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Zum Schutz der Tiere

Hilfe für bedrohte Tierarten.

Home » Leben » Ratgeber » Zum Schutzder Tiere - 10.2015

Teil 1: Warum wir unser Ökosystem retten müssen

Welche Tierarten vom Aussterben bedroht sind. Und was man dagegen tun kann.

Bienen summen. Fledermäuse hängen im Finstern herum. Schmetterlinge tanzen. So war es gedacht. So wird es nicht mehr lange sein. Außer man hilft.

Rettet Maja

Ein saftiger Apfel. Ein frischer Sommersalat mit feinen Gewürzen. Ein süßes Honigbrot. Diese Delikatessen der Natur gibt es nur aufgrund der Bestäubung. Und dazu braucht es Insekten. Wie die Bienen. Seit den Sechzigerjahren findet ein massives Bienensterben statt. Pestizide, intensive Landbewirtschaftung, Unkrautbekämpfung und Überdüngung sind die Ursachen, die Menschen die Schuldigen. Sie zerstören den Lebensraum von Maja und ihren Artgenossen, immerhin sind die Honigbienen nur ein kleiner Teil der insgesamt 25.000 Bienenarten weltweit. Der Rest sind Wildbienen, die für ein funktionierendes Ökosystem genauso wichtig sind wie die domestizierten Summer.

Hier finden Sie eine Studie über die Bienen
Diese Dokumentation erklärt, warum die Bienen sterben

Artensterben

Am 4. Oktober findet der Welttierschutztag statt. Das Datum ergibt sich übrigens daraus, dass Franz von Assisi, Schutzpatron der Tiere, am Abend des 3. Oktober 1226 gestorben ist. Da damals die Stunden nach Sonnenuntergang schon zum darauffolgenden Tag zählten, wurde der 4. Oktober zum Gedenktag erklärt. Jedenfalls werden die Tierschutzorganisationen bei der Gelegenheit wieder einmal auf das Artensterben hinweisen müssen. Die Rote Liste der gefährdeten Tiere ist lang. Allein in Österreich sind 47 Arten vom Aussterben bedroht und werden in den nächsten Jahren für immer verschwinden.

Tierschutz, Ziesel auf Berg schaut in die Ferne

Selten. Ziesel sind eine von 47 bedrohten Tierarten in Österreich.

Tierische Beispiele

Es gibt nur noch ein paar vereinzelte Ziesel in Österreich. Auch die Fledermäuse leiden. Eine Art ist mittlerweile ganz ausgestorben, zwei sind vom Verschwinden bedroht, viele gefährdet. Ursache ist der Mangel an Nahrung aufgrund der Pestizide und die Störung der Überwinterungsplätze in Höhlen und Gebäuden. Oft trifft man bei Wanderungen auf die Wiesenotter, aber auch diese Schlange steht auf der Roten Liste.

Fledermaus hängt an Baum

Fledermäuse. Sie gehören zu den bedrohten Arten. Ursache ist u.a. der Mangel an Nahrung aufgrund der Pestizide.

Entwässerung und Wiesenumbruch wurde seinen Artgenossen zum Verhängnis. Eingriffe dieser Art wirken sich verheerend auf die Tierbevölkerung aus. Die Trockenlegung der Biotope etwa hat die Reihen der Schlammpeitzger gelichtet, einer Lurchart, die zwar schon lange Stammgast auf der Bedrohten-Liste ist, für die aber trotzdem zu wenig Schutzmaßnahmen getroffen wurden.

Vielen Vogelarten wird der Lebensraum zerstört, wie dem Wachtelkönig, der klingt, als würde man mit dem Daumennagel über die groben Zähne eines Kammes streichen.

Die gute Nachricht: Einige Arten haben sich durch die Bewahrungsprogramme wieder etwas erholt, darunter der Uhu und der Fischotter.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Warum wir unser Ökosystem retten müssen
Teil 2: Flatterhafte Schönheiten und Tierschutz Tipps

 

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