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Für mehr Obst im Leben

Freche Früchtchen.

Home » Genuss » Für mehr Obst im Leben - 07.2017

Nachbars Bäume tragen die besten Früchte? Das stimmt. Und gesund sind die heimischen Superfrüchtchen obendrein. Und wenn der Nachbar keinen Garten hat, ernten wir lieber die Regale ab und decken uns ein mit beerigen Drinks, fruchtigen Riegeln und süßen Knabbereien.

Alles über die heimischen Superfrüchte

Himbeeren
Vitamine und Mineralstoffe machen die „Königin der Beeren“ zu einem gesunden Snack für zwischendurch. Außerdem wirkt die Himbeere entzündungshemmend und schützt vor Krebs. Gerade bei Frauenleiden wirkt die Himbeere wahre Wunder und sollte während der Menstruation gerne vermehrt genascht werden. Das Beste an Himbeeren: Da es früh- und spättragende Sorten gibt, kann man sie im Sommer durchgehend ernten (oder frisch beziehen). Und da das Rosengewächs auch noch pflegeleicht ist, findet man es in vielen Gärten. Himbeeren sind reich an Vitamin A, B und C sowie an Mineralstoffen und schmecken angenehm süß. Kein Wunder also, dass sie gerne in Smoothies gemischt werden. Beliebt ist auch der Sirup: Hierfür benötigt man 1 kg pürierte Beeren, 500 g Zucker und 1 l Wasser. Zusammenmischen und rund 30 min aufkochen lassen. Mit Zitronensaft einer Zitrone (Achtung, durch ein Sieb drücken, damit keine Kerne im Sirup landen!) bzw 15 g Zitronensäure verfeinern.

Kirschen
Reich an Vitaminen und arm an Kalorien: Was will man mehr von einer Frucht? Dass sie einen hohen Ballaststoffanteil haben, ist ein weiterer Pluspunkt für die roten Früchte – es gibt also viele gute Gründe, sie gleich zu genießen, wenn sie reif sind. Das empfiehlt sich auch, weil Kirschen leicht verderblich sind und selbst im Kühlschrank nur wenige Tage halten. Alternativ lassen sich die roten Zwillings-Früchte auch gut zu Marmeladen und Kompott verarbeiten. Und nicht zuletzt sind Kirschen für die Kids superspannend: Ein Weitspucken-Wettbewerb auf der Wiese macht den Kleinen garantiert Spaß. Die restlichen Kerne wäscht und trocknet man und näht Kirschkernkissen daraus. Besonders wohltuend bei Bauchschmerzen!

Erdbeeren
Die süßen Beeren haben pro 100 g nur etwa 35 Kalorien und liefern dennoch eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Wer also auf seine Figur achten und gleichzeitig seinem Körper etwas Gutes tun möchte, sollte ruhig zugreifen. Vor allem Vitamin C ist in den süßen Beeren zu finden. Mit rund 90 Prozent Wasser zählen Erdbeeren wahrlich nicht zu den Dickmachern, obwohl sie richtig süß schmecken, wenn sie reif sind. Erdbeeren können aber noch mehr: Sie sind Vitamin C-reicher als Orangen und überzeugen durch ihren Kalzium- (wichtig für die Knochen) und Eisengehalt (wichtig für die Bindung von Sauerstoff im Blut). Gut zu wissen: Eigentlich sind nicht die Erdbeeren selbst die Frucht, sondern die kleinen gelben Samen darauf, und es gibt unglaublich viele verschiedene Sorten. Ebenso vielfältig ist auch ihr Einsatzgebiet in der Küche: Man kann sie nicht nur naschen (etwa pur oder mit Schlagobers) und in Obstsalaten und Sorbets verarbeiten, sie harmonieren auch bestens mit Spargel, Schafkäse oder Rucola. Da sie sehr druckempfindlich sind, sollte man sie vorsichtig lagern – am besten locker ausgebreitet und kühl.

Ribiseln
Bei uns bekannt als Ribiseln, werden die kleinen roten Früchte auch Johannisbeeren genannt, da sie rund um den Johannistag im Juni reif werden. Dank der Sortenvielfalt sind sie allerdings bis zum Ende des Sommers bei uns frisch erhältlich. Ihr säuerliches Aroma macht sie zu idealen Begleitern von pikanten Gerichten wie Wild oder Käse, aber auch als Kuchenbelag sind sie sehr beliebt. Durch ihren hohen Gehalt an Flavonoiden (sekundäre Pflanzenstoffe), die antioxidative Eigenschaften haben, schützen sie das Immunsystem. Zupft man die Beeren, deren Herkunft man in Asien vermutet, mit den grünen Stielen ab, halten sie sich länger frisch. Auch lassen sie sich gut einfrieren. Ribisel kommen in allen Schattierungen von rot, blau bis weiß vor und haben dementsprechend auch einen unterschiedlichen Geschmack. Was sie aber alle gemeinsam haben: Sie sind sehr gesund. Am gesündesten ist die schwarze Variante, sie enthält die dreifache Menge Vitamin C und die doppelte Menge an Ballaststoffen.

Brombeeren
Wie ihre anderen Verwandten ist auch die Brombeere voll von Vitaminen und Mineralstoffen und ist im Sommer der ideale süße Snack direkt aus der Natur. Was viele nicht wissen: Auch die Blätter der dunklen Beere haben eine heilende Wirkung. Als Tee können sie bei leichtem Durchfall Linderung verschaffen.

Heidelbeeren
Die Heidelbeere ist ein echtes kleines Naturwunder, denn in ihr stecken sogenannte Anthocyane, die den Körper vor Krankheiten schützen. Außerdem wirken die Pflanzenstoffe, die für die blaue Farbe der Frucht verantwortlich sind, verjüngend, denn sie verlangsamen die Hautalterung.

Beerige Früchte aus dem Regal

Brombeerig

Pink Power

Rosé-Rot

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