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Projekt Miteinander

Gemeinsam kann man alles schaffen.

Home » Leben » ProjektMiteinander - 06.2016

Über 400 Ideen wurden bei dm eingereicht, 40 davon ausgwählt – und die werden nun umgesetzt. Für ein besseres Miteinander vor der eigenen Haustür.

Einfach da sein. Und nicht wegschauen, wenn jemand Hilfe braucht. Sondern tatkräftig mit anpacken. Miteinander leben, statt nur nebeneinander. Sich gegenseitig kennenlernen und voneinander lernen. Und Verbindungen schaffen, über Altersgrenzen und kulturelle Unterschiede hinweg. Das ist nicht nur die Philosophie von dm drogerie markt, sondern auch von sehr vielen Menschen im Umfeld des Unternehmens.

Deshalb hat sich dm zu seinem 40-jährigen Bestehen in Österreich etwas Besonderes einfallen lassen. Und Nachbarschaftshilfe neu gedacht: dm hat Kunden, Partner, Nachbarn und Mitarbeiter dazu eingeladen, ihre Ideen für ein intensives, sinnstiftendes Miteinander einzureichen.

Großer Erfolg

Auf der dafür geschaffenen Plattform dm-miteinander sind in nur wenigen Wochen mehr als 400 Projektvorschläge eingegangen. Eine Jury, die zum Beispiel aus Mitarbeitern von dm und Kooperationspartnern wie Caritas, SOS-Kinderdorf, aktion leben oder Naturschutzbund bestand, wählte 40 Projekte aus. Die Kriterien waren unter anderem Aktualität, Relevanz, Außenwirkung und nachhaltige Wirksamkeit. Die 40 Projekte werden bis Jahresende von den engagierten Initiatoren und dm gemeinsam umgesetzt.

Alt und jung. Verschiedene Generationen können nicht nur voneinander lernen, sondern auch miteinander Spaß haben.

Alt und jung. Verschiedene Generationen können nicht nur voneinander lernen, sondern auch miteinander Spaß haben.

Rege Teilnahme

Das große Interesse zeigt, dass Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft sehr vielen Menschen ein Anliegen ist. Die Vorschläge kamen aus ganz Österreich – wie auf einer interaktiven Landkarte auf der Plattform dm-miteinander.at zu sehen ist. Vor allem Themen wie Umweltschutz, nachhaltiger Lebensstil oder die Integration von Flüchtlingen liegen den Menschen am Herzen. Auch für die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit, Obdachlosigkeit, Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigung sowie Sport und Kultur kamen viele Einsendungen. „Wir freuen uns über die rege Teilnahme und die vielen unterschiedlichen Vorschläge für ein noch besseres Miteinander“, sagt Sara Brandauer, bei dm für das Projekt mitverantwortlich. Die Unterstützung für jedes einzelne Projekt von dm erfolgt individuell, nach Bedarf und regional. Sie reicht von Produktspenden bis zu finanzieller Unterstützung. Zum Beispiel, indem Tombolas oder Flohmärkte organisiert werden und der Erlös ausgewählten Projekten zugute kommt. Oder indem dm Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Zeit schenken, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen. Hier schließt sich der Kreis zum Gedanken der Nachbarschaftshilfe. Denn: „Auch bei der Umsetzung geht es um das Miteinander – gemeinsam etwas unternehmen, etwas schaffen, etwas Gutes tun.“

BUCH TIPP dm-miteinander

Eine genaue Beschreibung der 40 ausgewählten Projekte, die bis Jahresende umgesetzt werden, gibt’s auf der dm-miteinander Plattform.

Grenzenloses Miteinander

In den nächsten Monaten werden die 40 ausgewählten Projekte an dieser Stelle genauer vorgestellt. Den Beginn machen Ideen, die gleich mehrere Aspekte vereinen, zum Beispiel soziale und ökologische. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie schaffen zwischen Menschen, die sonst niemals den Weg zueinander gefunden hätten, eine Verbindung. Zum Beispiel, indem Einheimische mit Migranten einen Gemeinschaftsgarten bewirtschaften. Oder indem Senioren mit benachteiligten Kindern Hausaufgaben machen. Solche und weitere Begegnungen bauen Barrieren ab und schenken wertvolle Alltagserfahrungen. Außerdem bringen sie einen schönen Gedanken zum Vorschein: Auch kulturelle Verschiedenheit, ein hoher Altersunterschied oder gänzlich andere Lebenswelten setzen einem gemeinsamen, sinnstiftenden Miteinander keine Grenzen.

