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Herzens – Bildung

Wie man negative Gefühle mit Herzübungen umpolen kann.

Home » Leben » Psyche » Herzens –Bildung - 10.2015

Teil 3: Herzübungen und weitere Herzensangelegenheiten

Negative Gefühle kann man umpolen. Und noch ein paar Tatsachen, die man vielleicht nicht wusste.

Der erste und wichtigste Schritt, um sein Herz bewusster zu spüren: alle aufkommenden negativen Gefühle annehmen. „Das bedeutet ganz einfach, sich nicht vor ihnen zu verstecken und sie nicht zu bekämpfen“, sagt Lebensberaterin Catherine Reichel. „Um sich Emotionen wie Traurigkeit oder Verzweiflung einzugestehen, braucht es natürlich Mut. Man kann aber nur etwas ändern, wenn man die Gefühle wahr- und angenommen hat.“

Herzübung, Frau hält Ballon-Herz in die Höhe

Glücks-Sache. Das Herz entscheidet darüber, wie glücklich wir sind.

Glücks-Muskel

Konkret bedeutet das, zumindest für kurze Zeit die Aufmerksamkeit darauf zu richten. „Für ein paar Momente darf das Gefühl voll und ganz da sein.“ Dann nimmt man sich auch als Menschen mit Ecken und Kanten, Wünschen und Sehnsüchten, Hoffnungen und Problemen wahr. Mithilfe der Herzatmung und weiterer Übungen schafft man es außerdem, negative Gefühle zu neutralisieren und umzupolen. „Zuerst übt man in neutralen und angenehmen Situationen. Mit der Zeit lernt man durch die Herzübungen, seine Emotionen auch in schwierigen Situationen zu beeinflussen“, erklärt die Expertin. Eine Übungs-Anleitung für die Herzatmung finden Sie übrigens hier.

Mädchen mit Herzen vor den Augen

Herz-Ass. Bube, Dame, König, Ass: wer auf ein gesundes Herz setzt, lernt auch in schwierigen Situationen seine Emotionen positiv zu beeinflussen.

Herz-Rhythmus

Und die sollte man, empfehlen Herzintelligenz-Experten wie Beate Pracht, täglich praktizieren – am besten in der Früh, um mit einem guten Herzgefühl in den Tag zu starten. Mit der Zeit spürt man immer schneller, wenn eine Situation bedrückend wirkt, und kann gleich gegensteuern. „Fließt die Energie, kann sich Stress erst gar nicht mehr festsetzen und krank machen. Die Intelligenz des Herzens weist uns aber nicht nur den Weg zu einer robusteren Gesundheit, sie macht uns auch auf Schritt und Tritt glücklicher!“

Hand aufs Herz, wussten Sie, dass das Herz…

… nur ungefähr 300 Gramm schwer und faustgroß ist? Es sitzt ziemlich mittig in der Brust, leicht schräg hin zur linken Seite – weshalb man glaubt, dass es links schlägt.

… in nur einer Minute rund fünf Liter Blut durch das rund 100.000 Kilometer lange Blutgefäßsystem pumpt? Seine tägliche Pumpleistung entspricht damit der Flüssigkeitsmenge in einem Tankwagen. Im Laufe des Lebens könnte es drei Öltanker füllen.

… in der Schwangerschaft 1,5 Liter mehr Blut transportieren und bei Sportlern schneller pumpen muss? In beiden Fällen wächst das Herz. Und weil dadurch auch die Herzarterien größer werden, verstopfen sie seltener.

… bei Frauen bis zu den Wechseljahren vom Östrogen geschützt wird? Danach nimmt das Herzinfarktrisiko zu.

… so stark auf psychische Belastungen reagiert, dass sie sogar zum Tod führen können? Beim sogenannten Broken-Heart-Syndrome haben Betroffene die Symptome eines Herzinfarkts, ohne dass man eine körperliche Ursache dafür findet.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Warum man besser auf sein Herz hören sollte
Teil 2: Unser Herz: ein intelligenter Lebensberater
Teil 3: Herzübungen und weitere Herzensangelegenheiten
Teil 4: Wie man sein Herz am besten schützt
Teil 5: Herzatmung ­– Glückstraining fürs Herz

 

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