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Manuka-Honig

Warum nicht nur Bienen darauf fliegen.

Home » Schönheit » Manuka-Honig - 08.2018

Manuka-Honig ist das neue „Wundermittel“ in den Lebensmittelregalen, in Kosmetikprodukten und teilweise sogar in der Medizin. Tatsächlich hat der Honig, den fleißige Bienen aus dem Nektar der neuseeländischen Manuka-Pflanze produzieren, einiges drauf.

Was ist Manuka-Honig?

Während man in unseren Breitengraden Manuka-Honig gerade erst entdeckt, wird er in seiner Heimat Neuseeland sowie dem südöstlichen Australien schon lange hoch geschätzt. Seit jeher wird das Naturprodukt von den Maori für medizinische Zwecke genutzt, sowohl innerlich wie äußerlich. Der Honig wird aus dem Blütennektar des Manukabaums bzw. -strauchs, der sogenannten Südseemyrte, gewonnen.

Was macht den Manuka-Honig so besonders?

Das „Bienengold“ aus Neuseeland glänzt vor allem mit einem extrem hohen Anteil an Methylglyoxal, kurz MGO. Dieses Zuckerabbauprodukt ist für die hervorragende antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs verantwortlich. Je höher der MGO-Anteil ist, desto hochwertiger werden Manuka-Produkte eingestuft. MGO 100 sollten sie mindestens aufweisen, damit man von ihrer „Wirkung“ sprechen kann. Ein Wert von MGO 400 kennzeichnet absolute Spitzenqualität.

Wie wirkt Manuka-Honig?

Ob als süßer Brotaufstrich oder als wohltuende Gesichtsmaske: Der Honig der Südseemyrte hat viele positive Eigenschaften. Er wirkt antibakteriell, stärkt das Immunsystem, soll gut für die Verdauung sein und Harnwegsbeschwerden lindern. Äußerlich angewendet hat er eine keimtötende Wirkung und wird zur Wundheilung verwendet. Bei seinem medizinischen Einsatz gilt als Grundregel: Je länger der Weg zum Infektionsherd ist, desto höher sollte der MGO-Wert sein. Für die kosmetische Anwendung empfiehlt sich Manuka-Honig insbesondere für Haut, die zu Akne, Entzündungen oder Trockenheit neigt.

Wo findet Manuka-Honig in der Kosmetik Anwendung?

Je nach „Konzentration“ ist der Honig vor allem zum Schutz oder zur Heilung unseres größten Organs, der Haut, besonders gefragt. Bei Kosmetikartikeln findet man Manuka-Honig daher vor allem in diversen Hautpflegeprodukten, vom sanften Reinigungsschaum über die schützende Creme bis zur reichhaltigen Maske. Aber auch in Haarshampoos, Haarspülungen, Seife, Lippenbalsam oder Zahnpflegeprodukten ist der Inhaltsstoff immer öfter vertreten.

Hat das Naturprodukt auch Nachteile?

Manuka-Honig wird direkt von der Wabe ins Glas geschleudert, nicht erhitzt, bestrahlt oder ähnliches. Als unbehandeltes Naturprodukt weist der Honig daher mehr Bakterien auf. Einem gesunden Immunsystem können diese dank der eigenen „Superkraft“ des Honigs aber nichts anhaben – im Gegenteil. Aufpassen sollte man jedoch, wenn man von Haus aus ein schwaches Immunsystem hat.

DIY: Manuka-Honig-Gesichtsmaske

Das braucht man:

  • 1 TL Manuka-Honig
  • ½ Becher Topfen/Quark

So geht’s:

  • Manuka-Honig in den Topfen einrühren und auf das gereinigte Gesicht auftragen.
  • Maske 15 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen.
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