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Sportliche Typen brauchen Pflege

Mit der richtigen Pflege wird Sport noch gesünder.

Home » Schönheit » Sportliche Typen brauchen Pflege - 05.2017

Schwitzen macht nicht nur gesund, sondern auch schön. Mit der richtigen Pflege vor und nach dem Sport lässt sich dieser Effekt sogar noch optimieren. Warum das so ist, erklären wir hier –Pflege-Anleitung für vor und nach dem Workout inklusive.

Am Morgen eine Runde joggen, dann mit dem Rad zur Arbeit und abends etwas Workout, Spinning oder ein paar Bahnen schwimmen. All das ist eine gute Idee: Sport hält nicht nur jung und fit, sondern lässt uns auch besser aussehen. Wer sich regelmäßig körperlich verausgabt, sorgt nämlich auch für eine schönere Haut. Denn während des Sports wird das Gewebe mit Sauerstoff versorgt, gut durchblutet und gestrafft.

Das wiederum wirkt sich positiv auf den Sauerstoffgehalt des Blutes aus. Abgestorbene Hautzellen und freie Radikale können schneller abtransportiert werden. Außerdem baut unser Körper durch das Schwitzen altes Gewebewasser ab. Das Ergebnis sind ein strafferes Bindegewebe und ein frischer, rosiger Teint. Kurz: Schwitzen macht schön.

Warum Schwitzen für gesunde Kühlung sorgt

Schwitzen ist so etwas wie die Klimaanlage des Menschen. Der Schweiß reguliert die Körpertemperatur, indem er sie erst einmal abkühlt, wenn uns zu heiß wird. Umgekehrt funktioniert das genauso. Ein Mensch hat zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen, die über den ganzen Körper verteilt sind.

Wie diese arbeiten, können wir beeinflussen: Sportler schwitzen in der Regel mehr als Sportmuffel. Denn auch die Schweißdrüsen unterliegen einem Trainingseffekt. Je mehr Sport man betreibt, desto mehr und schneller schwitzt man. Das ist von der Natur so gewollt und hat – nebenbei erwähnt – einen weiteren wichtigen Effekt: Es trägt zur Arterhaltung bei. Achselschweiß wirkt, das belegen wissenschaftliche Studien, sexuell anziehend auf das jeweils andere Geschlecht.

Um all diese Vorteile optimal zu nutzen, sollten Outdoorfans, Schwimmliebhaber und alle anderen Sportler die Haut vor, während und nach dem Training optimal schützen und pflegen. Welche Hautpflege geeignet ist, hängt natürlich von der Sportart und vom persönlichen Hautzustand ab und muss auf den Typ abgestimmt werden. Trockene Haut braucht eine andere Pflege als Mischhaut.

Vorbereitung ist alles

Bevor es aber überhaupt ans Schwitzen geht, sollte die Haut idealerweise gereinigt werden. So sind die Poren frei und die Haut kann besser atmen und Schweiß durchlassen. Wichtig ist es, Produkte zu vermeiden, die Paraffine enthalten. Die verstopfen unsere Poren. Und das mindert nicht nur die positiven Effekte, die das Schwitzen auf die Haut hat, sondern kann sogar zu Reizungen, Pickeln und Entzündungen führen.

Für alle Outdoor-Sportler heißt es bei der Vorbereitung zudem: Sonnenschutz nicht vergessen. Im Sommer werden alle un­geschützten Hautstellen eingecremt, im Winter reicht ein Sonnenschutz im Gesicht. Vor allem die sogenannten Sonnenterrassen des Gesichts, wie Ohren, Nase, Lider, Lippen, Kinn und schüttere Stellen am Kopf, sind besonders anfällig für Sonnenbrand.

Tipp: Auch wenn’s einmal kühler ist, droht der Sonnenbrand. Daher immer an den passenden Sonnenschutz denken.

Natürlich erfordern Sportarten wie Bergsteigen oder Mountainbiken mehr und höheren Sonnenschutz als Joggen oder Radfahren. Gut zu wissen: Pro 1.000 Höhenmetern steigt die Strahlungsintensität der Sonne um etwa 20 Prozent. Für Sportler gibt es übrigens einen ganz speziellen Sonnenschutz. Die leichten Gels und Sprays enthalten mehr Wasser und weniger Fett als herkömmliche Cremes. Sie vermeiden, dass wir unter der Creme zu schwitzen beginnen und damit die Haut reizen.

Reinigung danach ist wichtig

Nach dem Sport geht es ab unter die Dusche – aber erst nach einer Ruhephase von 10 bis 15 Minuten. So lange benötigt der Körper, um die erhöhte Schweißproduktion wieder runterzufahren. Wer diese Ruhepause nicht einhält, schwitzt nach dem Duschen noch mehr als davor. Und: Drehen Sie den Heißwasserhahn nicht zu stark auf. Zu heißes Wasser schadet der Haut, denn es wäscht Lipide von der Hautoberfläche und macht sie trocken. Um den Säureschutzmantel zu erhalten, ist eine kurze Dusche mit angenehm warmem Wasser die beste Lösung. Das lockert obendrein Verspannungen und beugt einem Muskelkater vor.

