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Let’s Party!

Anleitung für einen gelungenen Kindergeburtstag.

Home » Family » Let’s Party! - 04.2017

Wenn die Kleinen ganz groß feiern wollen, haben die Großen viele Kleinigkeiten zu erledigen. Aber das geht auch ohne Stress.

Perlenketten basteln im Kreativitäts-Workshop. Rennen fahren auf der Kinder-Kartbahn. Calzone backen in der Pizzeria. Einen Sessel designen im Hofmobiliendepot. Eine Piratenparty feiern im Kinder- Geburtstagsclub. Als Kaiserpaar verkleiden im Schloss Schönbrunn. Saurier suchen im Naturhistorischen Museum. Baumstämme umschichten im Baggerpark. Disneyfilme schauen im Kinocenter. Oder nach den Sternen greifen im Planetarium.

Die Möglichkeiten für Kinder, ihren Geburtstag zu feiern, sind heute nahezu unbegrenzt. Ob Segel- oder Hofreitschule, Ritter- oder Hüpfburg, Tennis- oder Kletterclub – es scheint fast so, als gäbe es kaum noch Einrichtungen, die keine Geburtstagspartys für Kids im Programm haben. Die Nachfrage ist groß. Speziell in den Städten, in denen es platzbedingt oft schwierig ist, zehn oder gar fünfzehn Kinder um einen Tisch zu versammeln. Und anschließend auch noch Platz zum Herumtollen zu bieten. Da nehmen Familien gerne die Angebote professioneller Party-Locations an.

Auch Zeitgründe spielen eine Rolle: Vor allem berufstätige Mütter fühlen sich verständlicherweise oft überfordert, wenn sie nach der Arbeit noch allein für ein Dutzend Kids ein Buffet herrichten, eine Torte backen, die Wohnung dekorieren, Spiele organisieren und Streitereien zwischen den kleinen Gästen schlichten sollen. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass sich Kinder für ihren Geburtstag einen Ort wünschen, an dem sie Prinzessin oder Abenteurer, Forscherin oder Sportskanone sein können.

Das richtige Alter

Ab welchem Geburtstag man für sein Kind eine große Party veranstaltet, überlegt man sich vorher gut. Einerseits, weil junge Menschen die Angewohnheit haben, ihre Erwartungen mit der Zeit eher zu steigern als herunterzuschrauben. Und man es sich vielleicht nicht leisten kann, für den Knirps, der seinen dritten Geburtstag mit fünfzehn Freunden im Partyraum des Technischen Museums gefeiert hat, zum zwölften Geburtstag einen ganzen Flugzeughangar zu mieten. Und andererseits, weil für kleine Kinder zu viele Gäste, zu lange Feste und zu viel Action auch Stress bedeuten. Und den gilt es zu vermeiden, wenn die Geburtstagsfete wirklich Spaß machen soll.

Für Kids im Vorschulalter ist es oft gescheit, die Gäste auf die besten Freunde zu beschränken, die man zu sich nach Hause einlädt. Eine Faustregel besagt: So viele Jahre, wie das Kind auf der Welt ist, so viele Gäste feiern mit. Eine Torte, die man auch kaufen kann, Finger Food auf bunten Tellern, Getränke, Luftballons und ein kleines Geschenk für jeden Gast sind fast alles, was man braucht. Vor dem Essen kann man Spiele spielen, die man noch aus seiner eigenen Kindheit kennt. Wie Stille Post, Eierlauf, Watte pusten oder mit verbundenen Augen Sachen raten.

Ist die Party einmal in Schwung, fallen den Kids meistens selbst noch mehr Spiele ein. Wenn sie dabei zu wild werden, geht es an den Tisch. Geburtstagskerzen ausblasen, Happy Birthday singen, runterkommen. Danach werden die Geschenke ausgepackt und ausprobiert. Und kaum sind alle in das neue Spiel vertieft, läutet es auch schon an der Tür und die ersten Gäste werden wieder abgeholt. Länger als drei Stunden dauert eine Party für diese Altersgruppe schließlich auch bei professionellen Kinder­geburtstagsanbietern selten.

Tipp: Luftballons, Geburtstagskerzen und was man sonst noch für eine tolle Party braucht gibt’s im dm Online Shop.

Ideal ist natürlich, wenn man in der warmen Jahreszeit ein Fest im Garten feiern kann. Steht einem kein eigener zur Verfügung, darf man vielleicht für ein paar Stunden in dem der Großeltern, der Tante oder der Freundin feiern. Oder man geht mit den Kids in einen nahe gelegenen Park. Die Vorteile im Freien: Es darf gekleckert werden und es ist mehr Platz zum Herumtollen.

