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Ganz auf Linie

Trends, Tipps und Tricks rund um den Lidstrich.

Home » Schönheit » Make-Up » Ganz aufLinie - 11.2015

Teil 1: Die Geschichte des Lidstrichs

Wer die Nase von schwarzen Linien über den Augen gestrichen voll hat, trägt diesen Winter besser dunkle Brillen. Der Lidstrich ist nicht wegzudenken.

Diese Saison hat man beschlossen, uns einen Strich durchs Aussehen zu machen. Einen Lidstrich. Er zieht sich durch die Make-up-Looks der internationalen Fashion-Shows, seine neue Linienführung ist schwungvoll, teilweise grafisch und manchmal sogar bunt. Vor allem aber ist sie ausdrucksstark und einprägsam.

Kunst-voll

Manche Eyeliner-Kreationen der Make-up-Artists sind derart kunstvoll gestaltet, dass sie im realen Leben nur bedingt tragbar sind. Auf jeden Fall aber lassen sie Spielraum für Interpretationen. Kurz: Um den Lidstrich kommt man in diesem Winter einfach nicht herum.

Zeichen setzen. Ein Lidstrich ist, als würde man sich sein Autogramm auf die Lieder schreiben.

Zeichen setzen. Ein Lidstrich ist, als würde man sich sein Autogramm auf die Lider schreiben.

LINIEN-TREU

Um diesen Lidstrich zu ziehen, wie er gehört, gibt es eine einzige Spielregel: Alles ist möglich. Grafische Katzenaugen, zweifärbige Linien in Schwarz und Gold, unterbrochene Linienführung, fedrige Pinselstriche oder der perfekt gezogene Schwalbenschwanz: Die Kreativität darf alle Linien überschreiten.

Auch der klassische Lidstrich, wie vor allem in den 1990er-Jahren beliebt, wird in dieser Make-up-Saison neu interpretiert, indem man ihn am Oberlid sowie am unteren Wimpernkranz zieht.

Ähnlich hat man den Lidstrich auch schon vor mehreren tausend Jahren im alten Ägypten getragen. Die schwarze Paste aus Blei, Kupfererz und Antimon diente dabei nicht nur dekorativen Zwecken, sondern auch der Abwehr des bösen Blicks. Als man in den 1920ern die Grabstätte des ehemaligen Pharaos Tutenchamun entdeckte, lösten die Make-up-Leute einen wahren Ägypten-Hype aus. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Kajal etwas zweckentfremdet. Man nutzte ihn zum Beispiel dazu, eine Linie um die Oberschenkel zu ziehen und damit Strümpfe vorzutäuschen. In den 1960ern traute man sich ohne schwarze Linien auf den Lidern gar nicht aus dem Haus. Die Sixties waren das Lidstrich-­Jahrzehnt schlechthin.

lesetipp Lassen Sie sich auf ganzer Linie inspirieren!

Was braucht man für einen gelungenen Lidstrich neben einem ruhigen Händchen? Hier können Sie sich schon mal von den Eyeliner-Tools der Saison inspirieren lassen.

STRICH-SICHER

In diesem Winter begleitet einen der Eyeliner überallhin. Egal ob man Gel-Liner, Eyeliner-Pencil, Khol-Kajal, etwas in Farbe, silbernen Glitzer oder am Ende doch den guten alten Kajalstift mag. Hauptsache, man bekommt eine schöne Linienführung zustande. Make-up-Profis schminken den Lidstrich am liebsten mit Gel-Eyeliner und feinem Pinsel. Für weniger geübte Hände ist ein Eyeliner-Pen mit Filzspitze die sichere Variante. Die klassischen Kajal-Stifte eignen sich für einen Lidstrich, der durch leichtes Verwischen nach dem Auftragen Smokey-Eyes-Charakter haben soll.

Generell gilt: Je härter und schärfer umrissen eine Linie ist, desto dramatischer wirkt der Lidstrich; je verwischter die Linie aussieht, desto natürlicher und weicher wirkt er.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Die Geschichte des Lidstrichs
Teil 2: Tipps und Tricks: Schwalbenschwanz und Katzenaugen

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