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Frühjahrspflege für die Haut

Haut glätten, Dellen wegmassieren, Füße pflegen: Es gibt viel zu tun im Mai.

Home » Schönheit » Pflege » Frühjahrspflege für die Haut - 04.2017

Es ist wieder so weit. Die Kleidung wird luftiger und knapper. Wir stecken unsere Füße in Sandalen. Und zeigen mit steigenden Temperaturen wieder mehr von uns. Aber nicht immer gerne. Denn vielleicht ist die Haut nicht so straff. Womöglich ist sie rissig. Eventuell hat sie zu viele Dellen. Möglicherweise ist sie nicht so frisch und rein, wie wir uns das vorstellen. Und auch die Nägel haben unter Umständen schon einmal besser ausgesehen. Aber die Schonfrist neigt sich langsam dem Ende zu. Und wenn wir uns in unserer Haut nicht wohlfühlen, ist es jetzt an der Zeit, etwas dagegen zu tun.

Ein kleines Trostpflaster vorweg: Man ist nicht alleine. Rund 80 Prozent aller Frauen haben mit kleinen oder größeren Hügellandschaften zu kämpfen. Aber die kann man in glatte Ebenen verwandeln. Leider kann man Cellulite nicht einfach wegcremen. Aber hautstraffende Lotionen und Anti-Cellulite-Cremes können zumindest optisch einiges ausbügeln. Auch sehr hilfreich und vor allem effektiv: Bürsten- oder Hand­massagen, mit denen man den Dellen zu Leibe rücken kann. Und an der Stelle muss man es einfach wieder erwähnen: Sport und gesunde Ernährung sind fixe Bestandteile unseres Frühlingsfit-Programms. Denn man kann cremen und massieren, so oft und viel man will. Langfristig hilft das alles nichts, wenn man sich nicht bewegt und nicht darauf achtet, was man zu sich nimmt.

Gnadenlose Fettzellen

Interessanterweise beschleunigt auch ein sorgloser Umgang mit der Sonne den Elastizitätsverlust. Vor allem UV-A-Strahlen können bis zu den kollagenen Fasern vordringen und sie schädigen. Für die flexible Struktur des Bindegewebes gibt es einen wichtigen Grund: Bei einer Schwangerschaft kann es ordentlich nachgeben. Diese Nachgiebigkeit nutzen jedoch Fettzellen wiederum gnadenlos aus und drängeln sich zwischen die Lücken. Sobald sie sich dort breitgemacht haben, können sie sich durch die Haut drücken und sogar Durchblutung und Lymphfluss behindern. Und das sieht man auch, denn so entstehen Dellen in allen Größen.

Faszien für straffe Haut

Wer sind eigentlich diese Faszien und wie kann man sie trainieren?

Was die Haut strafft

 

Glatte Oberflächen

Die Haut durch Cremes zu straffen ist schwierig. Denn um diesen Effekt zu erzielen, müssten sie ganz tief unter die Haut bis zu den Fettzellen vordringen. Das schaffen sie aber nicht. Trotzdem kann man mit Cremes glatte Erfolge erzielen. Neue Hightech-­Produkte mit Wirkstoffkomplexen aus Koffein und Grüntee, dem Co-Enzym Q10 oder Phytohormonen aus Soja oder Rotklee glätten, straffen und festigen immerhin die äußere Hautschicht.

Außerdem können sie den Kollagenstoffwechsel anregen. Und so wird bei regelmäßiger großzügiger Anwendung die Haut tatsächlich glatter und straffer. Koffeinhaltige Produkte trägt man übrigens am besten morgens oder vor dem Sport auf. Dann läuft der Stoffwechsel der Haut auf Hochtouren und die Produkte können besser wirken.

Ein weiterer Schlüssel zu schöner und gesunder Haut ist Feuchtigkeit. Je mehr man davon hat, desto glatter wird die Oberfläche. Kritische Partien wirken durch eine Extraportion Feuchtigkeit – beispielsweise in Form von Hyaluronsäure oder Aloe vera – gleich viel gefestigter. Cremes, Öle und Lotionen können also viel bewirken, nebenbei kümmert man sich aber auch noch um eine gute Durchblutung und einen angeregten Stoffwechsel.

Mit Sport erzielt man natürlich die besten Ergebnisse, aber auch unterschiedliche Hand- oder Bürstenmassagen können helfen. Die klassische Bürstenmassage, Zupfmassagen oder auch Lymphdrainagen regen neben der Durchblutung auch den Lymphfluss an. Und der ist bekannt dafür, schädliche Stoffe und Schlacken abzutransportieren. Die Selbst­massage-Techniken wirken ebenso wie die Kosmetik auf die obersten Hautschichten ein und sorgen dort für einen Glättungseffekt.

