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Sonnenschutz für jedes Alter

Der richtige Schutz für Kinder, Erwachsene und Senioren.

Home » Schönheit » Sonnenschutz für jedes Alter - 06.2017

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Sonnenschutz-Systeme: die eine Gruppe schützt mit chemischen Filtern, die andere mit physikalischen.

Das sind die Unterschiede: Chemische Lichtschutzfilter bilden einen schützenden Film auf der Haut. Diese Filterverbindungen können UV-Strahlen absorbieren und in Wärme umwandeln. Das Risiko zur Unverträglichkeit ist hier höher, da die Stoffe auch von der Haut aufgenommen werden. Einige dieser Stoffe gelten als nicht ganz unbedenklich. Außerdem wirken diese Sonnenschutzcremes erst nach 30 Minuten.

Bei physikalischen oder mineralischen Lichtschutzfiltern basiert der Lichtschutz auf rein natürlichen Materialien und arbeitet mit mineralischen Filtern. Die darin enthaltenen Mikropigmente Titanoxid und Zinkoxid reflektieren die UV-Strahlen wie kleine Spiegel und verhindern so deren Eindringen in die Haut. Diese Cremes wirken sofort.

Kinder: Schutz von Anfang an.

Schon Kinderhaut vergisst nichts. Sie muss von Anfang an geschützt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Laut der American Academy of Dermatology entstehen bis zu 80 Prozent aller Sonnenschäden vor dem 18. Lebensjahr.

Vor allem die Haut von Säuglingen und Kleinkindern kann das Pigment Melanin, das einem hauteigenen UV-Schutz gleichkommt, nicht ausreichend produzieren. Sie ist auch noch nicht in der Lage, UV-Schäden selbst zu reparieren. Daher gilt für Babys absolutes Sonnenverbot.

Zur Ausrüstung für größere Kinder gehören: eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30, LSF 50+ ist noch sicherer), Sonnenbrille mit UV-Schutz, Kopfbedeckung, eventuell Kleidung mit UV-Schutz. Baumwolle schützt besser als Kunstfasern, trockenes Gewebe besser als nasses. Am besten cremt man die Kinder ein, noch bevor man sie aus der Tür lässt, so ist ausreichender Schutz ab der ersten Sonnenminute gewährleistet. Dabei nicht auf Sonnenterrassen wie Ohren, Füße und Nacken vergessen!

Zwischen 11 und 16 Uhr – das gilt übrigens auch für Erwachsene – sollte die pralle Sonne komplett vermieden werden. Für die übrige Zeit gilt: Cremen, was das Zeug hält. Die Creme sollte sowohl im UV-A- als auch im UV-B-Bereich schützen, wasserfest sein und weder Parfum noch Konservierungsstoffe enthalten.

Bei Kinderhaut raten Dermatologen gern zu mineralischem Sonnenschutz. Vergessen Sie nicht, dass das UV-Licht nicht nur von oben kommt, sondern in alle Richtungen reflektiert und auch Wolkendecken durchdringt.

Ein Tipp, wie man Kindern erklären kann, wann sie aus der Sonne müssen: „Wenn dein Schatten größer ist als du selbst, kannst du in der Sonne spielen, sonst bist du im Schatten besser aufgehoben.“

Diese Produkte schützen Kinder

Anti-Sand. Der Kids Anti-Sand Sonnenspray von Garnier Ambre Solaire LSF 50+ schützt und wirkt zusätzlich gegen auf der Haut klebenden Sand.

Frisch geschäumt. Wird wie ein Rasierschaum aufgetragen, ist aber wasserfest und schützt vor Sonne: der Sonnenschaum Young Melon von Sundance.

Er rollt und rollt. Das praktische Roll-on-Format des Sonnen-Roll-on Kids LSF 50 von Nivea Sun erlaubt ein präzises Auftragen und ist ideal zum Mitnehmen.

Erwachsene: Typgerechter Schutz ist essenziell

Erwachsenenhaut hat einen großen Vorteil gegenüber der Haut von Kindern: Dank ihrer Pigmentierung kann sie sich kurzzeitig selbst vor Sonneneinstrahlung schützen. Die Länge dieser Eigenschutzzeit richtet sich nach der Farbe von Haut, Augen und Haaren. Sie ist jedoch kein Freibrief für schutzfreies Sonnenbaden.

Wer seinen Hauttyp kennt, kann besser einschätzen, zu welchem Sonnenschutzfaktor er greifen muss. Ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF) verhindert übrigens nicht das Braun­werden. Selbst mit LSF 50 wird man braun, allerdings langsamer und sanfter. Und die Bräune hält länger.

