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Was ist Naturkosmetik?

Natürlich schön: Wir zeigen Ihnen, was in Naturkosmetik wirklich drin ist.

Home » Schönheit » Pflege » Was istNaturkosmetik? - 10.2015

Teil 1: Ganz schön natürlich

Sie ist gut für die Haut, den Körper und die Umwelt. Es gibt sie schon seit Jahrhunderten. Und sie wird immer beliebter. Die Naturkosmetik wirft aber noch einige Fragen auf.

Natürliche Schätze

Naturkosmetik heißt grob übersetzt: sich mit den Schätzen der Natur zu schmücken. Natürliche Schönheit steht hoch im Kurs; dass dabei auch die Natur geschont wird, macht die Schönheit noch schöner. Rein wissenschaftlich betrachtet sind Naturkosmetik und konventionelle Kosmetik gleichwertig. Aber: „Für Naturkosmetik muss man sich entscheiden“, sagt Marion Mohrmann, Sortimentsmanagerin der dm Naturkosmetik. Schon seit Jahrhunderten werden natürliche Schönheitsrezepte weitergegeben.

Illustration Naturkosmetik Inhaltsstoffe

Natur-Wunder. Naturkosmetik enthält nichts, was Mensch, Tier oder Natur schaden könnte.

Heute ist das Angebot an entsprechenden Kosmetikprodukten riesengroß. „Auch konventionelle Kosmetikmarken lassen sich stark vom Trend zur Naturkosmetik beeinflussen“, so Mohrmann. Wo Natur draufsteht, ist aber nicht immer nur Natur drin.Nach wie vor gibt es Vorurteile und Unsicherheiten in Bezug auf Naturkosmetik. Marion Mohrmann ist sich aber sicher, dass „Information und Aufklärung Vertrauen schaffen“.

Natur-Kosmetik

In der Naturkosmetik betrachtet man die Pflege von Körper, Gesicht und Haaren ganzheitlich als innere und äußere Angelegenheit. Man unterstützt die Haut in ihrer natürlichen Regenerationsfähigkeit und bringt sie ins Gleichgewicht. Naturkosmetik dient also der Anregung und Unterstützung der natürlichen Hautfunktionen. Die Produkte bekämpfen nicht die Symptome, sondern die Ursachen. Man bringt Rezepturen auf den neuesten Stand der Wissenschaft und kombiniert sie mit altem, überliefertem Wissen.

Marion Mohrmann, Sortimentsmanagerin bei dm

„Naturkosmetik kann alles bedienen, was konventionelle Kosmetik auch kann. Man sollte sie nur nicht kombinieren. Es richtet zwar keinen Schaden an, aber man bekommt nie die volle Wirkung der Naturkosmetik zu spüren.“

Die eingesetzten Rohstoffe stammen nicht immer, aber meistens aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Inhaltsstoffe sind pflanzlicher, teilweise auch mineralischer Herkunft. Auf Tierversuche wird verzichtet. Kurz gesagt: Naturkosmetik enthält nichts, was Mensch, Tier oder Natur schaden könnte. Darüber hinaus sind Aspekte der Nachhaltigkeit von großer Bedeutung. Wenn es zum Beispiel um die Verpackung, um ökologische Transportwege, Herstellungsprozesse, Anbauprojekte und faire Herstell- und Handelsbedingungen geht.

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Und was ist wirklich drin?

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Naturkosmetik und konventioneller Kosmetik ist der Einsatz von hochwertigen Pflanzenwirkstoffen. Bevorzugt aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus kontrolliert biologischer Wildsammlung. Die Rohstoffe natürlichen Ursprungs haben aber selbstverständlich auch ihren Preis. Folgende Inhaltsstoffe setzt man in Naturkosmetikprodukten besonders häufig ein:

Natürliche Öle: wie Oliven-, Soja- oder Avocadoöl.
Ätherische Öle: die kostbarsten Substanzen der Kosmetika.
Kräuterextrakte: wie Rosen- oder Kamillenextrakt.
Natürliche Duftstoffe bzw. Pflanzenwirkstoffe: wie Bisabolol (Kamillenauszug) oder Tocopherol (natürliches Vitamin E).
Natürliche Fette und Wachse: wie Bienen- oder Wollwachs, Kokosfett, Kakao- oder Sheabutter.
Emulgatoren: aus natürlichen Ausgangsstoffen wie Kokosöl, Bienenwachs und Lanolin.
Mineralische Rohstoffe, tierische Rohstoffe: Gestattet sind aber nur solche, die von Tieren produziert werden, wie Milch oder Honig. Rohstoffe aus toten Wirbeltieren (Emuöl, Nerzöl, Murmeltierfett, tierische Fette, Collagen oder Frischzellen) sind nicht gestattet. Tierversuche sind absolut verboten.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Ganz schön natürlich –Naturkosmetik
Teil 2: 7 Tabus in der Naturkosmetik
Teil 3: Kosmetik vs. Naturkosmetik

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