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Natürliche Zahnpflege

Wir stellen Zahnpasten auf pflanzlicher Basis vor.

Home » Schönheit » NatürlicheZahnpflege - 06.2016

Schluss mit der Schaumparty im Mund. Zähne putzen mit natürlicher Zahnpasta.

Dass Zahnpasta Karies und andere Nettigkeiten im Alleingang aufhalten kann, wurde längst widerlegt. Ohne Zahnbürste, Zahnseide oder andere mechanische Hilfen schäumt sie vergeblich vor Zorn auf die Übeltäter. Tag für Tag drücken wir also auf irgendwelche Tuben, ohne genau zu wissen, was in so einer Zahnpasta überhaupt drin ist. Nur so viel: Nicht alle enthaltenen Inhaltsstoffe nützen unseren Zähnen. Wer synthetische Tenside und Süßstoffe, künstliche Aromastoffe, chemische Bindemittel oder das schon lang umstrittene Fluorid vermeiden möchte, sollte mal einen Umstieg auf Naturprodukte in Erwägung ziehen.

junge Frau putzt sich die Zähne

Sauber. Auch mit natürlichen Wirkstoffen lassen sich die Beißerchen perfekt pflegen.

Süss oder salzig?

Bei natürlichen Zahn- und Mundpflegeprodukten werden nur reine Natursubstanzen verwendet. Mineralische Putzkörper wie Kieselerde, Kreide oder Meersalz reinigen sanft und gründlich. Auf antibakterielle Konservierungsmittel wird grundsätzlich, auf Schaummittel weitgehend verzichtet. Ätherische Öle verleihen den Pasten und Mundspülungen nachhaltige Frische. Zum Süßen verwenden Naturkosmetikhersteller Süßholzwurzel oder Xylit. Fluorid ist nur in wenigen Bio-Zahnpasten enthalten. Statt synthetischer Verbindungen setzt man bei natürlichen Zahnpflegeprodukten auf die Wirkstoffe der Natur. Kräuter und ätherische Öle sorgen nicht nur für einen angenehmen und frischen Geschmack, sondern wirken vor allem auch therapeutisch – indem sie die Zähne schützen und das Zahnfleisch kräftigen. Calendula und Hamamelis fördern etwa die Wundheilung. Gegen Bakterien, die Karies und Plaque auslösen, wirken Teebaumöl, Echinacea oder Salbei. Kamille, Rathaniawurzel oder Myrrhe beugen zusätzlich Entzündungen vor. Natürliche Zahnpasten unterstützen neben ihrer Reinigungswirkung eben auch die Heilungsprozesse im Mundraum und helfen, das Gleichgewicht der darin angesiedelten Bakterien aufrechtzuerhalten.

Wechseln Sie Zahncreme mit und ohne Flourid ab. Damit gehen Sie auf Nummer sicher.

BUCH TIPP Putz-Hilfe

Mit der Putzapp „PutzHelden“ von ErgoDirekt lernen Ihre Kinder das richtige Zähnputzen. Gibt’s auch für iOS. Für die Größeren gibt’s den Toothbrush Pacer, der Ihnen zeigt, wie lang und wie genau Sie richtig Zähne putzen.

Gewohnheitstier Mensch

Die Umstellung auf Zahnpasten mit natürlichen Inhaltsstoffen dauert ein bisschen. Denn wenn man das erste Mal mit einer Bio-Zahnpasta putzt, merkt man schnell, dass hier alles anders ist als bisher. Der Geschmack ist weniger intensiv und Wirkstoffe wie Salz oder Calendula wirken erst einmal befremdlich. Es findet definitiv keine Schaumparty im Mund statt und die Zähne fühlen sich nach dem Putzen erstaunlich unbelastet an. Es gibt auch kein künstlich erzeugtes Frischegefühl. Darauf stellt man sich allerdings schnell ein. Auch weil es mittlerweile natürliche Zahnpasten gibt, die bis zu einem gewissen Grad schäumen und außerdem auf Minz-Basis funktionieren. Der frische Atem ist dann etwas ganz Natürliches.

Grundsätzlich gilt: Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch sind das Ergebnis einer gesunden Mundflora, in der die natürlich angesiedelten Bakterienstämme nicht bei jedem Putzen eliminiert werden.

Was man nicht machen darf wenn man weiße Zähne will

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Tipps für die Zahnpflege

Was kann man noch alles tun um seine Zähne auf natürliche Weise zu pflegen. Hier ein paar Hinweise:

  • Zunge reinigen: Im Rahmen Ihrer Zahnhygiene sollten Sie auf keinen Fall das Reinigen Ihrer Zunge vergessen. Sie ist ein idealer Nistplatz für Bakterien jeglicher Art. Am besten reinigt man Morgens vor dem Zähneputzen die Zunge mit einen Zungenschaber. Sie werden erstaunt sein, wie viel Belag sich über Nacht darauf gebildet hat. Die Zungenreinigung wirkt sich positiv und hemmend auf die Neubildung von Zahnbelag aus.
  • Ölziehen: Eine ideale Maßnahme zur Stärkung der Zähne und des Zahnfleisches. Dazu nimmt man einen Esslöffel biologisches Sonnenblumenöl und spült es 1-2 Minuten durch die Zähne. Danach unbedingt ausspucken.

TIPP: Wenn man homöophatische Mittel nimmt, sollte man auf Minze verzichten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

  • Vitamin C: Achten Sie auf eine ausreichende Vitamin C-Versorgung. Dieses Vitamin ist ein wichtiges Antioxidans im Kampf gegen freie Radikale. Außerdem wird es für den Aufbau des Zahnbeins und die Stärkung des Zahnfleisch-Bindegewebes dringend benötigt. Nicht zu vergessen wirkt es entzündungshemmend und beschleunigt die Wundheilungsprozesse.
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