Ein mildes, pH-neutrales Duschgel eignet sich besonders gut zur Reinigung von Haut und Haaren. Schweiß, Mineralsalze und überschüssiges Fett werden dabei weggewaschen. Zusätzlich beruhigt es die Haut und spendet Feuchtigkeit. Bei der Auswahl des Duschgels kann man gerne variieren. Manche Männer brauchen nach dem Sport eine Energiedusche, um sich frisch und munter zu fühlen. Aromen wie Rosmarin, Minze oder Zitrone wirken dabei belebend, sodass man sich schnell wieder fit fühlt. Für ausgeprägte Hitzköpfe bieten sich Duschgels mit Cool-Down-Effekt an.

Aber auch die gute alte Wechseldusche hat nach dem Sport ihre Berechtigung.

Sie stärkt nicht nur den Kreislauf, sondern auch die Immunabwehr des Körpers: Wer sich überwinden kann, sollte zum Abschluss des Duschens unbedingt mit kaltem Wasser spülen, das regt zusätzlich die Durchblutung an und wirkt äußerst erfrischend.

Pflege gibt die Feuchtigkeit zurück

Nach dem Duschen wird der Körper erst einmal gründlich abgetrocknet. Das verhindert, dass die Restfeuchtigkeit auf der Haut verdunstet und sie noch mehr austrocknet. Füße und Zehenzwischenräume bitte nicht vergessen. Am wichtigsten bei der Pflege nach dem Sport ist es, der Haut die Feuchtigkeit zurückzugeben, die durch das Schwitzen verloren gegangen ist.

Je nach Hauttyp helfen Körperlotionen oder -öle dabei, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu stabilisieren. Durch die erweiterten Poren können die Wirkstoffe tiefer in die Haut eindringen und effizienter arbeiten.

Wer normale Haut hat, greift zu einer Bodymilk oder einer erfrischenden Körperlotion. Trockene Haut hingegen braucht eine reichhaltige Körpercreme. Produkte mit Urea oder Glycerin binden Wasser besonders gut in der Haut und sind zudem hautschonend. Wer zu Muskelverspannungen neigt, kann die empfindlichen Stellen mit einem Arnika-Pflegeöl massieren. Das hat eine wärmende Wirkung und beugt Verspannungen und Verkrampfungen vor.

Für Outdoor-Aktive ist ein natürliches Aloe-vera-Gel ein kleines Muss. Es pflegt mit einer leichten Textur, spendet intensiv Feuchtigkeit und ist außerdem ein ideales After-Sun-Produkt. Beim Deodorant greift man am besten zu einer sanften Variante, ohne Alkohol, Parfum oder Aluminium­salze. Wer nicht übermäßig stark schwitzt, verwendet besser kein Antitranspirant. In diesem Sinne: Wir wünschen erfolgreiches Schwitzen!

Wer vor oder nach dem Sport Kraft von innen braucht, findet von Westberg viele verschiedene Energie-Lieferanten.

Schritt für Schritt: Pflege – Anleitung für vor und nach dem Sport

1. Schützen

Für Outdoor-Aktivisten und Sonnenanbeter: Vergessen Sie nicht auf Sonnenschutz!

Haut schützen. Die Formel des SUNDANCE Sonnencreme-Gel Sport LSF 50 ist extra wasserfest und schweißresistent und sorgt für sofortigen Sonnenschutz bei sportlichen Aktivitäten.

2. Erfrischen

Nach dem Sport ist vor dem Sport: Duschen ist wichtig, aber warten Sie 10 bis 15 Minuten damit, um abzukühlen.

Für den Frischekick. Das 2in1 Hair + Body Wash Sport Duschgel von tetesept Men hilft der Haut, sich nach dem Sport wieder zu erholen. Der Duft von Zedernholz und Orange sorgt für den Frischekick.
Für coole Köpfe. Das Cooling Mint Scalp Shampoo von Matrix Biolage reinigt und erfrischt Haare und Kopfhaut.
Cool down. Menthol und spezielle Cooling-Rezeptoren im Ice Effekt Duschgel von L’Oréal Men Expert bringen die nötige Abkühlung.

3. Erholen

Jetzt ist die Pflege dran, um die Haut zu versorgen und gut zu riechen.

Muskelkater vorbeugen. Das pflegende Sport- und Massageöl Arnikablüten von alverde beugt Muskelverspannungen vor und wirkt entspannend und durchblutungsfördernd.
Gut riechen. Das Nivea Men 48h Sport Deodorant mit Mineral Complex sorgt für belebende Frische nach dem Sport.
Langanhaltend frisch. Nicht genügend erfrischt? Das Sixtus Sport Frische Gel wirkt angenehm kühlend und fördert die schnelle Regeneration der Muskeln.

Video-Tipp: Wann ist ein Mann eigentlich ein richtiger Mann?

5 Fakten und Mythen über Schweiß

 

Was stimmt wirklich?

1. Beim Schwimmen schwitzt man nicht.
Stimmt nicht. Das Wasser leitet Wärme nur besser als Luft, weshalb man weniger schwitzt.

2. Umso älter man ist, desto weniger schwitzt man.
Stimmt, denn auch die Schweißdrüsen altern und sind so weniger aktiv.

3. Wer viel schwitzt, nimmt schneller ab.
Stimmt nicht, denn beim Schwitzen wird vor allem Wasser absorbiert, aber kein Fett.

4. Wer viel schwitzt, muss viel trinken.
Stimmt, denn durch Trinken wird dem Verlust der Flüssigkeit entgegengewirkt.

5. Schweiß riecht unangenehm.
Stimmt nicht. Schweiß hat keinen Geruch, dieser entsteht erst durch die Verbindung mit Bakterien auf Haut, Haaren oder Kleidung.

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