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Jeder Mama das passende Workout

8 Muttertypen, 8 Workouts. Und eine Auszeit-Übung.

Home » Genuss » Jeder Mamadas passende Workout - 04.2016

Mütter sind so verschieden wie einzigartig. Acht Muttertypen und das passende Workout.

Die Latte-Macchiato-Mutter

Sie ist die typische LOHAS-Vertreterin – also eine Frau, die sich dem grünen „Lifestyle of Health and Sustainability“ verschrieben hat. Sie kocht für die Familie mit gesunden Zutaten, die sie oft direkt am Bauernhof kauft – was sie gerne mit einem geselligen Ausflug ins Grüne verbindet. Das urbane Leben kann sie trotzdem genießen; so geht sie auch gemeinsam mit Freunden und den Kindern ins vegane Szenerestaurant, trägt schicke nachhaltige Kleidung und lässt nicht zu, dass die Mutterschaft ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt: Man trifft sie also immer noch im Café nebenan, wo sie Zeitung lesend oder mit Freundinnen plaudernd ihren Latte macchiato trinkt.

Ihr Workout. Ausgeglichenheit ist ihr wichtig. Fernöstliche Bewegungslehren wie Yoga oder Tai-Chi bringen Körper und Seele in Einklang. Und man kann die Übungen in der warmen Jahreszeit auch im Park durchführen. Die Kinder machen mit. Oder spielen auf der Wiese.

Die Pippi-Langstrumpf-Mutter

Ihr Zuhause ist eine kleine Villa Kunterbunt. Nicht zuletzt deshalb, weil die Kinder gerne mit Pinsel und Farbe die Wände verschönern dürfen. Und auch sonst ist spontane Kreativität nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Familie soll ja schließlich auch Spaß machen. Deshalb nimmt es die Pippi-Langstrumpf-Mutter mit Haushaltsregeln und Ernährungsvorschriften nicht immer so genau – Hauptsache, alle sind happy. Sie ist vom Typ her eher eine große Schwester, trotzdem ist auf sie Verlass. Die Pippi-Langstrumpf-Mama ist eine, mit der man Pferde stehlen kann.

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Ihr Workout. Selbst wenn sie die Pferde nicht stehlen muss, sie reitet gerne. Mit den Kids und manchmal auch barfuß und im Stehen. Auch sonst sind Zirkusspiele statt Zirkeltraining angesagt: Slackline, Jonglieren oder Trampolinspringen machen den Müttern und ihren Kindern gleichermaßen Spaß.

Die Multi-Handling-Mutter

Diese Mama steht voll im Berufsleben. Kinder, Küche, Karriere: Es gelingt ihr eigentlich ziemlich gut, diese drei Ks zu kombinieren. Nicht zuletzt dank bestens durchorganisierter Kinderbetreuung. Im Job ist sie ebenso erfolgreich wie beim Managen ihres Haushalts. Ein Begriff ist für sie ganz wichtig: Quality-Time. In der Zeit, die sie mit ihren Kids verbringt, schenkt sie ihnen ihre volle Aufmerksamkeit. Was in der Alltagsplanung leider ein wenig zu kurz kommt, sind der Partner, Freunde und ein regelmäßiges Fitnessprogramm.

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Ihr Workout. Radfahren ist für viele Multi-Handling-Mütter die perfekte Methode, um in Form zu bleiben. Einerseits, weil sie mit dem Drahtesel ins Büro fahren können. Und andererseits, weil romantische Radtouren mit dem Liebsten, aber auch gesellige Ausflüge mit der Familie und mit Freunden eine tolle Gelegenheit sind, mit all seinen Lieben etwas zu unternehmen.

Die Hidden-Potential-Mutter

Sie hat die Karriere für die Kinder aufgegeben – zumindest vorübergehend. Und sie hat es gern getan. Schließlich liebt sie ihre Sprösslinge und will für sie das Allerbeste. Nach und nach vermisst sie aber ihren Job immer mehr. Obwohl sie mit Haushalt und Familie alle Hände voll zu tun hat, fehlt ihr die berufliche Herausforderung. Eine Teilzeitstelle, die sie vielleicht annimmt, wenn die Kids ins Kindergartenalter kommen, ist nicht besonders befriedigend. Damit kann sie nicht an das anschließen, was sie vor der Geburt der Kleinen schon erreicht hat. Sie kann mehr – und will es auch beweisen dürfen.