Der Nachteil: Die Partyrunde gerät leichter außer Kontrolle. Deshalb ist es in dem Fall gut, wenn man eine zweite erwachsene Person dabeihat. Was beispielsweise der Fall ist, wenn zwei Kinder gemeinsam Geburtstag feiern. Dann kann man sich auch die Kosten teilen und vielleicht sogar ein Kasperltheater, einen Clown oder einen Zauberer buchen. Natürlich bekommt trotzdem jedes Kind eine eigene Torte.

Partys von Profis ausrichten lassen

Sobald die Kinder in der Schule sind, steigt zumeist auch die Zahl der Gäste rasch an. Kids, die selbst oft eingeladen werden, wollen sich revanchieren – und schon steht die halbe Klasse auf der Gästeliste. Wenn die Wohnung zu klein ist und keine geeignete Outdoor-Zone und auch kein hauseigener Gemeinschaftsraum vorhanden sind, kann man ein Party-Paket mit bezahlter Betreuung buchen. Zu beachten ist dabei, dass man rechtzeitig reserviert, weil beliebte Locations oft Wochen bis Monate im Voraus ausgebucht sind.

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Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, selbst mit der Kindergruppe einen Ausflug – etwa in den Tiergarten oder in ein Schwimmbad – zu organisieren. Dann bezahlt man zwar den Eintritt für die Gäste (für den es oft Gruppenermäßigung gibt), spart sich aber die Kosten für Animation und Verpflegung. Denn Torte, Jausenpakete und Getränke kann man von zu Hause mitnehmen. Oder man feiert drinnen in einem Partyraum, den man von einem Lokal oder einer Organisation – wie den Kinderfreunden Österreich oder den Nachbarschaftszentren – mietet. Auch hier kann man oft Speisen – manchmal auch Getränke – selbst mitbringen, meist sind auch eine Musikanlage und sogar ein Beamer vorhanden.

Sind die Kinder im Volksschulalter, wollen sie noch mehr Action. Da schadet es nicht, wenn man sich vorab ein Konzept überlegt. Mit der Erfahrung, die man bisher gesammelt hat, hat man das allerdings schnell beisammen. Hilfreich ist ein Motto. Piraten, Ice Age, Zirkus, Meerjungfrauen, Dschungel oder Popstars zum Beispiel. Dann überlegt man gemeinsam mit dem Geburtstagskind, welche Dekoration man braucht und auch welche Spiele und welche Verpflegung zum Thema passen. Bei Ice Age gibt’s natürlich Eis und man kann ein Eiswürfelrennen veranstalten. Für den Zirkus braucht man Clownnasen und kann den Kids vielleicht sogar zeigen, wie man jongliert. Und kleine Popstars wollen natürlich im Disko-Licht singen und tanzen.

Tipp: Eine Sammlung von Anbietern für Kinderpartys findet man zum Beispiel bei sunny.at oder auf mamilade.at

Was Ältere wollen: Partys im Unterstufenalter

Im Unterstufenalter, spätestens ab dem zwölften Lebensjahr, finden die meisten Kinder eine erwachsene Betreuung bei Geburtstagsfesten ziemlich uncool. Wichtig ist ihnen dann vor allem eines: eine sturmfreie Bude, in der sie mit ihren Freunden in aller Ruhe Musik auflegen, tanzen, Flaschendrehen spielen oder einfach nur quatschen können. Getränke besorgen und Brötchen schmieren kann der Nachwuchs in dem Alter schon alleine, und Einladungen muss man auch nicht mehr basteln – die werden dann schon über WhatsApp oder in sozialen Netzwerken verschickt.

Wichtig ist nur, dass man sich vorab auf ein Budget und eine Gästemenge einigt. Auch um sicherzugehen, dass die Partytiger nicht ihren ganzen Facebook-Freundeskreis einladen. Ob man den Kindern dann den Partykeller, den Garten oder gleich die gesamte Wohnung überlässt, ob man einen Raum in einem Jugendzentrum mietet oder ob man ihnen das Hinterzimmer eines Lokals reserviert, hängt von der Reife der Kids ab.

Eltern müssen sich grundsätzlich keine Sorgen machen und dürfen ihren Kindern vertrauen. Natürlich können sie aber zur Sicherheit ab und zu anrufen. Entweder den Nachwuchs selbst oder den Betreiber der Location. Über die Jugendschutz­bestimmungen für die jeweilige Altersgruppe informiert man sich vorab, diese variieren nämlich von Bundesland zu Bundesland. Aus den kleinen sind große Partytiger geworden, die ihre Eltern nicht mehr brauchen, um zu feiern.

Aber das Wissen, das man sich über die Jahre angeeignet hat, ist nicht verloren. Und andere Eltern freuen sich bestimmt, wenn man ihnen bei der Organisation einer Kinderparty hilft.

Gesund und kreativ: Party-Snack für Kids

Ob Pirat oder Prinzessin – diese lustigen Bananen-Tütchen mit Snacks von dmBio sind das ideale „Mitgebsel“ nach der Geburtstagsparty. Natürlich können sie auch schon währenddessen vernascht werden.

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