Bei der Bestimmung des Hauttyps hilft die folgende Typologie:

Typ 1: Hat sehr helle Haut, Sommersprossen, blonde oder rote Haare, blaue oder grüne Augen. Wird fast nicht braun.
Eigenschutzzeit: 5–10 Minuten
Empfohlener Lichtschutzfaktor (LSF): 50+

Typ 2: Hat helle Haut, blonde ­Haare, blaue oder grüne Augen und bräunt nur leicht.
Eigenschutzzeit: 10–20 Minuten
Empfohlener LSF: 30–50

Typ 3: Hat dunkle Haare und ­braune Augen. Die Haut bräunt gut.
Eigenschutzzeit: 20–30 Minuten
Empfohlener LSF: 20–30

Typ 4: Hat dunkle Haut, schwarze oder dunkle Haare und braune Augen. Wird schnell braun.
Eigenschutzzeit: 30–40 Minuten
Empfohlener LSF: 20

Diese Produkte schützen Erwachsene

Hochverträglich. Die Sonnenschutzcreme Sensitive expert+ LSF 30 von Garnier Ambre Solaire bietet heller und empfindlicher Haut hohen Schutz vor Sonnenbrand.

Dr. Sonne. Das Dr. Belter „Sun“ Sonnenschutz Fluid LSF 30 schützt die Haut vor Sonne und versorgt sie intensiv mit Feuchtigkeit.

Sonnenterrasse. Lippen schützen nicht vergessen! Etwa mit dem Sonnen-Lippenpflegestift Bio- Sanddorn und Bio-Olive mit LSF 20 von alverde.

Tipp: Die Sonnencreme vom Vorjahr sollten Sie besser entsorgen. Ihre Schutzwirkung nimmt nach einiger Zeit ab.

Sonnenschutz für reife Haut

Gegen Hautalterung gibt es kaum ein besseres Mittel als Sonnenschutz. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es nur zu einem geringen Anteil eine Frage der Gene ist, ob die Haut im Alter Falten zeigt. Zu 75 Prozent sind wir mit unserer Lebensweise selbst dafür verantwortlich.

Ernährung, Genussmittel, Pflege und vor allem der Sonnenschutz sind die eigentlichen Faktoren der extrinsischen Hautalterung, also jener Hautveränderung, die von Umwelteinflüssen abhängt, und nicht vom natürlichen Alterungsprozess. Schuld an unseren Falten sind wir also selbst. Mit zunehmendem Alter wird die Haut dünner und weniger elastisch.

Wasserbindende Hyaluronsäure kann immer schlechter gespeichert werden, wodurch die Haut trockener wird und an Spannkraft verliert. Falten entstehen hauptsächlich in der mittleren Hautschicht, der Epidermis.

Dort sorgen Kollagene für die nötige Spannung. Und genau die werden von der UV-Strahlung angegriffen. Genau genommen sind es die UV-A-Strahlen, die tief bis zu den Zellen der Epidermis vordringen und deren Dicke verringern.

Die Folgen: Falten, Pigmentstörungen, eventuell Altersflecken. Die Lösung: Weniger Sonne und mehr Sonnenschutz!

Die Pflege reifer Haut ist also schnell erklärt: Sonnenschutz an 365 Tagen im Jahr, und zwar nicht erst dann, wenn bereits deutliche Zeichen zu sehen sind. Sowie: Feuchtigkeit zuführen, wann immer es geht, besonders vor, während und natürlich nach einem ausgiebigen Sonnentag. Die passenden Produkte stehen bereits in den Regalen.

Besonders wichtig ist es, ein Sonnenschutzmittel zu wählen, das sowohl über einen UV-A– als auch einen UV-B-Schutz verfügt. Denn beide Strahlenarten können die Haut schädigen.

UV-A-Strahlen sind langwellig, dringen deshalb tiefer in die Haut ein und sind auf diese Weise für die vorzeitige Hautalterung und irreparable Zellschäden verantwortlich.

Die kurzwelligen UV-B-Strahlen rufen Sonnenbrand hervor. In Erdteilen, über denen die Ozonschicht bereits stark angegriffen ist, kommt deutlich mehr dieser Strahlung durch, weshalb man beispielsweise in Australien nur noch bekleidet an den Strand und sogar schwimmen geht. Aber auch hierzulande hat die UV-B-Strahlung bereits zugenommen.

Der beste Tipp gegen Hautalterung bleibt also: Lieber auf Nummer sicher gehen.

Diese Produkte schützen reife Haut

Anti-Age. Schützt nicht nur vor Sonne, sondern hilft auch, feinen Fältchen und Linien vorzubeugen: die Nivea Sun Anti-Age Gesichtscreme LSF 50+.

Extraration Pflege. Die feuchtigkeitsspendende Pflegeformel der Garnier Ambre Solaire Sonnenmilch LSF 30 zieht schnell ein, ohne dabei zu fetten, und versorgt die von der Sonne beanspruchte Haut mit viel Feuchtigkeit.

Davor und danach. Die After Sun Lotion von lavera kühlt, beruhigt und verwöhnt die Haut mit feuchtigkeitsspendender Bio-Aloe-vera.

Schutz für die Haare

Beim Thema Hautschutz sind wir mittlerweile kleine Profis. Bei den Haaren haben wir jedoch noch Nachholbedarf. Für sie ist der Sommer eine äußerst strapaziöse Angelegenheit. Salziges Meerwasser, kombiniert mit Chlor, UV-Strahlung und Wind, verwandeln sie schnell in eine spröde, trockene Mähne. Vorbeugen ist hier besser als Reparieren. Mit ein paar einfachen Tipps überstehen die Haare Sonne und Wasser ganz unbeschadet.