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Ihr Workout. Die Hidden-Potential-Mutter kann ihre Fitnesszeit nutzen, um etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Etwa, indem sie einen Verein – zum Beispiel für einen trendigen Ballsport – gründet, dessen Mannschaft an Wettbewerben teilnimmt. Und der vielleicht sogar eine Kinderbetreuung während der Trainingsstunden anbietet. Andere Mütter werden es ihr danken.

Tipp: Hat man eine Familie, hat man natürlich nicht immer Zeit fürs Training. Da nutzt man am besten die, in der die Kinder schlafen.

Twen-Mom und Yo-Mama

Die Twen-Mama ist zwischen 20 und 30. Ihr Kind war vielleicht nicht geplant, ihr Haushalt ist noch etwas improvisiert. Finanziell ist sie oft auf Unterstützung durch ihre Eltern angewiesen. Und auch die Kinderbetreuung liegt zeitweilig in Omas Händen. Auch gut, dann geht
sie eben allein in den Skatepark. Und trifft dort auf die Yo-Mama, die ihrem Nachwuchs gerade einen coolen Flip beibringt. Sie steht schon mehr auf eigenen Beinen als die Twen-Mom, ist aber auch noch jung oder zumindest jung geblieben. Sie hat Verständnis für die Wünsche ihrer Kinder und erlaubt ihnen viel, ohne ständig ein schlechtes Gewissen zu haben. Anstatt ihnen zu viele Grenzen zu setzen, lotet sie gemeinsam mit ihnen welche aus.

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Ihr Workout. Diese Muttertypen mögen die gleichen Sportarten wie ihr Nachwuchs. Sie probieren gern Neues aus. Wie das postmoderne Skateboard ohne Brett. Auch ganz nach ihrem Geschmack: Capoeira oder Streetdance.

Die Profi-Mom

Sie hat ihr erstes Kind oft erst spät bekommen. Davor hatte sie einen anspruchsvollen Job, den sie gerne an den Nagel gehängt hat, um sich ganz der Familie zu widmen. Jetzt ist sie hauptberuflich Mama, aber natürlich vom Typ her immer noch ein Vollprofi. Das heißt: Sie macht gerade Karriere als Mutter. Im extremsten Fall ist sie eine sogenannte Helicopter-Mom, die in ständiger Überwachung um ihren Nachwuchs kreist. Im besten Fall ist sie nicht nur die perfekte Familienmanagerin, sondern auch eine talentierte Führungskraft, die genau weiß, wie viel Verantwortung sie ihren Kids bereits übertragen kann, und das auch rechtzeitig tut.

Ihr Workout. Messbare Erfolge sind ihr wichtig, und der Laufsport kann sie ihr bieten. Dazu kommt, dass Ausdauertraining ihrem Naturell entspricht. Schließlich ist sie jemand, der Langzeitprojekte in Angriff nimmt. Eins davon sollte der nächste Marathon sein. Da ist sie ganz in ihrem Element.

Die Restart-Mutter

Viele Jahre lang hat sich ihr ganzes Leben um die Kinder gedreht, jetzt dreht es sich nur noch im Kreis. Denn die Sprösslinge werden langsam erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Trotzdem ist sie gerne für sie da – vorausgesetzt, dass sie da sind. Denn sie verliert nach und nach die Lust daran, ständig für vier Personen zu kochen, wenn letztlich nur zwei am Tisch sitzen. Warum also nicht einfach einmal den Gemüseschäler in der Lade lassen und mit dem Partner in ein nettes Lokal gehen? Und auch für den Job wäre eigentlich wieder mehr Zeit: Restart-Mütter denken oft über eine zweite Karriere nach – und sind gleichzeitig bereit, mehr Energie in ihre Partnerschaft zu investieren.

