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Die schönsten Kindheitserinnerungen

Momente fürs Leben.

Home » Family » Die schönsten Kindheitserinnerungen - 10.2017

Schöne Momente aus unserer Kindheit bleiben uns ein Leben lang im Gedächtnis. Vor allem, wenn sie toll geduftet und wunderbar geschmeckt haben. Doch sie sind mehr als nur Erinnerungen.

Wer auf dem Land aufgewachsen ist, kommt beim Duft von frisch gemähtem Gras, beim Kosten der ersten Kirschen im Juni oder beim Spazieren unter Kastanienbäumen im Herbst höchstwahrscheinlich ins Schwelgen. Stadtkinder haben sich vielleicht die erste Straßenbahnfahrt oder den süßen Geruch aus dem Zuckerlgeschäft nebenan gemerkt.

Tipp: Düfte lenken unsere Gefühle und bringen Erinnerungen zurück. Lesen Sie hier mehr dazu.

Momente aus der Kindheit bleiben uns ein Leben lang in Erinnerung. Wahrscheinlich deshalb, weil wir sie mit Unbeschwertheit und gleichzeitig mit Geborgenheit verbinden. „Die Erfahrung der Kindheit verfolgt intelligente Menschen ihr Leben lang. Sie möchten sie wiedergewinnen – die gleiche Unschuld, das gleiche Staunen, die gleiche Schönheit. Jetzt ist das alles nur noch ein entferntes Echo, so als hättest du es einmal im Traum gesehen“, schreibt der Autor und spirituelle Lehrer Osho in seinem „Buch der Kinder“.

Allzu früh sollten wir diese Augenblicke aber nicht erlebt haben. Denn erinnern können wir uns erst an Ereignisse ab dem Alter von etwa drei Jahren, dann entwickelt sich das Langzeitgedächtnis. Studien zeigen, dass die Erinnerungen intensiver sind, je ausführlicher die Eltern mit den noch kleinen Kindern über das Erlebte reden. Auch ein gutes Verhältnis zu Mama und Papa steigert die Fähigkeit, später an die Kindheit zurückzudenken.

Der Duft der Kindheit

Besonders Gerüche spielen beim reflexartigen Eintauchen in nostalgische Reminiszenzen eine große Rolle. Immerhin ist der Geruchssinn schon ab der Geburt voll entwickelt. Einer Studie der Universität Utrecht zufolge wecken Düfte diese Andenken stärker als alle anderen Sinneseindrücke. Der Geruchssinn ist im Gehirn ganz in der Nähe von für Emotionen und Erinnerungen verantwortlichen Bereichen angesiedelt. Der Riechsinn ist sehr fein ausgebildet, wir können bis zu 10.000 Gerüche unterscheiden.

Oft sind es auch kulinarische Momente, die uns ein Leben lang prägen: frische Radieschen aus dem Garten, die uns Mama oder Papa aufs Butterbrot legten, oder regionale Spezialitäten, die es im Gasthaus und auf dem Markt zu kaufen gab. Was in der Kindheit auf den Tisch kam, beeinflusst unser Essverhalten bis heute. Und oft wollen wir unseren eigenen Kindern mit denselben Lebensmitteln und Gerichten, die schon unsere Eltern und Großeltern für uns zubereitet haben, ein Stück Heimat, Liebe und Geborgenheit weitergeben.

Kindheitserinnerungen unserer Leserinnen und Leser

»Ich erinnere mich gerne daran, dass wir im Garten meiner Tante jeden Sommer Himbeeren gepflückt haben. Und Oma hat uns beigebracht, wie man einen ausgezogenen Apfelstrudel macht.«
Christina, Oberösterreich

»Immer wenn ich Babypuder rieche, kommen bei mir schöne Erinnerungen hoch: Ich denke zurück an die Freude, die ich mit meiner kleinen, elf Jahre jüngeren Schwester hatte, als sie geboren wurde. Bis heute sind wir unzertrennlich.«
Nicole, Salzburg

»Wenn mich mein Vater samstags zum Einkaufen mitnahm, bekam ich fast immer eine Packung Waffeln. Noch heute erinnert mich das Ziehen am dünnen Verpackungsband daran. Und im Winter beim Keksebacken lief immer eine Radiosendung nebenbei, die mit den Abschiedsworten des oberösterreichischen Landeshauptmanns endete.«
Eva, Wien (aufgewachsen in Oberösterreich)

»Wir haben im Sommer ein rotes Seil über die Straße gespannt und mit den Nachbarn Federballturniere gemacht. Obwohl ich völlig erschöpft und durchgeschwitzt war, war ich gleichzeitig sehr glücklich. Die langsam aufkommende Kühle an diesen Sommerabenden, die frische Luft auf dem Land und den Geruch vom Wald neben unserem Haus werde ich nie vergessen. Zu essen gab es auch immer reichlich: Kärntner Kirchtagssuppe mit Semmelbröseln, drei Arten von Fleischkrümeln und Zimt, Kärntner Reindling und Ritschert.«
Michael, Kärnten

»Beim Geruch von Wald und Moos denke ich daran zurück, wie wir mit den Nachbarskindern gespielt haben, als gefährliche Banden durch den Wald zu streifen. Auf Omas Dachboden gab es eine Kiste mit vielen alten Kleidern – daran muss ich auf Flohmärkten oft denken. Kulinarisch bleiben die Marillenknödel im Sommer und Mamas Erdbeertorte zu jedem Geburtstag in unvergesslicher Erinnerung.«
Manuela, Salzburg

Alte Erinnerungen neu in Szene gesetzt

 

Mit einer Kreidetafel, Nägeln, Garn und Klammern können schöne Erinnerungen gesammelt ins Zuhause integriert werden.
Dazu einfach seitlich drei Nägel in ein altes Schild, eine Tafel oder einen leeren Bilderrahmen schlagen, eine stabile Schnur dazwischen aufspannen und alte Fotos und Karten daran befestigen.
Fertig!

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