Spezielle Pflegesprays mit integriertem UV-Schutz legen einen fettfreien Mantel um jedes einzelne Haar. Zusätzlich liefern sie Feuchtigkeit. Nach jedem Bad im Meer oder im Pool sollten die Haare kurz ausgespült und von Salz- und Chlorresten befreit werden.

Dabei auf heißes Wasser verzichten, denn das regt die Talgproduktion der Haarwurzeln an. Dadurch können die Haare stumpf und glanzlos wirken und viel schneller nachfetten. Wer sich dazu überwinden kann, sollte seine Haare nach jeder Wäsche mit kaltem Wasser abspülen. Wann immer es geht, sollte man sie an der Luft trocknen lassen und auf Hitze in Form von Föhn oder Glätteisen verzichten.

Haarmasken und Spezialkuren sowie After-Sun-Shampoos sorgen für mehr Feuchtigkeit. Wenn möglich, immer eine Kopfbedeckung tragen. Die schützt nicht nur die Haare, sondern vor allem auch die Kopfhaut.

Die Sonne lässt die Haare ausbleichen. Deshalb sollte, wer seine Haare färben will, damit unbedingt bis nach dem Urlaub warten. Außerdem waschen Salz- und Poolwasser die künstliche Farbe schneller aus, wodurch die schöne Coloration schnell umsonst war. Spitzenschneiden vor dem Urlaub erspart auf jeden Fall Stress danach. Denn so sind die Haarenden widerstandsfähiger gegen schädigende Einflüsse.

Blondinen aufgepasst! Das Wasser von Hotelpools enthält oft Kupfer, um Algenbildung zu vermeiden. Diese Kupferionen können jedoch blondes Haar grünlich schimmern lassen, vor allem, wenn es eher porös ist.

Deshalb sollte man lange Haare besser hochstecken oder immer eine Badehaube verwenden. Die Haare mögen es übrigens gar nicht, wenn man sie in nassem Zustand mit einem Gummi zusammenbindet. An den Druckstellen können sie Schaden nehmen und sogar brechen. Nasses Haar daher immer nur locker mit einer Haarklammer zusammenhalten.

Diese Produkte schützen die Haare

Schützen. Der Sonnenschutzspray von Balea Professional schützt die Haare vor dem Ausbleichen und bewahrt ihre natür­liche Feuchtigkeit.

Versiegeln. Inspiriert von der feuchtigkeitsspendenden Aloe-Pflanze hilft der Hydrasource Hydra-Versiegelungs-Spray von Matrix Biolage, die Feuchtigkeitsbalance der Haare zu optimieren.

Pflegen. Glättet die Haarstruktur und verbessert die Qualität der Haare: der „I am Coco“ Hydrated Conditioner von Udo Walz.

Sonnenöl ist wieder im Trend

Wir müssen gar nicht tiefer graben, uns steht bereits eine glänzende Zukunft bevor. Sonnenöle pflegen nicht nur die Haut, sondern vertiefen auch die Bräune. Kein Wunder also, dass sie auf der Trendskala ganz weit oben stehen.

Vitamin-D – Das Vitamin der Sonne

Keine Frage, Sonnenschutz ist wichtig. Wer sich der Sonne jedoch ganz entzieht, der riskiert einen Vitamin-D-Mangel und damit auch gesundheitliche Konsequenzen. Wie lange Sie sich täglich in der Sonne aufhalten sollten und welche zusätzlichen Möglichkeiten es gibt, das erfahren Sie hier.

Aufgaben und Funktionen von Vitamin D

Vitamin D ist essentieller Helfer wenn es um den Knochenbau, den Muskelstoffwechsel und die Zahnentwicklung geht. Außerdem scheint es auch eine wesentliche Rolle für die psychische Gesundheit zu spielen. Genial, dass unser Körper es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst bilden kann! Dabei reicht es aus, die Arme und Hände täglich 20 bis 30 Minuten in der Sonne zu baden. Doch gerade in den trüben Wintermonaten kann es schwierig sein, genügend Vitamin-D zu „tanken“. Und auch Menschen, die aufgrund empfindlicher Haut oder einer Allergie die Sonne meiden, können von Mangelerscheinungen bedroht sein.

Vitamin-D Mangel vorbeugen    

Auch wenn nicht von einer generellen Überversorgung gesprochen werden kann, ist ein ausgeprägter Mangel in unseren Breitengraden eher selten. Der tägliche Bedarf wird zu fast 90 Prozent über die natürlichen Sonnenstrahlung abgedeckt, die restlichen 10 Prozent kommen über die Ernährung. Aber aufgepasst: nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin–D in nennenswerter Konzentration. Hering, Lachs, Rinderleber, Eigelb oder Shiitake-Pilze stellen eine Ausnahme dar und sollten bei Mangelerscheinungen bevorzugt konsumiert werden. Um die positive Wirkung des Vitamins voll auszuschöpfen und die Depots aufzufüllen, können zudem Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden. Wie zum Beispiel:

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