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Ihr Workout. Bewegung und Beziehung lassen sich ziemlich leicht unter einen Hut bringen: Etwa beim Tennis. Oder beim Klettern. Oder beim Golfen. Oder beim Paartanzen: Bei Standard, Boogie, Salsa, Tango oder Lindy Hop kommt man einander wieder näher – und gleichzeitig gemeinsam unter die Leute.

Die Mommaddy

Der Name sagt es schon: Diese zumeist alleinerziehende Mutter ist Mom und Dad in einem. Der Job steht für sie zwar nicht an allererster Stelle, aber oft sehr weit oben auf der Prioritätenskala. Schließlich hängt das Wohlergehen der Familie auch von ihrem Einkommen ab. Mommaddys kalkulieren genau und gönnen sich selbst wenig Luxus. Restaurantbesuche sind die Ausnahme, gesunde Fertigmahlzeiten willkommen. Leider ist es dann oft doch die Pizza aus dem Karton – samt all ihrer Kalorien. Das dazugehörige Ausgleichstraining muss erschwinglich sein. Die Sportausrüstung der Kinder ist ohnehin schon teuer genug.

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Ihr Workout. Um mit Martial Art Body Workouts die eigene Durchsetzungskraft zu steigern, genügen ein Trainingsanzug und Socken. Aber auch die Weiblichkeit kann mit wenig Equipment gestärkt werden: Bei Ballett, Oriental Dance oder Silking fühlt man sich auch in einem simplen T-shirt und Leggins verführerisch.

Time-Out für Mamas:Weiterlesen

Fröhliches Herz

BUCH TIPP „Time-Out für Mama“ von E. Heidböhmer

Manchmal bleibt aber einfach keine Zeit für ein Workout. Autorin Ellen Heidböhmer, selbst Mutter von vier Kindern, weiß das nur allzu gut – und hat deshalb für ihr Buch „Time-Out für Mama“  eine Vielzahl von Übungen und Entspannungstechniken für Körper und Seele zusammengetragen, mit denen man ganz schnell neue Energie tanken kann.

Egal, welchem Mama-Typ man angehört – manchmal bleibt einfach keine Zeit für ein Workout. Autorin Ellen Heidböhmer, selbst Mutter von vier Kindern, weiß das nur allzu gut – und hat deshalb für ihr Buch „Time-Out für Mama“  eine Vielzahl von Exercises und Entspannungstechniken für Körper und Seele zusammengetragen, mit denen man ganz schnell neue Energie tanken kann. Hier ist so eine kurze Auszeit-Übung zum Ausprobieren:

Wie geht sie?

Erstens. Setzen Sie sich im Schneidersitz auf den Boden.
Zweitens. Legen Sie die Arme über Kreuz, sodass die linke Hand auf dem rechten Knie ruht und die rechte Hand auf dem linken Knie.
Drittens. Üben Sie mit den Händen sanften Druck aus, sodass die Knie noch ein wenig Richtung Boden sinken.
Viertens. Beugen Sie sich nun langsam nach vorn, so weit es Ihnen möglich ist.
Fünftens. Bleiben Sie in dieser Position, entspannen Sie alle Muskeln und atmen Sie zwei Mal ruhig und tief.
Sechstens. Richten Sie sich vorsichtig wieder auf, lösen Sie die Position.
Siebtens. Bleiben Sie noch einen Augenblick sitzen und spüren Sie nach.

Energetisch. Aktivieren Sie den Dreifach-Meridian, der Energie im Körper schafft und sie verteilt.

Was bewirkt sie?

Diese Meridianübung aus dem Do-In, einem Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin, harmonisiert den sogenannten Dreifach-Erwärmer-Meridian, der Energie ansammelt und sie im Körper verteilt. Er wirkt entspannend auf das Nervensystem und verhilft zu Ruhe und Ausgeglichenheit. Ist er im Ungleichgewicht, kann das zu Symptomen wie Herzunruhe oder Herzrasen führen.

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