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Pausen für mehr Konzentration

Pausen gehören zur Arbeit – sie sind wichtig.

Home » Inspiration » Pausenfür mehr Konzentration - 09.2016

Mikropausen tun gut. Sie bringen wieder Schwung in den Körper, wecken die Lebensgeister und helfen so durch lange Arbeitstage!

Ein paar Sekunden durchatmen

„Viele legen ohnehin unbewusst Mikropausen ein. Generell sollte man das aber auch ganz bewusst tun“, sagt Stresscoach Brigitte Zadrobilek. Eine ansprechende Arbeitsumgebung mit Pflanzen, Bildern und persönlichen Elementen kann dabei unterstützen – im Gegensatz zu einem nüchternen und unpersönlichen Umfeld. Manchmal bedarf es auch der Überwindung der eigenen Hemmschwelle, sich diese kurzen Auszeiten zu gestatten – insbesondere in Großraumbüros, in denen man sich oft ständig unter Beobachtung fühlt.  

junge Frau im Büro am Telefon

Auszeit. Wer arbeitet, muss auch Pausen machen. Ein personalisierter Arbeitsplatz hilft dabei.

Welcher Stresstyp bin ich?

So vielfältig und unterschiedlich wie die Stressauslöser sind, sind auch die individuellen Reaktionen darauf. „Nicht jeder Mensch ist für jede Belastungssituation gleichermaßen anfällig und reagiert häufig mit völlig unterschiedlichem Stressniveau“, betont Stress-Coach Brigitte Zadrobilek.

Stresstyp A – Sympathikotoniker: Er ist grundsätzlich stressempfindlich, fühlt sich genervt, gehetzt und kämpft sich teilweise aggressiv und verbissen durch und nach oben. Er zeigt hohe Leistungsbereitschaft und arbeitet oft an seiner Leistungsgrenze. Der Versuch, auszuruhen, macht diese Menschen nur noch unruhiger – entspannen und genießen sind Fremdwörter. Der Erfolg geht jedoch auf Kosten der Gesundheit. Das Typ A-Verhalten ist einer der entscheidenden Faktoren bei der Entstehung von Herz- Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Schlaganfällen und Herzinfarkt.
Stresstyp B – ausgeglichener Typ: Er zeigt ebenfalls hohe Leistungsbereitschaft und Erfolgsstreben, was jedoch mit hoher Zufriedenheit gekennzeichnet ist. Er setzt sich nicht ständig selber unter Druck, sondern kann seine Erfolge auch genießen und nimmt sich Zeit dafür, loszulassen, abzuschalten und zu regenerieren. Seine Gesundheit wird durch den täglichen Stress und die Hektik nicht beeinträchtigt, denn er nimmt diese gar nicht als solche wahr.

junger mann am PC

Stresssituation. Jeder erlebt Stress anders. Wie man mit ihm umgeht, muss auch jeder für sich herausfinden.

Stresstyp C – Vagotoniker: Er erlebt Stress als eine allgegenwärtige Bedrohung, weil er bemüht ist, ständig alles perfekt zu machen. Die hohe Stressanfälligkeit hängt stark zusammen mit seinem Mangel an Selbstbewusstsein und dem Gefühl der Abhängigkeit und Entmündigung – er fühlt sich oft fremdbestimmt und hat die Dinge nicht selbst unter Kontrolle, sieht sich in der hilflosen Opferrolle. Bei Dauerstress ist er anfällig für Magen-Darm-Beschwerden/Geschwüre, Infektionskrankheiten oder niedrigen Blutdruck. Bei diesen Menschen wird jegliche Motivation gelähmt und zerstört. Die Gesundheit ist durch den permanenten, zum großen Teil selbst verursachten Stress gefährdet.

Zehn Entspannungsübungen: Weiterlesen

10 Übungen von Stresscoach Brigitte Zadrobilek für Mikropausen

Übung 1: Mit den Augen in einem Bogen ein paarmal hin- und herschaukeln, die Stirn massieren, die Hände und Arme ausschütteln, Hände reiben, auf die Augen legen und die Dunkelheit wirken lassen.
Übung 2: Mit den Augen durch den Bildschirm durchschauen (Tunnelblick), danach ein paarmal kräftig blinzeln.
Übung 3: Das Gesicht mit den Fingern von oben nach unten ausstreichen, Schultern zu den Ohren hochziehen, 10 Sekunden halten und wieder fallen lassen. Die Entspannung 30 Sekunden genießen.
Übung 4: Mit den Füßen fünfmal nach innen und fünfmal nach außen kreisen.
Übung 5: Im Stand die Fersen im schnellen Rhythmus vom Boden abheben und pumpen, den Körper durchstrecken – dabei ausgiebig ­gähnen, sich durch die Haare fahren und die Kopfhaut massieren. Augen schließen und an eine schöne Situation denken.
Übung 6: Den Kopf senken, das Kinn zum Brustbein führen und den Kopf langsam im Wechsel nach links und rechts rollen.
Übung 7: Den Nacken mit den Händen ausstreichen, die Schultern hochziehen und fallen lassen.
Übung 8: Am Bildschirm oder an der Wand einen Punkt fixieren und um diesen herum mit dem Kopf kleine Kreise im und gegen
den Uhrzeigersinn machen.
Übung 9: Ein paarmal durch die Nase ein- und durch den leicht geöffneten Mund langsam ausatmen, dabei die Aufmerksamkeit auf das Ausatmen lenken.
Übung 10: Mit beiden Händen vom Stuhl abstützen und den Oberkörper strecken. Dabei über eine witzige Situation schmunzeln oder lachen.

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