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Patagonien

So schön kann Einsamkeit am Ende der Welt sein.

Home » Schönheit » Patagonien - 09.2018

In Patagonien ist man oft alleine „in der Pampa“. Und doch in bester Gesellschaft: von schneebedeckten Gipfeln, riesigen Eiswänden, endlos scheinenden Graslandschaften, gewaltigen Gletscherformationen, glasklaren Gewässern oder verwunschenen Regenwäldern. Aber auch Schafen und Pinguinen kann man begegnen.

Am Ende der Welt gelegen

Die Region Patagonien erstreckt sich über eine große Fläche der Südspitze Südamerikas. Geteilt wird die faszinierende Naturlandschaft von den Anden. Man spricht von Westpatagonien, das überwiegend zu Chile gehört, und dem hauptsächlich zu Argentinien zählenden Ostpatagonien. Während Graslandschaften und die steppenartige Hochebene, die Pampa, die eine Seite prägen, sind gemäßigte Regenwälder und Gletscherfjorde typisch für die andere. Auch Feuerland, das südlich der Magellanstraße liegt, wird manchmal zu Patagonien gerechnet, die Grenzen sind nicht klar gezogen.

Ein Tag, vier Jahreszeiten

Das Einzige was am patagonischen Wetter beständig ist, ist seine Unbeständigkeit. Selbst an einem Tag kann man hier mit „vier Jahreszeiten“ rechnen. Grundsätzlich ist die beste Reisezeit im argentinischen Sommer zwischen Dezember und Februar. Dann ist es selbst im niederschlagsreichen Süden wärmer. Als Patagonien-Reisetipp für Wintersportler gilt: Ab auf die Piste oder ins Gelände – von Mitte Juni bis Mitte Oktober.

Keine Menschenseele weit und breit

Während grasende Schafherden keine Seltenheit sind und sogar eine ganze Insel hauptsächlich von Pinguinen bewohnt ist, trifft man in der „Wildnis“ oft lange keine Menschen. Die Bevölkerungsdichte liegt bei etwa zwei Einwohnern pro Quadratkilometer. Größere Touristengruppen sind an Orten, die als heiße Patagonien-Reisetipps angepriesen werden, freilich selbst am Ende der Welt zu finden.

Naturparadies und Abenteuer-Spielplatz

Ob man das Land wie ein typischer Gaucho auf dem Rücken eines Pferdes erkundet, sich zu Fuß auf einer der leichten bis höchst anspruchsvollen Trekking-Routen das Outdoor-Paradies erwandert oder ob man sich im Kajak auf einem der glasklaren Gewässer fortbewegt: Die Möglichkeiten sind schier endlos. Während für die einen schon die mächtige und zugleich anmutige Natur „berauschende“ Wirkung zeigt, brauchen andere ihren Adrenalin-Kick. Auch dafür finden nicht nur Extrem-Bergsteiger diverse Patagonien-Reisetipps.

Torres del Paine. Der Nationalpark Torres del Paine liegt im chilenischen Teil Patagoniens und gilt seit 1978 als UNESCO-Weltkulturerbe. Die berühmtesten Wahrzeichen des Parks sind die drei Granittürme, nach denen der Park benannt ist – die „Türme des blauen Himmels“.
Catedral de Marmol. Die Marmorhöhlen von Puerto Rio Tranquilo sind mit ihren surrealen Formen weltweit einzigartig. Ob man sich mit einem Boot durch die Höhlen fahren lässt oder sie selbst per Kajak erkundet – gesehen haben, muss man sie.
Isla Magdalena. Wer die watschelnden Frackträger schon immer mal ganz nahe erleben wollte, der sollte unbedingt den Nationalpark Isla Magdalena auf der gleichnamigen Insel besuchen. Dort tummeln sich 60.000 Magellan-Pinguin-Brutpaare.
Perito Moreno. 30 Kilometer lang, teils bis zu 60 Meter hoch und der einzige noch wachsende Gletscher der Welt: Der Perito Moreno ist unter den Patagonien-Reisetipps das absolute Must-see. Die eiskalte Schönheit ist nicht nur spürbar, sondern aufgrund der sich bewegenden Eismassen sogar hörbar.
Bariloche. Ein weiterer Patagonien-Reisetipp ist das Seengebiet um Bariloche in Argentinien. Die Landschaft ist perfekt für einen Roadtrip oder ausgedehnte Wanderungen. Aber auch für Skiausflüge in die nahen Berge ist die „argentinische Schweiz“ ein guter Ausgangspunkt.
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