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Sonnenschutz im Winter

Auch im Winter kann die Sonne der Haut schaden. Wir zeigen, wie man sie schützt.

Home » Schönheit » Pflege » Sonnenschutzim Winter - 12.2015

Teil 1: Worauf man in der kalten Jahreszeit achten muss.

Ganz schön hinterlistig, die Sonne. Deshalb muss man auch im Winter aufpassen.

Auf Sonne zu verzichten ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie ist ein Lebenselixier, sorgt für positive Stimmung, Energie und Tatendrang. Sie versorgt uns mit Vitamin D und stimuliert die Abwehrkräfte. Im Winter hat man sie besonders nötig und nimmt jeden Strahl dankbar auf. Jedoch: Auch wenn uns die Sonne im Winter nicht annähernd so ins Schwitzen bringt wie im Sommer, ist sie deshalb nicht weniger gefährlich. Man kann zwar davon ausgehen, dass die Wintersonne in Tallagen und Stadtgebieten meist zu schwach ist, um einen Sonnenbrand hervorzurufen. Wer sich allerdings im Schnee oder in höheren Lagen aufhält, sollte die Sonne äußerst vorsichtig dosieren.

Je höher man hinaufkommt, desto dünner wird die Luft – und damit auch die atmosphärische Schutzschicht zwischen Sonne und Haut.

Die für die Haut so schädliche UV-Strahlung ist gerade in den Bergen besonders gefährlich. Je höher oben man sich befindet, desto größer ist die Menge an ultravioletter Strahlung. Als Faustregel gilt: Je 1.000 Höhenmeter verstärkt sich die UV-Strahlung um 15 Prozent. In alpinen Gebieten werden bis zu 85 Prozent der UV-Strahlen von Eis und Schnee reflektiert und schaden somit doppelt. Das Fatale dabei: Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand. Auch jenen, den man im Winter hat. Sonnenschäden verheilen leider nur oberflächlich, die Zellen bleiben für immer geschädigt. Ein geeigneter Sonnenschutz ist für sämtliche Wintervergnügungen also unerlässlich.

Frau bläst Schneeflocken in die Kamera

Gute Laune. Die Sonne ist vor allem im Winter ein natürlicher Stimmungsaufheller.

Sonne auf Sparflamme

Die Haut ist im Winter meist nicht an die Sonne gewöhnt und sehr pigmentarm. Dazu kommt, dass man durch die niedrigen Temperaturen die Sonne auf der Haut viel schwächer spürt. Dadurch fällt auch das Hitzegefühl als Warnsignal aus. Von Haus aus neigt die Haut im Winter dazu, auszutrocknen sowie rau und schuppig zu werden, weil der Eigenschutz in der kalten Jahreszeit reduziert ist. Schon bei Temperaturen unter acht Grad stellt die Haut ihre Talgproduktion ein. Wenn der nötige Fettfilm fehlt, kann die Haut sehr schnell austrocknen und brüchig werden. Daher ist es ratsam, bei kalten Temperaturen feuchtigkeitsspendende und rückfettende Cremes zu verwenden. Und genau darin unterscheiden sich auch die Produkte des Sommersonnenschutzes von denen, die man gegen die Wintersonne schmiert.

Sonnenschutz im Winter

Sonnencremes speziell für den Winter sind fetthaltiger und schützen die Haut auch vor Austrocknung durch Kälte und niedrige Luftfeuchtigkeit. Es ist tatsächlich davon abzuraten, Sonnencremes oder -lotionen, die man noch vom Sommer übrig hat, zu verwenden. Die haben nämlich einen geringeren Fett-, dafür aber einen höheren Wasseranteil. Diese enthaltene Feuchtigkeit kann bei starker Kälte auf der Haut gefrieren. Und dann hat man noch ein zusätzliches Problem. Die meisten Winter-Sonnencremes enthalten außerdem als extra Draufgabe einen Kälte- und Windschutz. Um die Haut gut zu schützen, sollten Präparate mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden. Das heißt, ein LSF von mindestens 30 ist sinnvoll. Besonders wichtig ist es, die sogenannten Sonnenterrassen des Gesichtes – Nase und Ohren und vor allem die Lippen – einzucremen. Aber auch der Nacken wird gerne vergessen.

Sollten Sie keine Kopfbedeckung tragen, denken Sie daran, auch den Haarscheitel zu schützen.

Frau pflegt die Lippen im Winter

Lippenpflege.Die sogenannten Sonnenterrassen des Gesichtes – Nase und Ohren und vor allem die Lippen – brauchen besondere Aufmerksamkeit.

Und die Lippen sind sowieso ein Sonderfall: Da sie weder Talg- noch Schweißdrüsen und auch keine Pigmente für die UV-Abwehr haben, werden sie in der kalten Jahreszeit nicht nur häufig rissig und spröde, auch ein Sonnenbrand tritt hier oft schon nach extrem kurzer Sonnenbestrahlung ein. Für die dünnen Hautschichten rund um die Augen, Nase und eben die Lippen eigenen sich vor allem die sogenannten Sunblocker, die gar keine UV-Strahlung mehr durchlassen.

Gefahr für Kinderhaut

Ein Sunblocker wäre auch für Kinderhaut kein Schaden, ein LSF 50+ Sonnenschutz wirklich empfehlenswert. Der Eigenschutz von Kinderhaut ist nämlich sehr viel niedriger als der von Erwachsenen. Bei Babys und Kleinkindern fehlt er fast komplett. Die Haut produziert weniger schützendes Melanin und ein Sonnenbrand schadet einem Kind auf Dauer viel mehr als einem Erwachsenen. Die Grundlagen für Hautkrebs werden leider oft in der frühen Kindheit gelegt. Deshalb sollten Sie Ihr Kind ausreichend vor der Wintersonne schützen und mit speziellen Wintersonnencremes für Kinder pflegen.

Babys und Kleinkinder sollte man überhaupt nie der direkten Sonnenbestrahlung aussetzen. Besser im Schatten bleiben, lautet hier das Motto.

Kind mit Haube lächelt im Schnee

Winterhaut.Kinder brauchen auch im Winter besonderen Schutz.

Und auch bei bedecktem Himmel darf man die Stärke der UV-Strahlen keinesfalls unterschätzen. Der Vorteil am Winter besteht aber darin, dass die Kinder meist gut eingepackt sind und somit zumindest der größte Teil des Körpers nicht der Sonne ausgesetzt ist. In den Bergen ist es außerdem wichtig, für den Augenschutz der Kinder zu sorgen. Ansonsten kann es hier zu Hautreizungen bis hin zur Bindehautentzündung kommen.

BUCH TIPP Augenschutz im Winter

Auch die Augen brauchen im Winter speziellen Schutz vor der starken Wintersonne. Mit den Sonnenbrillen aus dem dm Online Shop sind Sie für jeden sonnigen Wintertag perfekt ausgerüstet.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Worauf man in der kalten Jahreszeit achten muss.
Teil 2: Tipps für die Hautpflege im Winter
Teil 3: Die verschiedenen Hauttypen im Winter

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