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Nachhaltige Logistik bei dm

Home » Leben » Nachhaltigkeit » Nachhaltige Logistik bei dm - 05.2017

Regale wollen gut gefüllt sein. Unsere Umwelt möchte gut behandelt werden. dm setzt auf kurze Wege und ausgeklügelte Logistik, um beiden Bedürfnissen gerecht zu werden.

Es gibt viele Produkte und Gegenstände, die unser Leben im Alltag bereichern. Zu den meisten davon greifen wir wie selbstverständlich: zum Deo in der Früh, zum Duschgel nach dem Sport. Zur Küchenrolle, zum Waschmittel, zum Raumerfrischer. Bis sie im Regal landen, haben diese Produkte oft mehrere Stationen hinter sich. Bei dm drogeriemarkt ist man bemüht, diese Wege so kurz wie möglich zu halten.

Deshalb werden von der Logistik-Zentrale im oberösterreichischen Enns aus alle heimischen dm Filialen beliefert – aktuell mehr als 390. Das sogenannte Verteilzentrum fungiert quasi als Schnittstelle zwischen Lieferanten und Filialen. Damit die richtigen Produkte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

Bei mehr als 13.500 lagernden Artikeln ist das jeden Tag eine neue Herausforderung. „Die Lage des Verteil­zentrums ist optimal, da viele Waren aus Deutschland kommen und sich Enns als erster Standort ideal eignet“, so Logistikmanager Gerald Gruber. „Nahe Linz haben wir eine gute Verkehrsanbindung und können alle Regionen effizient beliefern.“

Die dm Logistik-Zentrale in Enns beliefert mehr als 390 Filialen

Reibungsloser Ablauf

junges Mädchenräumt dm Regal einMittlerweile verlassen jeden Monat mehr als 28.000 Produktpaletten das Logistik-Zentrum. Die mehr als 600 Mitarbeiter des Verteilzentrums sorgen dafür, dass der Warenfluss reibungslos abläuft. Die meisten dm Filialen in Österreich erhalten zweimal wöchentlich, manche sogar täglich eine Lieferung. Um die Wege noch kürzer zu machen, wurden in den vergangenen Jahren mehrere Umschlagspunkte in Österreich eingerichtet. Sie dienen sozusagen als Zwischenstation.

„Das schont die natürlichen Ressourcen, denn durch die bessere Auslastung der Lkw sind weniger Fahrten notwendig“, erklärt Gruber. So können die Filialen noch punktgenauer, effizienter und ökologischer mit Waren versorgt werden. Auch die Logistik für den dm Online Shop meindm.at wird von Enns aus gesteuert.

Überhaupt: Es wird viel koordiniert. Schließlich müssen auch die Warenströme für die verbundenen Länder in Mittel- und Südosteuropa gelenkt werden. Sie werden in einem eigenen Verteil­zentrum im ungarischen Törökbálint in der Nähe von Budapest gebündelt. Von dort aus werden dm Filialen in Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Rumänien, Serbien und der Slowakei sowie in Slowenien, Tschechien und Ungarn mit Produkten versorgt.

Umweltschonende Verteilung

Die Verteilung der Waren soll so umweltschonend wie nur möglich stattfinden. Deshalb sind die Lkw stets ausreichend beladen. Darüber hinaus setzt dm Spedi­tionspartner Quehenberger auf emissions­arme Fahrzeuge. Diese orientieren sich an aktuellen Abgaswerten wie Euro 6 oder EEV. Auch beim Betrieb des Verteilzen­trums selbst lässt sich Energie einsparen.

„Zum Beispiel, indem wir die Waren­bewegung richtig organisieren und auf modernste Technik bauen“, so Logistik­manager Gruber. Etwa durch den energieeffizienten Betrieb der Staplerflotte. Oder indem man auf eine langfristige Immobilie setzt, die laufend auf den neuesten Stand gebracht wird. Das Verteilzentrum in Enns besteht seit 28 Jahren und hat mittlerweile 26.000 Quadratmeter Nutzfläche.

Modernste Technik: Soeben noch in der Zentrale, bald schon in der Filiale.

„Heute sind die Gebäude thermisch saniert und die Steuerung von Heizung und Kühlung ist auf dem neuesten Stand“, sagt Gruber. Das spart Energiekosten. Den Strom bezieht das Logistik-Zentrum zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Gruber betont die offene Grundhaltung von dm drogerie markt in puncto Nachhaltigkeit. „Diese führt dazu, dass wir auch hier im Verteilzentrum die richtigen Entscheidungen treffen können.“ Etwa wenn es darum gehe, bereits Bestehendes nachhaltig umzurüsten.

Logistik Know-How teilen

gabelstapler im dm VerteilerzentrumWeil man gemeinsam mehr Ideen hat als alleine, ist dm drogerie markt Mitglied des „Council für nachhaltige Logistik“. Der europaweit einzigartigen Initiative gehören aktuell 16 große österreichische Firmen aus den Bereichen Handel, Logistik und Produktion an. Teil der Gruppe ist die Universität für Bodenkultur in Wien, welche die Aktivitäten wissenschaftlich begleitet. In gemeinsamen Arbeitsgruppen werden Informationen und Erfahrungen ausgetauscht.

Aber nicht nur: Nachhaltige Projekte werden aktiv entwickelt und gefördert. Etwa, um in der Stadtlogistik gute Rahmenbedingungen zu schaffen und die Abgasbelastung zu minimieren. Oder um eine möglichst nachhaltige Lager-Logistik voranzutreiben.

Auch der künftige Einsatz von Elektro-Lkw ist ein großes Thema. Derzeit laufen Testbetriebe, in den nächsten zwei bis drei Jahren sollen die ersten großen E-Lkw in Serienproduktion gehen. Als Speditionspartner von dm Österreich ist auch hier Quehenberger mit an Bord. Gruber: „Diese Form der Zusammenarbeit zeigt, dass man gemeinsam deutlich mehr bewirken kann als im Alleingang.“

{miteinander} zu nachhaltiger Logistik

 

Rutschpartie

dm drogerie markt und Fa sind mit einer gemeinsamen Aktion in den Frühling gestartet: Bis Ende April konnten dm Kunden leere Duschgelflaschen in eigens aufgestellte Sammelboxen in allen heimischen dm Filialen werfen. Sie werden nun vom dm Speditionspartner, dem Logistikunternehmen Quehenberger, zum Recycling-Spezialisten TerraCycle gebracht. „Als langjähriger Logistikpartner von dm drogerie markt unterstützen wir diese Aktion sehr gerne“, sagt Hermann Költringer, der bei Quehenberger für die Zusammenarbeit mit dm zuständig ist. „Da wir unsere Zustell-Lkw nutzen, vermeiden wir Extra-Transporte – auch das ist im Sinne der Umwelt.“ Die Spezialisten von TerraCycle verarbeiten die Plastikflaschen zu Granulat und in der Folge zu Kinderrutschen. Im Herbst werden diese an die Organisation SOS-Kinderdorf übergeben.

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