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Seren: Edle Tropfen

Inhaltsstoffe. Wirkungsweise. Tipps zur Anwendung. Und Produktempfehlungen.

Home » Schönheit » Pflege » Seren:Edle Tropfen - 02.2016

Tröpfchenweise haben Seren ihren guten Ruf verbreitet und sich geduldig in die tieferen Hautschichten vorgearbeitet. Kein Wunder, dass die Sympathie für Seren ansteckend ist.

Seren boomen, und das völlig zu Recht. Was sich zuerst eher nach Krankenhaus als nach Beauty-Revolution anhört, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als wahres Wundermittel in Sachen Schönheit. Die dickflüssigen Schönheitstropfen befinden sich mittlerweile in hoher Konzentration in sämtlichen Beautyregalen und verfolgen gezielt und mit Erfolg eine dermatologische Mission. Sie sollen straffen, mattieren, befeuchten, entschlacken, reparieren und Falten eliminieren. Für die edlen Tropfen alles kein Problem.

Hautpflege mit Seren: Junge Frau mit ebenmäßiger Haut

Pflegend. Seren verfolgen eine dermatologisch Mission. Die dickflüssigen Schönheitstropfen straffen, mattieren, entschlacken, reparieren und reduzieren Falten.

Hochprozentiges fürs Gesicht

Seren sind die neuen Alleskönner auf dem Kosmetikmarkt. In vielen Rezepturen steckt jahrelange Forschungsarbeit. Den Exotenstatus haben sie längst abgelegt; zu jeder vorzeigbaren Pflegelinie gehört heute ein passendes Serum. Seren sind hoch konzentrierte Beautycocktails, etwa aus Antioxidantien, Hyaluronsäure, Glycerin, konzentriertem Vitamin A und C und hauteigenen Proteinen. Sie enthalten bis zu dreimal so viele Wirkstoffe wie eine Creme, und das in höchstmöglicher Konzentration. Einige Seren sind der pure Luxus; die oft wertvollen und seltenen Ingredienzen haben ihren Preis. Doch die edlen Tropfen mit dickflüssiger Konsistenz und einzigartiger Wirkweise sind kein Ersatz für das herkömmliche Pflegeprogramm, sondern eine gezielt einsetzbare Ergänzung. Seren wirken intensiver und direkter. Und sie sind ziel- und problemorientiert, da sie ganz konkret an die Bedürfnisse der Haut angepasst werden können.

BUCH TIPP Was kommt wann?

In welcher Reihenfolge Ihre Gesichtspflege wirklich wirkt: Ein Schichtplan für Creme, Serum & Co.

Der richtige Zeitpunkt

Grundsätzlich sollte man zu einem Serum greifen, wenn die Haut signalisiert, dass ein Mehr an Pflege jetzt ziemlich angebracht wäre. Es kommt ja immer wieder einmal vor, dass sich die Haut nicht ganz in Balance befindet. Manchmal benötigt sie eben einen Feuchtigkeits-Boost oder ist fahl und gereizt. Dann wieder gilt es, die Rückstände einer feuchtfröhlichen Nacht zu kaschieren oder die vorzeitige Hautalterung einzudämmen. Für all das gibt es exzellent ausgetüftelte Seren mit den passenden, hoch konzentrierten Wirkstoffkomplexen. Tropfen für Tropfen spenden sie einem müden Teint neue Energie, polstern ihn auf und lassen die Haut allgemein jünger und frischer wirken.

Grundsätzlich gilt: Seren sollten über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden, also mindestens drei Monate, um einen optimalen Effekt zu erzielen.

Manche Seren sind aber auch zur Soforthilfe geeignet. Wegen des Synergieeffekts ist es auf jeden Fall ratsam, Produkte aus einer Serie zu nehmen.

Hautpflege mit Seren: Junge Frau mit gut gepflegter Haut

Erfrischend. Seren für die Augenpartie sind leichter als Augencremes, aber etwas reichhaltiger als Gesichtsseren. Man kann sie solo oder vor der Augencreme anwenden. Und auch das sollten Sie einmal ausprobieren: Mixen Sie ein Drittel Serum mit zwei Drittel Concealer. Die Kombination belebt den Teint.

Die Sache mit den Molekülen

Aufgrund ihrer hohen Konzentration an Wirkstoffen können Seren viel stärkere Effekte als eine herkömmliche Creme erzielen. Das hat einen einfachen Grund: Seren nutzen einen anderen Transportmechanismus, um an die Ursache der Hautprobleme zu gelangen. Hierbei ist die Größe der Moleküle ausschlaggebend. Denn die Moleküle sind klein genug, um tiefer in die Hautschichten einzudringen und hier ihren Dienst zu verrichten. Da die Moleküle auch lipophil sind, also fettfreundlich, ist es für sie kein Problem, die Lipidschicht der Haut zu durchdringen.

Gute Basis

Während zum Beispiel eine reguläre Creme lediglich die Hautoberfläche mit ihren Wirkstoffen bearbeiten kann, schafft es ein Serum, die Barriere der Epidermis zu überwinden und in tiefer liegenden Hautschichten die Zellaktivität anzukurbeln. Deshalb sollte man ein Serum stets unter der regulären Tages- oder Nachtpflege auftragen, und niemals über ihr. Denn durch die Creme kommt das beste Serum nicht. Dank der leichten und ölfreien Textur eines Serums können sich auch wasserliebende Inhaltsstoffe wie Vitamin C oder Hyaluronsäure besonders gut entfalten. Es gibt aber auch einige ölhaltige Seren. Sie werden dann eingesetzt, wenn es darum geht, die Hautoberfläche schnell zu verbessern und das Hautgefühl zu optimieren. Sie eignen sich vor allem bei beanspruchter, trockener Haut sehr gut.

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Reinigend. Um ein Serum optimal zu nutzen, absolviert man ein kleines Reinigungsritual.

  • Schritt 1: Zuerst sollte man die Haut gründlich reinigen und anschließend mit einem Tonic abtupfen.
  • Schritt 2: Danach ist sie sehr aufnahmefähig für das Wirkstoffkonzentrat, das man auf die noch leicht feuchte Haut auftragen sollte.
  • Schritt 3: Nach etwa einer Minute wird dann, je nach Zeitpunkt der Pflege, die übliche Tages- oder Nachtpflege aufgetragen.

Auch gut zu wissen: Während wir schlafen, erneuert die Haut ihre Zellen und ist daher besonders aufnahmefähig für Spezialpflege. Die hohe Wirkstoffkonzentration eines Serums kann diesen Prozess wunderbar unterstützen.

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