen sind der Sommerhaut lieber als schwere Cremes, die sie überlasten können. Lieber einmal öfter cremen – und sich dabei ein paar Streicheleinheiten gönnen.

Wasser marsch! Feuchtigkeitsspendende Lebensmittel

Mit 96% Wasseranteil natürlich auf Platz 1: Die Gurke.
Spinat macht nicht nur stark, er hilft auch bei Hautunreinheiten und besteht zu 95% aus Wasser.
Auch die Zucchini besteht zu 95% aus Wasser und liefert zahlreiche Nährstoffe und Vitamine.
94% Wasseranteil inklusive positiver Eigenschaften wie Anti-Aging – die Tomate darf auf keinem Speiseplan fehlen.
Wie der Name schon sagt: Auch die Wassermelone besteht zu einem Großteil aus Flüssigkeit. Um genau zu sein sind es 92%.
Wer hätte das gedacht? Auch die Paprika besteht zu 92% aus Wasser und aus vielen weiteren wichtigen Nährstoffen.
Brokkoli. Vitamin C, Magnesium, Kalzium, Eisen, Ballaststoffe und 91% Wasser – ein absoluter Allrounder.
88% Wasseranteil und positive Auswirkungen auf die Erneuerung der Haut hat: die Orange.
Kalorienarm und sehr gesund: Karotten. Sie enthalten neben zahlreichen B-Vitaminen außerdem 87% Wasser.
An apple a day, please! Der liefert nicht nur ausreichend Ballaststoffe, sondern mit 86% Wasseranteil auch viel Feuchtigkeit.
Tipps gegen trockene Haut

 

Feuchtigkeit boosten

2 mädchen spirngen ins wasser

  • Pflegen. Pflegeprodukte für die Sommerhaut sollten einen geringen Fettgehalt haben, dafür aber umso mehr Feuchtigkeit spenden.
  • Schützen. Tagsüber ist ein adäquater Sonnenschutz ein Muss.
  • Befeuchten. Achten Sie auf Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Urea, Hyaluronsäure, Aminosäuren oder Extrakten aus Aloe vera, Gurke oder speziellen Algen.
  • Boosten. Hyaluronsäure besitzt eine sehr hohe Wasserbindungskraft und sorgt für einen natürlichen Feuchtigkeits-Boost. Gleichzeitig ist sie ein bewährter Anti-Aging-Wirkstoff.
  • Alkoholfrei bleiben.Vermeiden Sie Pflegeprodukte, die Alkohol enthalten.
  • Spülen. Nach dem Baden die Haut immer gründlich abspülen.
  • Sanft reinigen. Rückfettende Reinigungsprodukte mit neutralem pH-Wert tun hier einen guten Dienst.
  • Maskieren. Nach einem Sonnentag freut sich die Haut besonders über eine feuchtigkeitsspendende Maske.
  • Trinken. Reichlich Wasser trinken, das lädt die Speicher von innen auf.
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