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8 heiße Tipps für die Teeküche

Tipps, Tricks und ein Rezept für Tee-Liebhaber.

Home » Leben » Gesundheit » 8 heiße Tipps fürdie Teeküche - 12.2015

Teil 3: Tipps für die Teeküche

Tee trinken und zubereiten will gelernt sein. Mit diesen Tipps klappt es bestimmt.

1. Kühl aufbewahrt

Tee sollte trocken und kühl aufbewahrt werden. Weil er schnell fremde Gerüche annimmt, lagert er am besten fern von stark riechenden Lebensmitteln. Teedosen sind zwar hübsch, optimal sind sie nicht: Loser Tee bleibt besser im zugerollten Teepackerl. Nach Anbruch sollte er innerhalb von zehn Wochen genossen werden.

2. Richtig zubereitet

Grüner und schwarzer Tee: Bei der Zubereitung ist es wichtig, dass der Tee schwimmt, also die Möglichkeit hat, sich frei im heißen Wasser zu entfalten. Grünen Tee kann man übrigens problemlos bis zu vier Mal aufgießen, was in den traditionellen Teeländern wie Japan und China auch so praktiziert wird. Im ersten Aufguss ist das meiste Koffein enthalten, der zweite enthält mehr Gerbstoffe und ist daher milder und beruhigender. Kräutertee übergießt man meist mit kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.

Paar im Gras mit Tee

Auszeit.Eine Tasse Tee beruhigt und kräftigt.

3. Kalt ausgespült

Die Kanne spült man am besten mit warmem Wasser aus, damit der Tee nach dem Aufgießen länger heiß bleibt. Nach dem Teetrinken kalt ausspülen. Die Teekanne sollte nicht in den Geschirrspüler und auch nicht mit Spülmittel gereinigt werden.

4. Gut aufpassen

Schwangere müssen auf Teemischungen mit abführenden, stark anregenden (zum Beispiel Schwarztee) und harntreibenden Kräutern verzichten. Der Arzt weiß Bescheid.

5. Sich auskennen

Die größten Produzenten von schwarzem Tee sind weder Japan noch China, sondern Indien, Sri Lanka und Teile Afrikas, Südamerikas und Europas. Im Norden Indiens, direkt am Fuße des Himalaya, liegen die bekanntesten Anbaugebiete Darjeeling, Assam und Sikkim. Aus Sri Lanka stammt der Ceylon-Tee. In Japan wird ausschließlich grüner Tee hergestellt.

Frau schenkt sich Tee ein

Britisch.Die Briten sind für ihre Tea Time bekannt.

6. Innovativ verpackt

Über die Erfindung des Teebeutels kursieren viele Geschichten. Eine erzählt vom Inhaber eines kleinen Teegeschäfts in New York, Thomas Sullivan. Er verschickte Kostproben seines Sortiments an potenzielle Kunden in Form von kleinen, bunten Teedosen. Um Geld zu sparen, kam Sullivan auf die Idee, die Proben in Seidebeuteln zu verpacken. Und löste damit eine ungeahnte Nachfrage aus. Heute kommen zirka 70 bis 80 Prozent der Teeproduktion in Beuteln auf den Markt.

7. Bestens informiert

Schwarzer Tee besitzt einen Koffeingehalt von rund 25 mg/100 ml, Grüner Tee 10 mg, und weißer Tee hat mit 6 mg den geringsten Wert.

8. Effektiv geschützt

Für Teetrinker gilt dasselbe wie für Kaffeetrinker: Sie sind häufiger mit Verfärbungen an den Zähnen konfrontiert. Abgesehen von diesem kosmetischen Problem bringt Tee den Zähnen aber nur Vorteile – wenn wir ihn ohne Zucker trinken. Schwarzer Tee ist reich an Fluorid, das den Zahnschmelz härtet und ihn vor Karies schützt. Die Bitterstoffe im Tee hemmen zudem die Amylase im Speichel, die Stärke zu Zucker umwandelt, der wiederum Karies fördert.

Rezeptidee: Fischsuppe mit Apfel-Ingwer-Tee

Fischsuppe mit Tee

Zutaten für 4 Personen:14 Teelöffel Früchtetee mit Hagebutten, Hibiskus, Äpfeln, Zitrusschalen und Ingwerstücken
500 g verschiedene Fischstücke von Goldbarsch, Kabeljau, Heilbutt, Rotbarsch
2 kleine Zwiebeln
2 geschälte Paradeiser
2 mittelgroße Zucchini
1 TL Salz, 1 Messerspitze Ingwerpulver
weißer Pfeffer aus der Mühle
Schnittlauch

Zubereitung

  1. Den Früchtetee mit 1l kochendem Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen
  2. Die Fischstücke unter fließendem Wasser waschen. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, Paradeiser und Zucchini würfeln.
  3. Fischstücke, Paradeiser, Zwiebelringe, Zucchini in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anbraten, mit Salz, Ingwer und Pfeffer würzen.
  4. Alles mit dem Tee in einem Topf 20 Minuten wallen lassen, sodass die Fischstücke nicht zu weich werden.
  5. Suppe abseihen, Fisch von etwaigen Gräten befreien und mit dem Gemüse wieder in die Suppe geben.
  6. Mit Schnittlauch bestreuen.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Die Herkunft des Tees
Teil 2: Der Tee als Lifestyle
Teil 3: Tipps für die Teeküche
Teil 4: Teesorten im Überblick

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