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Schmink-Kurs

3 neue Make-up-Techniken zum Nachmachen.

Home » Schönheit » Schmink-Kurs - 03.2016

Und schon wieder gibt es neue Make-up-Techniken. Man lernt nie aus.

1. Baking

Beim Baking, der angesagtesten Schminktechnik, wird nichts in den Ofen geschoben. Es heißt so, weil Concealer und Puder durch Körperwärme mit der Haut verschmelzen. Concealer und durchsichtiges Puder reagieren zehn Minuten mit der Haut, bevor sie sanft verblendet werden. Es entsteht ein makelloser, modellierter Look, der Wangen und Augenpartie betont.

Concealer und Puder verschmelzen durch die Körperwärme mit der Haut.

Durch gezielte Highlights wirkt der Teint frischer, die Konturen sind deutlicher zu sehen. Möglichst heller Concealer wird großflächig unter den Augen, am Kinn und unterm Wangenknochen aufgetragen, um porenfreie Haut zu zaubern. Dann wird abgepudert und verblendet. Das Make-up deckt perfekt, Augenringe verschwinden, das Ganze hält auch noch länger. Ganz neu ist das nicht. In der Dragqueen-Community sorgt Baking seit Jahren für pralle Wangen und feminin definierte Gesichtszüge.

Back-Anleitung: So gelingt Baking

Make-up-Techniken: Frau mit Baking-make-up

Zutaten.Feuchtigkeitscreme Foundation dickflüssiger, hochkonzentrierter Concealer Kosmetikschwamm transparentes Mineralpuder Puderpinsel

Und so geht’s:

  1. Vorbereiten. Gesicht, vor allem die Augenpartie, mit viel Feuchtigkeit versorgen. Das macht den Teint prall und frisch, das Make-up hält besser.
  2. Foundation. Gesicht mit Foundation grundieren, am Hals und den Gesichtsrändern gut verblenden. Nuance: nahe am Hautton.
  3. Concealer. Der Concealer sollte relativ dickflüssig, hochkonzentriert und ein bis zwei Nuancen heller als der Hautton sein. Exakt an den Stellen auftragen, die optisch hervortreten sollen: unter den Augen, an der oberen und unteren Wangenkante, unter dem Brauenbogen. Concealer kurz mit der Haut reagieren lassen und mit dem Kosmetikschwamm verblenden. Nach ein bis zwei Minuten eine weitere Schicht auftragen.
  4. Transparent-Mineralpuder. Die Stellen mit Concealer so dick mit Puder bestäuben, dass es bröckelt. Verblüffend, wie die Schicht durch Baking aufgesogen wird. Tipp: Mit einem präzisen Pinsel oder einem kleinen Schwämmchen pudern; flauschige Puderpinsel machen das Ergebnis zu großflächig.
  5. Baking. Puder mindestens zehn Minuten lang liegen lassen, noch nicht verblenden. Das transparente Mineralpuder reagiert durch die Körperwärme mit dem Concealer und ergibt eine lang anhaltende Modellierung.
  6. Finish. Zum Verblenden mit einem großen, flauschigen Pinsel zart über das Puder streichen, bis es in die Haut eingearbeitet ist. Überschüssiges Puder entfernen, aber nichts verwischen. Nur die oberste, lose Puderschicht vorsichtig entfernen. Das Ergebnis intensiviert sich mit verlängerter Einwirkzeit.
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2. Strobing

Strobing ist der Nachfolge-Trend des Contouring und die zarte Alternative unter den gesichtsformenden Make-ups. Der Name kommt vom Stroboskoplicht der Diskos. Ziel ist ein strahlender Teint mit zarter Konturierung. Schimmerpigmente heben einzelne Gesichtspartien hervor. Das Gesicht wirkt wie weichgezeichnet, wie auf etwas überbelichteten Fotos.

Der Name kommt vom Stroboskoplicht, das man aus den Diskos kennt.

