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Miteinander die Natur schützen

Tier- und Umweltprojekte vorgestellt.

Home » Inspiration » Miteinander die Natur schützen - 10.2016

Die Vielfalt von Pflanzen und Tieren erhalten. Der Natur etwas zurückgeben. Und draußen gemeinsam Kraft tanken. Wir stellen ausgewählte Tier- und Umweltprojekte der bundesweiten dm Initiative {miteinander} vor, die zum 40-Jahr-Jubiläum des Unternehmens ins Leben gerufen wurden.

Tierpflegestation

Auffangstation der Wildtierhilfe Wien: Ob verletztes Eichhörnchen oder aus dem Nest gestürzter Jungvogel: Die Wildtierhilfe Wien kümmert sich um hilfsbedürftige Wildtiere und führt sie in ihr natürliches Habitat zurück. Rund 700 bis 1.500 Tiere werden jedes Jahr versorgt, artgerecht gepflegt und wieder ausgewildert. Um diese Arbeit weiterführen zu können, sind Umbauarbeiten nötig. Und Hilfe von der Gesellschaft. „Die Unterstützung durch dm bedeutet für uns mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit“, sagt Evelyn Gattringer, Obfrau der Wildtierhilfe Wien. „Je mehr Menschen von unserem Verein wissen, desto mehr können wir sowohl unserem Bildungsauftrag nachgehen als auch Helfer und Spender auf uns aufmerksam machen.“

Mitmachen – so geht’s: Da für die optimale Versorgung der Wildtiere ein geschultes Team gebraucht wird, beschränkt sich die Hilfe auf finanzielle Unterstützung. Insgesamt elf Filialen aus der Umgebung sammeln dafür Geld. Einerseits durch den Verkauf der {miteinander}-Taschen, andererseits durch von Kunden projektspezifisch zugeordnete Geldbeträge. Für November ist ein Adventmarkt mit Übergabe des gesamten Geldbetrages geplant.

Evelyn Gattringer-Ebner, Obfrau Wildtierhilfe Wien

»Besonders in Großstädten entfernen sich immer mehr Menschen von der Natur. Daher ist es uns wichtig, ihnen die Artenvielfalt näherzubringen.«

Artenvielfalt

Netzwerk Ziesel des Naturschutzbundes NÖ, Niederösterreich: Früher war das Ziesel eine im Osten Österreichs weit verbreitete Tierart. Ungern gesehen war es in der Landwirtschaft, weil es als Ackerschädling galt. Heute ist das anders: Das Ziesel ist als stark gefährdet eingestuft und steht in ganz Europa unter strengem Schutz. Im Netzwerk Ziesel beobachten Ehrenamtliche die Entwicklung von Ziesel-Kolonien und erfassen ihre Lebensräume. Die Ergebnisse werden ausgewertet und Schutzmaßnahmen getroffen.

Mitmachen – so geht’s: Kunden können die Initiative durch den Kauf von {miteinander}-Taschen in den dm Filialen in Krems (Gewerbeparkstraße) und Hollabrunn unterstützen. Ein Euro pro Tasche geht jeweils direkt ans Projekt. Außerdem werden für viele der bekannten Ziesel-Vorkommen noch freiwillige Betreuer gesucht.

Margit Gross, Naturschutzbund NÖ

»Am Verschwinden von einst allen Menschen bekannten Arten wird die schleichende Verarmung unserer Kulturlandschaft sichtbar.«

Naturerlebnis

Lehre der Natur – Workshops zum Thema -Naturschutz, Unterpremstätten, Steiermark: Eine gesunde Umwelt ist die Basis allen Lebens. Also werden bei den Workshops von Lehre der Natur etwa Insektenhotels gebaut. Und man erfährt, wie heimische Pflanzen- und Tierarten erhalten werden können. „Wir dürfen nicht vergessen, dass nur die Natur uns Gesundheit, Kraft und Zufriedenheit schenkt, die man nicht kaufen kann. Das möchte ich vor allem den Kindern und Jugendlichen vermitteln, denn sie sind die Zukunft“, sagt Konrad Guggi, Bergwächter, Landwirt und Leiter der Naturwerkstatt.

Mitmachen – so geht’s: Elf steirische Filialen haben auch Kindern aus SOS-Kinderdörfern die Teilnahme ermöglicht. Kunden können {miteinander}-Taschen kaufen, von denen je ein Euro ans Projekt geht. Und die Naturwerkstatt wird immer wieder in die dm Lehrlingsausbildung integriert.

Konrad Guggi, Naturwerkstattleiter

»Die Natur verschwendet nicht, sie verwertet und nützt alles.«

Grenzüberschreitung

leben-verantwortung-2-lesetipp-ab_2016-08Green Belt Camp Maltsch/Malše 2016, Naturschutzbund Oberösterreich: Wo einst der Eiserne Vorhang Österreich und Tschechien trennte, kommen heute jeden Sommer Jugendliche beider Länder zusammen. Mit dem Vorhaben, die ökologisch wertvollen Wiesenflächen und selten gewordene bodenbrütende Vogelarten zu schützen. Der Fluss Maltsch bildet die Staatsgrenze. Beim einwöchigen Naturschutz-Camp, das jährlich im August stattfindet, wird das Grüne Band Europas durch die Mahd der Wiesenflächen und durch Entbuschen gepflegt.

Mitmachen – so geht’s: dm unterstützt das Projekt finanziell, dm Kunden können es durch den Kauf von {miteinander}-Taschen in den Filialen Wels (Max-Center) und Bad Hall fördern. Außerdem haben im Sommer einige dm Mitarbeiter beim Mähen und Entbuschen mitgeholfen.

Berta Reiter-Sperrer, dm Gebietsmanagerin

»Ich bin begeistert, wie verbindend die gemeinsame Arbeit ist.«

Gartenarbeit

Gemeinschaftsgarten Regenbogenland zur Förderung der Integration, Pfarre St. Ruprecht bei Villach, Kärnten: Vielfalt statt Einfalt! Das Regenbogenland ist ein Garten, der nicht nur die Natur näherbringt, sondern auch Begegnungsort der Kulturen ist. Menschen aus zwölf Nationen bauen nach biologischen Kriterien Gemüse für den Eigenbedarf an. Miteinander reden, miteinander ernten, miteinander teilen. Die gemeinsame Gartenarbeit unterstützt den Integrationsprozess, der Kontakt mit der Erde schafft ein Gefühl der Verwurzelung.

Mitmachen – so geht’s: dm Mitarbeiterinnen aus der Region haben den Garten bereits besucht und einen Scheck übergeben, der dem Bau einer Gemeinschaftsküche zugutekommt. Einige Mitarbeiterinnen verbrachten dort außerdem ihren dm mehr vom leben tag, um beim Gärtnern zu helfen. Kunden können in fünf teilnehmenden Filialen in Treffen, Velden und Villach die {miteinander}-Taschen kaufen. Pro verkaufter Baumwolltasche geht ein Euro an das Projekt.

Daniela Wurzer, Filialleiterin Filiale Treffen

»Wir haben bei unserem mehr vom leben tag vor Ort erfahren, dass es um gemeinschaftliches Gärtnern geht, aber auch um Nachhaltigkeit. Im Regenbogenland werden viele selten gewordene Pflanzen angebaut.«

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