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Bitte zum Tanz

Warum tanzen ein gutes Training ist, und gleichzeitig jung hält

Home » Genuss » Fitness » Bitte zumTanz - 10.2015

Teil 1: Flottes Training: Tanzen hält jung

Es bringt Schwung ins Leben. Und Freude. Und Gesundheit. Und Selbstbewusstsein. Und man kann es in verschiedenen Varianten tun. Für welche man sich auch entscheidet oder ob man gleich mehrere ausprobiert: Tanzen tut gut.

Tanz-Einlage

„Man hört nicht auf zu tanzen, weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu tanzen.“ Man weiß nicht genau, wer das gesagt hat. Aber wer auch immer es war, er hatte recht. Laut einer Studie der Saint Louis University in Missouri hält das Tanzen die Gelenke jung. Die Teilnehmer – hauptsächlich Frauen mit einem Durchschnittsalter von 80 Jahren, die über Schmerzen durch Arthritis klagten – benötigten nach einer zwölfwöchigen Tanztherapie 39 Prozent weniger Schmerzmittel. Getanzt haben sie 45 Minuten lang, ein- bis zweimal pro Woche.

Fred Astaire

„Tanz ist ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Aufhebung der Schwerkraft.“

Forscher aus Bochum fanden heraus, dass ihre Probanden eine bessere Balance hatten, reaktionsfähiger waren, wenn sie etwa eine Stunde wöchentlich auf dem Tanzparkett verbrachten. Italienische Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis: Tanzen ist genauso effektiv wie das Workout im Fitnessstudio. Andere Studien zeigten, dass man bei Parkinson durch angeleitetes Tanzen eine sehr starke Verbesserung der Mobilität erreichen kann. Und dass Paartanzen das Demenzrisiko stärker reduziert als Lesen oder Kreuzworträtsel-Lösen. Für Bewegungsneulinge ist Tanzen sogar besser geeignet als Laufen, weil sie das Herz-Kreislauf-System nicht so schnell überfordern können. Dazu fehlt ihnen anfangs die Beweglichkeit. Routinierte Tänzer erreichen dagegen bei schneller Musik ähnliche Belastungswerte wie beim Laufen.

Beine einer Frau, die springt im Laub

Lebens-Lust. Tanzen macht Spaß. Und man kann es immer und überall tun.

Folge-Erscheinungen

Schon nach zwei Wochen spürt man die positiven Auswirkungen. Das vegetative Nervensystem wird gekräftigt. Nach rund einem Monat sind Herz und Kreislauf stabiler, nach drei bis fünf Monaten verändert sich der Stoffwechsel in den Muskelzellen. Und im Gegensatz zum Laufen oder Radfahren trainiert man beim Tanzen die koordinativen Fähigkeiten und das Gedächtnis.

Tanzen ist eine Ausdauersportart. Und damit ein gutes Mittel, um schlank zu bleiben. Wer etwa eine Stunde lang Rock ’n’ Roll tanzt, verbraucht ebenso viele Kalorien wie beim Joggen. Und man stärkt auch das Immunsystem – weil der Körper vermehrt Glückshormone ausschüttet. Damit möglichst viele Endorphine produziert werden, sollte man sich natürlich eine Tanzart ­aussuchen, die einem besonders viel Freude bereitet.

Zur Einstimmung gibt es verschiedene Tanzstile von A-Z:

Welche Tanzart ist für Sie die richtige? Lesen Sie mehr:

Teil 1: Flottes Training: Tanzen hält jung
Teil 2: Ballroom, Klassisches Ballett und Afro Dance
Teil 3: Bauchtanz, Flamenco, Lindy Hop, Salsa & Co

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