Noch mehr {miteinander}: Weiterlesen

40 soziale Projekte wird dm noch heuer umsetzen. Das sind vier davon.

Lebensmittel und Zeit schenken

dm miteinander Projekte für ein soziales Leben

Projekt: Altersarmut. Lebensmittelzustellung für bedürftige Senioren: Verein Stunde des Herzens in Bludenz, Vorarlberg.

Österreich ist ein Wohlstandsland. Und doch gibt es viele ältere Menschen mit Mindestpension, die sich den Lebensmitteleinkauf nicht leisten können. „Altersarmut ist etwas, das uns sehr bewegt“, sagen die Initiatoren der Projektidee. „Mit viel Fleiß und harter Arbeit haben diese Menschen unser Land aufgebaut, ihnen verdanken wir viel von unserem Wohlstand. Wir müssen alles unternehmen, damit es ihnen besser geht.“ Deshalb fahren Engagierte mit ihrem Auto Lebensmittelpakete aus, um Senioren zu versorgen, ihnen zuzuhören, sich Zeit für ihre Erzählungen und Sorgen zu nehmen. Und um ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

Begleitung in ungewissen Stunden

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Helfen mit Herz. Projekt BrückenbauerInnen: Verein Lichtblick in Graz, Steiermark.

In manchen Situationen wünscht man sich jemanden, der einem zur Seite steht. Gut zuredet und beruhigt. Zum Beispiel, wenn man krank oder verletzt ist. Hier setzt das Projekt „BrückenbauerInnen“ des Vereins Lichtblick an. Ehrenamtliche kümmern sich in den Ambulanzen am Landeskrankenhaus um wartende Patienten. Mit einfühlsamen Gesprächen, Auskünften, Betreuung und vor allem Zeit. „Aufgrund des Erfolgs ist eine Ausweitung geplant“, sagen die Verantwortlichen des Vereins, der auch sonst Hilfe-Schenkende und Suchende zusammenbringt. „Großes Ziel ist es, überall in Österreich solche Helferlein in den Spitälern aufzustellen.“

Mit- und voneinander lernen

OMA/OPA-Projekt. Psychosoziales Lernhilfeprojekt: Verein NL 40, Wien.

OMA/OPA-Projekt. Psychosoziales Lernhilfeprojekt: Verein NL 40 in Wien.

Zwischen ihnen liegen 55 Jahre, vielleicht auch 60. Oder mehr. Man könnte sagen: Zwischen ihnen liegen Welten. Und oft unterschiedliche Kulturen und Traditionen. Volksschüler und Senioren: zwei gesellschaftliche Gruppen, die nur selten aufeinandertreffen. Aber viel von-einander lernen können. Das Lernhilfeprojekt „OMA/OPA“ möchte beide Lebenswelten zusammenbringen. Die Idee: Sozial und bildungsbenachteiligte Schüler der Volks- und Mittelschule werden im Eins-zu-eins-Verhältnis von freiwillig engagierten Senioren betreut. Begleitet von Gruppenbetreuern und einem multiprofessionellen Team, dem unter anderem Pädagogen und eine Psychologin angehören. Beim gemeinsamen Lernen und Reden sollen Vorurteile abgebaut, Sprachkenntnisse gefördert und zwischenmenschliche Kontakte aufgebaut werden.

Gemeinsam gärtnern

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Interkultureller Garten im Regenbogenland. Ein Garten mit Nährwert und Mehrwert in der Pfarrgemeinde St. Ruprecht, Landskron, Kärnten.

Aus einer Brachfläche wird ein blühender Garten. Aus Unbekannten werden Bekannte. Und aus Bekannten Freunde. Das ist die Idee des Projekts „Regenbogenland“ der Pfarrgemeinde St. Ruprecht bei Villach. Seit 2013 entsteht auf einer ungenutzten Fläche der evangelischen Pfarrgemeinde ein interkultureller Gemeinschaftsgarten. Menschen unterschied-licher Herkunft können gemeinsam Gemüse anbauen und einen Teil ihres Alltags miteinander teilen. „Ein Ort, der es Menschen ermöglicht, unabhängig von Herkunft, Kultur, Bildungsgrad, Fähigkeiten, seelischer Verfassung, Religions- beziehungsweise ethnischer Zugehörigkeit sowohl miteinander als auch mit der Natur auf ungezwungene Weise in eine lebendige Interaktion zu treten“, erklären die Projektbetreiber.

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