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Initiative: dm miteinander

40 soziale Projekte werden realisiert. Vier stellen wir hier vor.

Home » Inspiration » Initiative:dm miteinander - 07.2016

Sich Auszeiten gönnen. Die Probleme einmal vergessen. Und neue Eindrücke sammeln. Das ist nicht jedem möglich. Sollte es aber sein, findet die dm Initiative {miteinander}.

Manche Dinge im Leben nehmen wir als selbstverständlich hin. Für andere scheinen sie aber unerreichbar zu sein. Einmal im Leben fliegen. Den Duft blühender Rosen riechen. Das Gefühl erleben, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Oder die Freiheit haben, sich Zeit für sich zu nehmen. Die von dm drogerie markt ins Leben gerufene Initiative {miteinander} möchte Menschen, die besondere Bedürfnisse haben oder in schwierigen Lebenslagen sind, solch wertvolle Auszeiten und Erlebnisse ermöglichen. Und so ihr Leben ein bisschen besser machen. Mithilfe engagierter Freiwilliger, die ein Herz für andere haben und ihren Mitmenschen etwas Gutes tun wollen.Miteinander hat man mehr zu lachen. Miteinander erreicht man Ziele leichter.

Zusammenhalt. Miteinander hat man mehr zu lachen. Miteinander erreicht man Ziele leichter.

Zusammenhalt. Miteinander hat man mehr zu lachen. Miteinander erreicht man Ziele leichter.

Gemeinsam Gutes tun

Zum 40-jährigen Bestehen hat dm drogerie markt deshalb dazu aufgerufen, auf der Online-Plattform Ideen für ein besseres Miteinander zu teilen. Kunden, Partner, Nachbarn und Mitarbeiter aus ganz Österreich haben insgesamt mehr als 400 Vorschläge eingebracht.

Daraus hat dm, passend zum 40-Jahr-Jubiläum, 40 Sieger-Projekte ausgewählt. Mit der Unterstützung von langjährigen Kooperationspartnern wie Caritas, SOS-Kinderdorf, aktion leben oder Naturschutzbund.

Die 40 ausgewählten Projekte werden bis Jahresende gemeinsam von den engagierten Ideengebern und dm realisiert. Wie die konkrete Unterstützung erfolgt, wird für jedes Vorhaben individuell entschieden. Auch viele dm Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben ihre Vorschläge mitgeteilt und engagieren sich in einem der Projekte, die umgesetzt werden. Einige der Vorhaben haben das Ziel, anderen Menschen kleine Auszeiten vom Alltag zu schenken. Und wir stellen hier vier davon vor.

Gartenfreuden

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Erinnerung. Die Düfte des Gartens geben den Senioren Hoffnung und Erinnerungen zurück.

Demenzgarten – Die Mitarbeiter im „Haus der Senioren“ in Radstadt, Salzburg hat ihn möglich gemacht.

Der Duft von Rosen, die pelzige Oberfläche von Salbei oder das Zwitschern der Vögel. Auch wenn von Demenz betroffene Menschen sich an vieles nicht mehr erinnern können, das Hier und Jetzt erleben sie mit allen Sinnen. Deshalb möchten die Mitarbeiter des „Haus der Senioren“ in Radstadt einen Demenzgarten einrichten. Denn von den 54 Bewohnern sind viele an verschiedenen Formen der Demenz erkrankt. Und der bestehende Garten vor dem Seniorenhaus kann bisher nur zum Teil von den Heimbewohnern genutzt werden. Die Mitarbeiter möchten ihn nun so umgestalten, dass ihn künftig alle nutzen können. Denn die Betroffenen haben oft einen starken Bewegungsdrang, den sie im neu zu gestaltenden Aktiv-Park in sicherer Umgebung ausleben könnten. Die Natur erleben, Gräser fühlen oder an Blumen riechen, all das soll die geistigen Reserven der Senioren aktivieren.

Spielkameraden

Gemeinsame Freizeit-Erlebnisse für beeinträchtigte Kinder. Der Verein „Ich bin aktiv“ in Wien setzt sich ein.

Sich miteinander bewegen, miteinander etwas erleben, miteinander lachen: Es ist schön, von anderen Menschen umgeben zu sein.
Und Erfahrungen gemeinsam zu machen. Aber für Kinder und Jugendliche mit kognitiver Behinderung ist das nicht einfach. Deshalb organisiert der Verein „Ich bin aktiv“ Freizeitaktivitäten für junge Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Das Besondere daran: Auch Menschen ohne kognitive Behinderung nehmen daran teil. So wachsen die Kinder und Jugendlichen zu einer Gruppe zusammen. „Sie werden Teil von etwas Spannendem und Neuem, entwickeln ungeahnte Fähigkeiten und entdecken oft bislang unbekannte Talente und Leidenschaften“, erzählen die Projektbetreiber.

Kraft. In schwachen Momenten ist es wichtig, Kraft aus dem Miteinander schöpfen zu können.

Kraft. In schwachen Momenten kann man Kraft aus dem Miteinander schöpfen.

Wochenendausflug

Die Rollschnecken in Salzburg organisieren gemeinsame Freizeit-Erlebnisse für beeinträchtigte Kinder. Für mehr Spaß gemeinsam.

Spaß haben, selbstständig und unabhängig sein. Das will jeder. Und das wollen natürlich auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Der Verein „Rollschnecken“ setzt sich aus Eltern, Verwandten, Freunden und schulischen Mitarbeitern einer Sonderschule für körperbehinderte Kinder zusammen. Und diese wollen ihren Schützlingen ermöglichen, regelmäßig ein Wochenende ohne Eltern verbringen zu können. „Aufgrund der körperlichen Beeinträchtigungen benötigen unsere Kinder ein hohes Maß an Unterstützung im Alltag, einige von ihnen auch eine 24-Stunden-Betreuung“, so die Initiatoren. Aber künftig sollen sie einmal im Monat ein gemeinsames Wochenende unter dem Motto „Fühl dich frei“ genießen.

Flugstunde

Rundflüge für benachteiligte Kinder. Der Verein „Fliegen für Kinder mit Handicap“ in Hohenems, Vorarlberg setzt es um.

Einfach abheben. Die Alltagssorgen und die eigene Krankheit über den Wolken für eine kurze Zeit vergessen. Grenzenlose Freiheit erfahren. Und Spaß haben. Diesen Wunsch erfüllen die Piloten vom Rundflugteam Flugplatz Hohenems seit 16 Jahren sozial benachteiligten oder kranken Kindern und ihren Familien. Beim jährlich veranstalteten Kinderflugtag sehen viele zum ersten Mal in ihrem Leben die Welt von oben. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung etabliert und erfreut sich großer Beliebtheit. Aber damit der Kinderflugtag auch in Zukunft in der aktuellen Größenordnung stattfinden kann und noch viele Familien daran teilnehmen können, ist der Verein auf Unterstützung angewiesen.

eine ältere und eine Junge Frau gehen Arm in Arm durch den Garten.

Halt. Manchmal braucht jeder Jemanden, der ihn stütz und durch die dunkleren Zeiten begleitet.

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