Gestärkte Abwehrkräfte

Die klassische Bürstenmassage nach Pfarrer Kneipp ist ein einfaches und wirklich effektives Mittel, um die Haut zu pflegen und den gesamten Organismus in Schwung zu bringen. Wendet man sie regelmäßig an, kann sie Cellulite durchaus mindern. Durch sanftes Streichen können sich die Poren öffnen, wodurch der Körper bei seiner Entsäuerung unterstützt wird. Diese Form der Massage bringt den Kreislauf in Schwung und verbessert die Struktur der Haut. Danach fühlt sie sich schön gewärmt und wunderbar weich an.

Wer nach einer Bürstenmassage auch noch eine Wechseldusche macht, regt nicht nur die Durchblutung an, sondern stärkt auch noch das Immunsystem.

So funktioniert die klassische Bürstenmassage

Alles, was man dafür braucht, ist eine Massagebürste, die man je nach Hauttyp aussuchen sollte. Da gibt es Unterschiede bei der Borstenstärke. Für die klassische Bürstenmassage sollte man schon dreimal die Woche fünf bis zehn Minuten investieren. Mas­siert wird immer morgens. Und stets auf trockener Haut. Gebürstet wird mit langen Strichen in Richtung Herz. Vermeiden Sie dabei ein Hin- und Hergeschrubbe, das irritiert bloß die Haut. Auch zu festes Drücken ist nicht zielführend. Es reicht, wenn sich die Haut während der Behandlung zart rötet. Also: Bei den Füßen anfangen und langsam nach oben arbeiten. Arme und Hände kommen zum Schluss dran.

Zusammenfassung – In vier Stepps fit und straff in den Sommer

1. Hautstraffende Lotions und Anti-Cellulite-Cremes sowie Massagebürsten verwenden, die sagen unerwünschten Hautunebenheiten den Kampf an.
2. Sport und gesunde Ernährung sind ein Muss, am besten gleich damit beginnen!
3. Stress, Rauchen, Alkohol und übermäßiges Sonnen meiden, die Haut wird es danken.
4. Strapazierter Haut Feuchtigkeit zuführen. Zum Beispiel in Form von Hyaloronsäure oder Aloe Vera.

Füße nicht vergessen!

 

Gepflegte Füße

Man kann sich über den Winter beim besten Willen nicht immer um alles kümmern. Und manchmal vernachlässigen wir Stellen unseres Körpers, die ohnehin kaum jemand zu sehen bekommt. Unsere Füße zum Beispiel. Hornhaut, kleine Blasen, spröde Nägel und abgeblätterter Lack – bevor wir unsere Füße wieder in Sandalen stecken, bekommen sie eine Rundum-Pflege. Nach ein paar kleinen Handgriffen sehen sie gleich wieder blendend aus. Los geht’s.

Tipp: Füße abends eincremen, Baumwollsöckchen drüberziehen und ab ins Bett.

So funktioniert angenehme Fußpflege

Schritt 1: Zuerst werden die Füße in ein warmes Fußbad gestellt. Die Temperatur sollte nicht höher als 38 Grad sein, die Füße verweilen nicht länger als zehn Minuten im Wasser. So wird die Haut perfekt aufgeweicht, um bereit für den nächsten Pflegeschritt zu sein. Ölige oder salzige Badezusätze versorgen die Haut schon während des Bades mit wertvollen Substanzen.
Schritt 2: Peeling. Wer möchte, kann als kleine Fleißaufgabe ein Fußpeeling machen. Zellschüppchen lassen sich damit bestens abreiben. Dann werden die Füße gründlich getrocknet.
Schritt 3: Nun geht’s an die Arbeit. Mittels Bimsstein oder Hornhautfeile rückt man der Hornhaut, die sich über den Winters gebildet hat, zu Leibe. Die Füße werden weich und geschmeidig.
Schritt 4: Nach der Abreibung brauchen die Füße eine Extraportion Pflege. Reichhaltige oder feuchtigkeitsspendende Cremes und pflegende Öle kommen jetzt zum Einsatz. Trockene und rissige Füße freuen sich besonders über Zusätze wie Urea oder Aloe vera.
Schritt 5: Nun sind die Nägel an der Reihe. Fußnägel lassen sich am besten mit einer Nagelzange in Form bringen. Hierbei ist oberstes Gebot, dass sie immer parallel zur Zehenkuppe gekürzt werden. Danach können die Nägel mit einer Nagelfeile leicht abgerundet, die Nagelhaut kann mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig zurückgeschoben werden.
Schritt 6: Jetzt kommt die Farbe zum Einsatz. Es empfiehlt sich, immer zuerst einen farblosen Unterlack aufzutragen, um unschöne Verfärbungen des Nagels zu vermeiden. Dann kommt noch die persönliche Lieblingsfarbe auf die Nägel. Und fertig

 

Oder so: Die ExpertInnen im dm kosmetikstudio wissen wie’s richtig geht und machen die Füße frühlingsfit!

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