Menü öffnen

Sportliche Partnerschaft

Paarsport stärkt das Vertrauen in der Partnerschaft.

Home » Genuss » Fitness » SportlichePartnerschaft - 12.2015

Teil 2: So unterstützt Sport Ihre Partnerschaft

Verlässlichkeit schafft Vertrauen. Im Sport sowie in der Partnerschaft.

Zusammen kreativ

Ob Rock’n’Roll- oder Partnerakrobatik, Cheerleading oder Paarlauf am Eis: In allen Sportarten, in denen Menschen gehoben, gestützt, getragen, gezogen, geworfen oder gefangen werden, ist man ohne blindes Vertrauen aufgeschmissen. Nicht gegeneinander wettzukämpfen, sondern miteinander Herausforderungen zu meistern und Kunststücke zu lernen, ist das Ziel. Die Teilnehmer wirken schöpferisch zusammen, stellen sich auf die Handlungen des anderen ein und passen die eigenen Ideen und Taten an. Das erfordert eine gewisse soziale Reife, dafür ist das Ergebnis aber auch mehr als die Summe seiner Einzelteile. Darüber hinaus bietet jede Art von Partnerakrobatik ein ideales Feld, um verbale wie nonverbale Fähigkeiten zu trainieren. Und: Sie formt den Körper wie kaum ein anderer Sport.

Paarsport am Meer

Stärke. Gemeinsamer Sport stärkt nicht nur die Muskeln.

Akrobatische Übungen können auch im Erwachsenenalter noch erlernt werden, sofern die Grundkondition hinhaut. Wer die (noch) nicht  mitbringt, schaut sich nach weniger anstrengenden Sportarten um. Man muss sich ja auch beim Paartanz und ganz besonders bei Improvisationstänzen wie Tango, Salsa, Merengue oder Lindy Hop auf sein Gegenüber einlassen. Gute Kurs- und Workshopleiter agieren da oft ähnlich wie Paartherapeuten, die helfen, die Gefühle des anderen besser wahrzunehmen, Verständnis füreinander aufzubringen und Kompromisse einzugehen.

Mit Vertrauen schafft man alles

Im Team gegen Gegner. Nicht gegeneinander anzutreten heißt nicht, dass man die Finger von jedem Wettkampf lassen sollte. Im Gegenteil: In Duos oder Mannschaften, die gegen andere gewinnen wollen, sind Loyalität und Verlässlichkeit die Basis für den Erfolg. Beim Rodeln oder Bobfahren, Raften oder Segeln, Tennis- oder Tischtennisdoppel, in Ballsportarten wie Basket-, Beachvolley- oder Handball steht der Teamgedanke im Vordergrund. Selbst in Kampfsportarten, in denen einzeln gegeneinander angetreten wird – wie Taekwondo oder Karate –, erfordert der unmittelbare Kontakt mit den Trainingspartnern viel gegenseitiges Vertrauen und eine Schulung der Selbstkontrolle, die ein erklärtes Ziel des Trainings ist. Respekt ist das Zauberwort.

Paarsport: Paar übt Karate

Vorsicht. Respekt und Achtung sind essentiell beim Gruppensport.

Wer sich die Mühe macht, ihn aufzubringen, darf sich wie bei allen Teamsportarten über einen schönen Nebeneffekt freuen. Laut einem Forschungsergebnis der Universität Oxford ist die Hormonausschüttung in der Gruppe deutlich höher als allein. Besonders glücklich macht übrigens die synchrone Bewegung mit anderen wie etwa beim Rudern. Dass man auch dabei viel über Vertrauen lernt, weiß jeder, der einmal mit anderen in einem Boot gesessen ist.

Mahatma Gandhi, Widerstandskämpfer

„Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche.“

Von der Gruppe zur Gemeinschaft

Ein hilfreiches Training im Vorfeld fast jeder Teamsportart sind sogenannte Vertrauensübungen. Auch sie werden gerne in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt, sind aber bei Erwachsenen genauso beliebt. Sich in der Gruppe spielerisch aufeinander einzulassen lernt man am besten, wenn ein Teammitglied in der Mitte eines Kreises steht, sich in eine Richtung fallen lässt und dann wie ein Kreisel oder Pendel sanft in eine neue Richtung geschubst wird.

Fit mit dem Partner

Vertrauen zu zweit aufzubauen hat einen feinen Zusatzeffekt: Man motiviert sich gegenseitig zu schweißtreibenden Fitnessprogrammen. Zum Beispiel die Beinpresse, für die man Rücken an Rücken in die Hocke geht. Oder Squats, bei denen einer den anderen huckepack nimmt. Oder das gemeinsame Powerband-Ziehen im Liegestütz. Vielleicht sogar Liegestütze, bei denen man übereinander trainiert.

Paarsport: Gemeinsames Trainieren

Unterstützung. Beim Trainieren mit dem Partner steht die Gemeinschaft im Vordergrund.

Die Möglichkeiten, um altbekannten Übungen, die man einzeln oft genug ausgeführt hat, durch die Paar­-Variante einen ganz neuen Reiz zu verleihen, sind schier grenzenlos.

Auch sehr beliebt und auf einem ähnlichen Prinzip basierend ist Paar-Yoga, das ein wunderbar entspannendes Training für Zuhause ist, wann immer man will. Und mit dem man sich täglich die Ehre geben kann, einander nicht nur zu vertrauen, sondern sich das auch deutlich zu zeigen.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Vertrauen pur – Klettern & Tauchen
Teil 2: So unterstützt Sport Ihre Partnerschaft
Teil 3: Vertrauensübungen für zu Hause

Nach Oben
Zur optimalen Darstellung der Website verwenden wir Cookies. In Ihren Browsereinstellungen können Sie die Verwendung von Cookies deaktivieren.OK