Menü öffnen

Die beste Freundin der Haut

Hyaluronsäure – ein Name wie ein Zungenbrecher, eine Wirkung wie ein Wunder.

Home » Schönheit » Pflege » Die beste Freundin der Haut - 02.2017

Hyaluronsäure scheint der Schlüssel zu praller, satter und gesunder Haut zu sein. Wir erklären, warum das kostbare Elixier so viel kann – und welche natürlichen Wirkstoffe noch gegen Falten wirken.

junge frau mit schöner hautHyaluronsäure wird als das neue Wunderkind der Kosmetikbranche gefeiert. Übersieht man zärtlich, dass ein Kind aus den 1980er-Jahren schon etwas groß ist und man es mittlerweile längst synthetisch herstellen kann, stimmt das auch. Sonst wäre sie nicht in fast allen Produkten enthalten, auf denen Anti-Aging steht. Hyaluronsäure hat erstaunliche Eigenschaften als Feuchtigkeitsspeicher. Sie füllt beispielsweise die Räume zwischen den Gewebefasern auf und sorgt damit dafür, dass die Haut frisch aussieht und elastisch bleibt.

Das Ganze kann man sich vorstellen wie bei einem Schwamm, der sich mit Wasser vollsaugt und auf diese Weise ein Zigfaches seines Eigenvolumens aufnehmen kann. Bei der Hyaluronsäure ist es ganz ähnlich: Ein Gramm davon bindet bis zu sechs Liter Wasser. Wird nun die Hyaluronsäure in die Haut geschleust, können die Zellen wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen und speichern. Das Hautbild wird von innen heraus aufgepolstert, kollagene und elastine Fasern werden gestützt und freie Radikale sogar abgefangen.

Hyaluronsäure ist Teil unseres Organismus

Das Ganze passiert erst einmal in unserem Körper und ohne unser Zutun. Hyaluronsäure ist nämlich ein Wirkstoff, der von Natur aus zu unserem Organismus gehört. Sie steckt im gesamten menschlichen Körper, von den Augen bis in die Knie. Die Hälfte davon ist in der Haut beziehungsweise in den Zellzwischenräumen zu finden. Der gelartige Stoff aus kompliziert verknüpften Zuckermolekülen wird von den Bindegewebszellen produziert, um unsere Gelenke zu schmieren, Wasser zu speichern und unsere Haut geschmeidig zu halten. Diese Wasserpolster wirken wie ein Schutzschild für die Haut. Sie halten Umweltgifte, UV-Strahlung und freie Radikale von den Zellen fern und verbessern gleichzeitig den Transport zwischen den Zellen. Ein Leben ohne Hyaluronsäure wäre weit mühsamer.

Einen Haken hat das Ganze natürlich doch: Wir haben nicht genug von dieser Säure. Mit dem Alter sinkt der Hyaluronsäurepegel, und Alter bedeutet in dem Zusammenhang ab dem 25. Lebensjahr. Von da an beginnen sich die Depots zu leeren. Mit 60 ist nur noch ein Zehntel der ursprünglichen Menge übrig. Die Folge: weniger Spannkraft, mehr Falten. Genau hier kommen jetzt aber Wissenschaft und Schönheitsindustrie ins Spiel.

Kosmetikindustrie trifft Wissenschaft

Im Labor wurde ein Weg gefunden, die hauteigene Substanz synthetisch herzustellen. Dabei werden zwei verschiedene Formen der Hyaluronsäure verwendet, die lang- und die kurzkettige. Während die langkettige Hyaluronsäure auf die obere Hautschicht wirkt und sie dort aufpolstert, arbeitet die kurzkettige in tieferen Hautschichten und ist für einen Langzeiteffekt verantwortlich. In vielen Kosmetikprodukten werden beide Formen der Hyaluronsäure kombiniert, was zu einem optimalen Ergebnis führt. Kein Wunder also, dass der Spitzenmoisturizer nicht nur in Anti-Aging-Cremes und Liftingprodukten, sondern auch in Augengels, Masken, Reinigungsprodukten bis hin zu Hand- und Körpercremes vorkommt. In Seren und Ampullen ist eine besonders hohe Dosis davon enthalten.

Die Hyaluron-Faustformel. Je flüssiger das Produkt ist (Seren oder Gels), desto wahrscheinlicher wird mit kleinen Hyaluronsäure-Molekülen gearbeitet.

Weitere Feuchtigkeitsspender gesucht?

 

Tipps und Tricks

junge frauFolgende Tipps helfen ebenfalls auf natürlichem Wege, die Haut gesund und feucht zu halten:

  • Produkte die den Pflegewirkstoff Urea enthalten eigenen sich besonders gut zur Feuchtigkeitspflege. Urea ist nämlich ein natürlicher Feuchtigkeitsspender, der die Haut weich macht und zudem wundheilende Eigenschaften aufweist.
  • Ein Thermalwasser Spray in der Tasche kann die Haut kurzfristig vor allzu großer Austrocknung bewahren.
  • Die wichtigste Quelle für einen geregelten Feuchtigkeitshaushalt unserer Haut kommt immer noch aus unserem Inneren. Ausreichend Wasser zu trinken stellt also die beste Wasserversorgung der Haut sicher.
  • Auch unsere Ernährung hängt stark mit dem Feuchtigkeitshaushalt unserer Haut zusammen. Sehr hilfreich: möglichst viel Vitamin wie A und Vitamin B zu sich zu nehmen. Salz, Gluten, Laktose und Fruchtzucker sollten reduziert werden, da sie dem Körper zusätzlich Flüssigkeit entziehen.

 

Tipp: Nutzen Sie die dmApp und sichern Sie sich jeden Monat zahlreiche Gutscheine.

Nach Oben
OKMehr Information