Der Unterschied zwischen Contouring und Strobing liegt in der Farbpalette. Beim Contouring geben vor allem dunkle Foundations, Blushes und Bronzer einzelnen Gesichtspartien mehr Tiefe, schaffen also stärkere Konturen. Strobing funktioniert umgekehrt. Helle Nuancen und schimmernde Nude- und Rosétöne setzen etwa entlang der Wangenknochen, auf dem Nasenrücken oder unter den Brauen sanfte Highlights. Contouring schattiert, Strobing hebt hervor. Man arbeitet nur mit einem Highlighter.

Tipp aus dem dm kosmetikstudio:

Anders als beim Contouring können sich auch Anfänger bei den hellen Nuancen nicht so leicht vermalen.

So gelingt Strobing:

Make-up-Techniken: Frau wird mit Strobing Make-up geschminkt

Zutaten.Foundation oder Primer Highlighter in flüssiger Form oder Pudervariante Schminkpinsel

Und so geht’s:

  1. Foundation. Eine zum Hautton passende Foundation auftragen. Wer will, kann auch nur einen Primer verwenden, das gibt am Ende noch mehr Schimmer.
  2. Highlights. Highlighter mit breitem Pinsel auf jenen Partien auftragen, die man hervorheben will, und sanft nach außen verblenden, damit es nicht zu künstlich aussieht. Stellen auswählen, auf die das meiste Licht scheint: Nase, Wangenknochen, etwas am Kinn, ein bisschen über und unter den Augenbrauen. Man kann den Highlighter auch leicht mit den Fingern auftupfen. Sanft verblenden, fertig.
  3. Tipp: Für trockene Haut eignen sich Flüssig-Highlighter, für glänzende ist ein Puder besser. Schmale Gesichter brauchen Highlighter auf den Schläfen, breitere auf den Wangenknochen.
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3. Highlighting und Contouring: HACing

HACing setzt sich aus Highlighting und Contouring zusammen. Eine sehr extreme Make-up-Variante, die mehr für den glamourösen Auftritt als für den Alltag gedacht ist. Der Grad zwischen Vorzüge betonen und sich ein komplett neues Gesicht malen ist manchmal recht schmal. Beim HACing teilt man das Gesicht mit verschiedenen Make-up-Farben in dunkle und helle Bereiche, um die Gesichtsform schmaler und dezenter wirken zu lassen.

Diese Technik hilft, kantigere Züge vorzutäuschen, man kann Wangenknochen hervorheben, Nasen schmälern und das Gesicht weniger flächig aussehen lassen.

Beim Contouring wird ein dunklerer Farbton verwendet, den man etwa unter den Wangenknochen aufträgt. Damit werden die Gesichtszüge definiert. Beim Highlighting werden im Grunde alle Knochen, die im Gesicht hervorgehoben werden sollen, mit hellem Make-up oder Puder betont. Die Highlights sollen dem Make-up eine gesunde Ausstrahlung und Glanz verleihen.

Eine mögliche HACing-Art

Make-up-Techniken: Frau mit Hacing Make-up

Zutaten. Foundation, die 2 Nuancen heller ist als der Gesichtston dunkler Bronzer oder Cremepuder, eine Nuance dunkler als der Gesichtston Pinsel oder Make-up-Ei

Tipp für Anfänger: Als HACing- Anfänger sollte man mit dezenten Highlights unter den Augen und Contouring unter der Wange beginnen. Und erst nach und nach dicker auftragen.

  1. Auftragen des Highlighters. Das helle Make-up wird an folgenden Stellen aufgetragen: am Nasenrücken, zwischen den Augenbrauen in Dreieckform, direkt unter den Augenbrauen, unter den Augen und links und rechts der Lippen.
  2. Contouring. Zum Definieren der Gesichtsform wird der Bronzer am Haaransatz entlang aufgetragen. Außerdem unter den Wangenknochen und links und rechts vom Kinn. Das Gesicht wird grundsätzlich mit dem dunkleren Ton eingerahmt.
  3. Verblenden. Verblenden ist das A und O dieser Make-up-Technik. Am besten geht das mit einem Make-up Ei. Die Übergänge zwischen hell und dunkel müssen wirklich sauber verblendet werden, damit das Make-up nicht zu maskenhaft aussieht.
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Wie funktionieren die neuen Make-up Techniken?

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