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Sicher über die Straße

Tipps für Groß und Klein: So verhält man sich im Straßenverkehr richtig.

Home » Family » Familienratgeber » Sicher überdie Straße - 12.2015

Erwachsene haben Kindern viel voraus. Schon allein deshalb, weil sie viel größer sind. Und die Welt anders wahrnehmen. Bis Kinder selber so groß sind, muss man für sie schauen. Und ihnen vormachen, wie man auf Nummer sicher geht.

Schnell einmal bei Rot über die Ampel sprinten oder ein paar Meter ohne Sicherheitsgurt im Auto fahren. Hand aufs Herz: Wer hat das noch nie gemacht? In den meisten Fällen gehen solche Wagnisse glimpflich aus. Trotzdem: Verkehrsregeln sind dazu da, den Verkehr zu regeln. Sie sorgen dafür, dass Millionen von Verkehrsteilnehmern Tag für Tag sicher ihre Wege zurücklegen können. Da hilft es schon, sie auch einzuhalten.

Sich an die Vorschriften zu halten, ist schon den Kindern zuliebe immens wichtig: Den Kleinen fehlen sowohl die Erfahrung als auch der nötige Überblick, um Situationen richtig einzuschätzen. Deshalb schauen sie sich von den Erwachsenen ab, wie der Hase läuft. Vorbildhaft zu handeln ist also die oberste Regel für ein gemeinsames und sicheres Miteinander auf der Straße.

Spaß. So ruhig rollt der Verkehr selten. Schön wär's.

Spaß. So ruhig rollt der Verkehr selten. Schön wär’s.

Andere Wahrnehmung

Wer selbst häufig am Steuer sitzt, der weiß: Kinder nehmen ihre Umwelt völlig anders wahr als Erwachsene. Und das wirkt sich maßgeblich auf ihr Verhalten auf der Straße aus. Wenn auf der gegenüberliegenden Straßenseite die beste Freundin oder der beste Freund winkt, werfen Kinder gelernte Regeln schnell über Bord. Dazu kommt, dass sie vor dem Überqueren der Straße den Kopf oft nur reflexartig hin- und herdrehen. Ob sich tatsächlich ein Fahrzeug nähert, wird auf die Art selten wahrgenommen.

Älteren Verkehrsteilnehmern sollten diese Unterschiede in jeder Situation bewusst sein, um dem Verhalten der Jüngsten mit der nötigen Weitsicht begegnen zu können.

Immer in Bewegung

Einem Ball hinterherzulaufen oder Fangen zu spielen, das ist für Kinder auf jeden Fall wichtiger als auf den Verkehr zu schauen. Sie sitzen stundenlang in der Schule, da ist die Vorfreude auf ein bisschen Herumtoben im Freien groß. Und es ist großartig, ihnen dabei zuzuschauen. Aber gerade, wenn Kinder am Laufen und Springen sind, sollten Erwachsene sie besonders im Auge behalten.

Denn den meisten Buben und Mädchen fällt es schwer, eine begonnene Bewegung abzubrechen und abrupt stehen zu bleiben. Das Hupen eines Autos oder das Klingeln eines Fahrrads nehmen spielende Kinder häufig nicht wahr. Außerdem können die kleinen Verkehrsteilnehmer wichtige Geräusche nicht von anderen unterscheiden und Entfernungen nur schwer einschätzen. Durch ihr engeres Sichtfeld nehmen sie von der Seite kommende Fahrzeuge erst spät wahr.

Junge mit Basketball auf der Straße

In Bewegung.Einem Ball hinterherzulaufen ist für Kinder wichtiger als auf den Verkehr zu achten.

Intelligente Helfer im Straßenverkehr

Mittlerweile verfügen viele Autos über aktive Sicherheits- und intelligente Assistenzsysteme. Sie sorgen etwa dafür, dass Lenker Hindernisse trotz eingeschränkter Sicht erkennen oder gefahrlos einparken. Schon beim Fahrzeugkauf lassen Details auf die Sicherheit eines Autos, sowohl für Insassen als auch für Fußgeher, schließen. „Ein verlässlicher Indikator dafür ist die Beurteilung des europäischen NCAP-Testprotokolls, das Autos auf Crash-Sicherheit testet und bis zu fünf Sterne vergibt“, empfiehlt Stefan Skrabel, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei Ford Österreich.

Wir sind der Verkehr

Kinder sind eben Kinder, das sollten Autofahrer nicht vergessen. Das heißt: Sie sind viel kleiner als Erwachsene und haben es dadurch gleich doppelt schwer. Erstens haben sie einen weniger guten Überblick, zweitens werden sie schnell übersehen. Was man von erwachsenen Verkehrsteilnehmern automatisch erwartet, darf niemals von einem Kinder erwartet werden.

Wer das beherzigt, trägt einen wichtigen Teil zum sicheren Miteinander im Straßenverkehr bei.

Die dm Verkehrssicherheitstage

BUCH TIPP Sicherheit im Straßenverkehr

Um Eltern und Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren, hat dm im Sommer 2015 wieder zu den dm Familien-Verkehrssicherheitstagen eingeladen. In Kooperation mit ÖAMTC und Ford wurde die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr unter der Anleitung geschulter Experten trainiert.

Die Sicherheits-Tipps im Überblick

Wahrnehmung. Kinder nehmen ihre Umwelt anders wahr als Erwachsene. Ältere Verkehrsteilnehmer sollten diese Unterschiede kennen und darauf Acht geben.
Bewegung. Kindern fällt es schwer, eine begonnene Bewegung abrupt abzubrechen. Während dem Spielen in Straßennähe sollten Kinder daher immer beobachtet werden.
Übung. Auch im Straßenverkehr gilt: Übung macht den Meister. Reden Sie mit Ihren Kindern und erklären Sie Ihnen die Spielregeln im Straßenverkehr.
Sicherheit. Die richtige Kleidung kann oft die Situation im Straßenverkehr entschärfen. Reflektoren und helle Kleidung sind für Kinder sehr zu empfehlen.
Vorbild. Kinder schauen sich vieles von Erwachsenen ab. Vorbildhaft zu handeln ist daher wichtig für ein sicheres Miteinander auf der Straße.
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